eic kyf msh nnz uhz tv nt
Mi, 13:46 Uhr
29.11.2023
Broschüre erschienen

Den Südharz entdecken

Eine Entdeckerbroschüre zum Gipskarst Südharz bereichert ab sofort die Palette an Veröffentlichungen, die zum Kennenlernen dieser bemerkenswerten Region einladen. Die Broschüre führt als kompakter, informativer und reich bebilderter Wegweiser durch den Hotspot der biologischen Vielfalt „Gipskarst Südharz“ im Landkreis Nordhausen...

Im Hotspot-Projekt „Gipskarst Südharz – Artenvielfalt erhalten und erleben“ in Trägerschaft des Landschaftspflegeverbandes Südharz/Kyffhäuser wurden von 2018 bis 2023 im Rahmen des Bundesprogramms Biologische Vielfalt die Lebensraum- und Artenvielfalt der Region und das Bewusstsein für deren einmalige Naturschätze gefördert. Die Entdeckerbroschüre nimmt die Leserinnen und Leser mit auf eine Reise bzw. auf verschiedene Wanderungen durch die Projektregion. Mit Steckbriefen stellt sie hier beheimatete, teils seltene und streng geschützte Tier- und Pflanzenarten vor, erläutert die dynamischen Veränderungen in der Gipskarstlandschaft sowie deren Ursachen und berichtet von der Entstehung und den historischen Nutzungsformen der Kulturlandschaft.

Anzeige Refinery (lang)
Darüber hinaus beschreibt sie Möglichkeiten und Maßnahmen der Landschaftspflege, die dem Erhalt und der nachhaltigen Nutzung dieses Naturschatzes dienen. All diese Informationen sind sehr unterhaltsam zusammengestellt und in fünf Wandervorschläge zwischen 8,5 und 17,5 km Länge integriert, die durch die fünf sogenannten Fauna-Flora-Habitat-Gebiete (FFH-Gebiete) in der Hotspot-Projektregion führen. Anhand einer eingelegten Wanderkarte und kurzer, aber dennoch detaillierter Beschreibungen gelangen die Wandernden zu geologischen Besonderheiten, Naturdenkmalen, gemütlichen Rastplätzen, fantastischen Aussichtspunkten, interessanten Infopavillons und –tafeln sowie geschichtsträchtigen Orten. Regionale Wanderwege wie der Karstwanderweg und der Fernwanderweg Via Romeo sind in Teilabschnitten ebenso in die Wanderrouten einbezogen wie die im Rahmen des Hotspot-Projektes ausgewiesenen Hotspot-Pfade und der WWF-Urwaldpfad in der Rüdigsdorfer Schweiz.

Entdeckerbroschüre für den Südharz (Foto: Biosphärenreservat Südharz) Entdeckerbroschüre für den Südharz (Foto: Biosphärenreservat Südharz)


Die Broschüre ist ab sofort in kommunalen Informationsstellen, zahlreichen Museen, öffentlichen und touristischen Einrichtungen, Beherbergungsbetrieben und Ferieneinrichtungen in der Gipskarstregion erhältlich. Informationen dazu erhalten Sie gern auch unter 03631 4966978 oder per E-Mail unter hotspot-suedharz@lpv-shkyf.de. Die Entdeckerbroschüre kann auch auf der Projekt-Website unter www.hotspot-gipskarst.de angesehen und heruntergeladen werden.

Das Team des Landschaftspflegeverbandes Südharz/Kyffhäuser unter seinem Vorstandvorsitzenden Egon Primas wünscht allen Leserinnen und Lesern, Einheimischen und Gästen der Region wunderbare Naturerlebnisse im Südharzer Gipskarst und viel Freude bei der Lektüre der Entdeckerbroschüre Hotspot Gipskarst!

Das Projekt „Gipskarst Südharz – Artenvielfalt erhalten und erleben“ wird im Bundesprogramm Biologische Vielfalt durch das Bundesamt für Naturschutz (BfN) mit Mitteln des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, nukleare Sicherheit und Verbraucherschutz (BMUV) sowie durch das Thüringer Ministerium für Umwelt, Energie und Naturschutz (TMUEN), die Stiftung Naturschutz Thüringen (SNT) und den Landkreis Nordhausen gefördert.
Autor: red

Anzeige symplr (6)
Kommentare
Fönix
29.11.2023, 22:34 Uhr
Immer wieder der gleiche Fehler!
Es ist schon erstaunlich, mit welcher Beharrlichkeit die Jünger des Gipskarstes die biologische Vielfalt des hier gemeinten Hotspots ausschließlich auf den Südharzer Gipskarstgürtel fokussieren und so den völlig falschen Eindruck erwecken, dass nur er diese Vielfalt im betreffenden Hotspot generiert. Diese die betreffende Definition prägende Vielfalt ergibt sich sich aber erst im Zusammenspiel aller drei zu diesem Hotspot gehörenden Gebiete. Und das sind neben dem Zechsteingürtel auch der Kyffhäuser und Hainleite! Es ist also in sachlicher und fachlicher Hinsicht absolut dilettantisch, wenn der Hotspot ausschließlich auf den (auch für sich betrachtet durchaus bedeutsamen!) Gipskarst reduziert wird.

Denn jeder "Hotspot der biologischen Vielfalt" ist vom BfN (Bundesamt für Naturschutz) eindeutig definiert und landschaftsräumlich klar festgelegt. Als Beleg hier ein Auszug der Beschreibung des hier
betrachteten Hotspots:

"Hotspot 18 - Südharzer Zechsteingürtel, Kyffhäuser und Hainleite

Landschaftsräume:

Dün und Hainleite, Kyffhäuser, Nördliches Unstrut-Berg- und Hügelland, Südharzer Zechsteingürtel, Südwestliches Harzvorland

Fläche (km2):

1045,16

Landkreise:

Eichsfeld, Kyffhäuserkreis, Nordhausen, Osterode am Harz, Sangerhausen

Beschreibung:

Der Hotspot umfasst den Südharzer Zechsteingürtel, den Kyffhäuser und die Hainleite..."

Es folgt eine detaillierte Beschreibung aller drei zum Hotspot Nr. 18 gehörenden o.g. Gebiete.

Wenigstens der Herr Primas als Verbandsvorsitzender sollte diese Zusammenhänge kennen und auch in seine mit vielen steuerfinanzierten Fördermitteln flankierten Aktivitäten einfließen lassen, wohnt er doch am Fuß der Hainleite... 🙃
Kommentare sind zu diesem Artikel nicht mehr möglich.
Es gibt kein Recht auf Veröffentlichung.
Beachten Sie, dass die Redaktion unpassende, inhaltlose oder beleidigende Kommentare entfernen kann und wird.
Anzeige symplr (9)
Anzeige symplr (8)