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Di, 14:33 Uhr
23.04.2024
Landesverwaltungsamt und Landratsamt informieren:

Erste ukrainische Flüchtlingsunterkunft in Werther

Die ersten ukrainischen Flüchtlinge sind im ehemaligen Hotel „Zur Hoffnung“ in Werther angekommen. Die geflüchteten Menschen sind Paare, Familien und auch allein reisende Männer. Aktuell befinden sich 29 Menschen in der Einrichtung...

Ausgelegt ist der Normalbetrieb auf bis zu 150 Flüchtlinge, ausschließlich aus der Ukraine. In der Erstaufnahmeeinrichtung verbringen die Flüchtlinge nur wenige Tage. Dann erfolgt die Umverteilung in andere Landkreise, kreisfreie Städte und Gebietskörperschaften.

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Betreiber der Einrichtung ist das Thüringer Landesverwaltungsamt. Dessen Präsident, Frank Roßner, erläutert, dass "alle Bau-, Maler-, Elektro-, Sanitär-, Brandschutz- und Reinigungsarbeiten pünktlich zum Einzug abgeschlossen sind. Die Schutzsuchenden erhalten täglich Vollversorgung, inklusive einer warmen Mittagsmahlzeit. Die medizinische Grundversorgung ist über ein in Nordhausen ansässiges Arztzentrum abgesichert.“

Die sozialdienstliche Betreuung, den Wachschutz und alle weiteren mit dem Betrieb der Einrichtung einhergehenden Dienstleistungen übernimmt die Service Gesellschaft des Landkreises Nordhausen mbH. Landrat Matthias Jendricke bedankt sich bei allen Beteiligten für das hohe Engagement, die Erstaufnahmeeinrichtung in einen ordentlichen Wohnzustand gebracht zu haben. „In Werther wurden für die Geflüchteten eine menschenwürdige Unterkunft und Betreuung geschaffen", so Landrat Jendricke.

Die Einrichtung in Werther ist deshalb erforderlich, weil für die Unterbringung ukrainischer Geflüchteter ein anhaltender Bedarf besteht. Die Unterkunft wird zunächst auf ein Jahr befristet betrieben. Eine Verlängerung ist abhängig vom weiteren Verlauf des Kriegsgeschehens in der Ukraine. Im Notfall wäre Platz für bis zu 200 geflüchtete Menschen.
Dr. Michael Achard, Pressesprecher Abteilungsgruppe 4 Arbeits- und Wirtschaftsförderung im Landesverwaltungsamt
Autor: red

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Kommentare
Ossi1949
23.04.2024, 17:01 Uhr
„ …auch allein reisende Männer.“
Fahnenflucht der Ukrainer und Beihilfe dazu durch unsere Behörden? Darf man das überhaupt anfragen, ohne Rechter, Nazi oder gar Faschist zu sein? Schon komisch: Wir schicken Waffen und die, die diese einsetzen sollten, nehmen wir bei uns im Hotel auf. Aber sicher bin ich ein zu „Alter Weißer Mann“, um das zu verstehen.
Strandläufer
23.04.2024, 17:54 Uhr
Alleinreisende Männer
...ich dachte sie werden gebraucht und dürfen das Land nicht verlassen?!
Checker
23.04.2024, 18:57 Uhr
Erste Ukrainische Flüchtlinge…
Na bitte, da haben wir es doch. Es war „nur“ von Ukrainischen Frauen/mit Kindern die Rede. Jetzt sind es schon Paare, Familien u. alleinige Männer.
Auch war die Rede von 150 Flüchtlingen u. das ganze für maximal für ein Jahr.
Jetzt spricht man schon von bis 200 Menschen u. „erstmal“ für ein Jahr deren evtl. Verlängerung vom Krieg oder sonst was abhängig gemacht wird.
Es scheint wohl das einzutreten was viele schon vermutet haben.
Danke Landrat Jendricke.
Wolfi65
24.04.2024, 08:29 Uhr
Darf man denn überhaupt vor Krieg und Vertreibung flüchten?
Ich schreibe mal ja!
Und wer sich hier so weit aus dem Fenster lehnt, der kann sich ja an der Front in der Ukraine melden, um dem heranrückenden russischen Bolschiwismus mit ein paar Patronen im Magazin bei Minusgraden im schlammigen Schützengraben Widerstand zu leisten.
Aus tausend Kilometern Entfernung kann man immer schöne Sprüche klopfen.
Aber wenn die Kameraden mit ausgeschossenenen Augen und abgesprengten Armen und Beinen neben einem liegen, dann sind die Sprüche vorbei.
Und ja, es ist nicht unser Krieg.
Noch nicht!
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