eic kyf msh nnz uhz tv nt
Di, 11:51 Uhr
28.11.2023
Polizeiliche Kriminalprävention und der Sperr-Notruf

Weihnachtsbummel: So bleiben Wertsachen sicher

Weihnachten steht vor der Tür und damit auch der Besuch auf den Weihnachtsmärkten. Doch auf der Suche nach Geschenken oder beim Umtrunk am Glühweinstand kann die Aufmerksamkeit für die eigenen Wertsachen schnell schwinden...

Kriminelle haben dann leichtes Spiel, unbemerkt Geldbörsen und andere Wertgegenstände zu stehlen. Blitzschnell verschwinden sie mit der Beute im Menschengedränge.

Anzeige symplr
"Gerade in den Gängen zwischen den Buden oder beim Anstehen vor besonders begehrten Ständen geht es oft sehr eng zu. Das ist die perfekte Gelegenheit für dreiste Diebe. Es braucht nur eine geschickt inszenierte Ablenkung und wenige Sekunden später sind Geldbörse, Handy oder andere Wertsachen weg", so Polizeidirektor Joachim Schneider, Geschäftsführer der Polizeilichen Kriminalprävention der Länder und des Bundes. "Es ist einfach wichtig, dass die Weihnachtsmarktbesucher um die Gefahren wissen und sich ganz gezielt schützen. Unsere Tipps helfen dabei".

Vier einfache Tipps, wie Sie sich vor Diebstahl schützen:
  • Bewahren Sie Ihre Wertsachen sicher auf: Tragen Sie Geldbeutel, Smartphone etc. möglichst in verschiedenen verschlossenen Innentaschen der Kleidung oder dicht am Körper
  • Weniger ist mehr: Nehmen Sie nur so viel Geld und Zahlungskarten mit wie nötig.
  • Seien Sie wachsam: Insbesondere, wenn Sie von Unbekannten angesprochen, abgelenkt oder angerempelt werden.
  • Halten Sie Ihre PIN geheim: Lernen Sie Ihre Geheimzahl für Zahlungskarten auswendig, teilen Sie diese niemandem mit und verdecken Sie die Eingabe an Geldautomaten oder elektronischen Kassen immer.


"Jede und jeder sollte sich vorsorglich die Sperr-App 116 116 fürs Smartphone herunterladen. Kartennummern und IBAN sowie zusätzliche Informationen können hierin sicher gespeichert werden, sodass alle Daten im Notfall griffbereit sind. Übrigens: girocards können direkt aus der App gesperrt werden", erklärt Margit Schneider, Vorstandsvorsitzende des Sperr-Notrufs 116 116.

Was tun, wenn Zahlungskarten weg sind?
  • Bei Verlust sofort alle Zahlungskarten sperren, auch die digitalen Karten im Smartphone. Der Sperr-Notruf 116 116* ist rund um die Uhr erreichbar.
  • Diebstahl der Polizei melden, sie kann die girocard für das elektronische Lastschriftverfahren (Bezahlen mit Karte und Unterschrift) sperren.
  • Kontobewegungen sorgfältig prüfen - unberechtigte Abbuchungen bei der Bank oder Sparkasse sofort reklamieren


* Der Service des Sperr-Notrufs ist kostenlos. Auch der Anruf bei der 116 116 aus dem deutschen Festnetz ist gebührenfrei. Aus dem Mobilnetz und aus dem Ausland (+49 116 116) können Gebühren anfallen. Sollte der Sperr-Notruf in seltenen Fällen aus dem Ausland nicht erreicht werden können, gibt es alternativ die Rufnummer +49 (0) 30 4050 4050.

Sperr-Notruf 116 116
Der Verein Sperr-Notruf 116 116 wurde 2002 gegründet und erhielt 2004 das Nutzungsrecht an der Kurzrufnummer 116 116 von der Bundesnetzagentur. Bei Verlust verschiedener elektronischer Medien - wie girocards, Bank- und Kreditkarten, E-Personalausweis, Online- und Telebanking, Handys oder Mitarbeiterausweisen - können Verbraucher diese über den Sperr-Notruf 116 116 sperren lassen. Die Sperrung ist wichtig, da im Verlustfall sonst sowohl für den Herausgeber als auch für den Verbraucher finanzielle Schäden und datenschutz- oder datensicherheitsspezifische Gefahren drohen.

Seit 2005 ist die Sperrvermittlung 116 116 unterbrechungsfrei tätig. Jährlich werden inzwischen rund 1,5 Millionen Sperrweiterleitungen veranlasst. Der Verein hat es sich zum Ziel gesetzt, die Sicherheit elektronischer Berechtigungen zu fördern. Dazu sollen möglichst viele Herausgeber für die Teilnahme am Sperr-Notruf gewonnen werden. So haben Verbraucher im Notfall eine zentrale, innerhalb Deutschlands gebührenfreie Nummer, um diverse elektronische Medien rund um die Uhr in einem Schritt sperren zu lassen.
Autor: red

Kommentare
Audio
28.11.2023, 13.29 Uhr
Wenn man diesen als Warnung verfassten Artikel liest, kann man kaum fassen,
dass man in einem freien, demokratischen, friedliebenden Ordnungsstaat leben soll !
Viel eher könnte man ihn als einen unkontrollierten weltoffenen Verbrecherstaat bezeichnen, in dem die Bürger nach allen Regeln der Kunst belogen, betrogen, beraubt und ermordet werden können. Die "Ordnungshüter" sind hilflos, die Gerichte schwach und die Strafen mild. Und dieses Chaos zieht sich durch alle Ebenen der Gesellschaft bis hinauf in die Regierung ! Wann hört dieser Zustand endlich auf ?
Ich weiß es - darf es aber nicht äußern, ohne als "Nazi" beschimpft zu werden !
Wie Bitte
29.11.2023, 07.12 Uhr
Wenn als Lehre aus einem Artikel über Handtaschendiebstahl -
- gezogen wird, dass man in Deutschland am laufenden Band von denen, die nicht genannt werden dürfen, ermordet wird, dann finde ich entweder das Verstehende Lesen oder die Weltanschauung bedenklich.
Ich überlege noch.
Mitternacht
29.11.2023, 08.50 Uhr
Der Beitrag wurde deaktiviert – Gehört nicht zum Thema
Kommentar hinzufügen
Es gibt kein Recht auf Veröffentlichung.
Beachten Sie, dass die Redaktion unpassende, inhaltlose oder beleidigende Kommentare entfernen kann und wird.
Anzeige symplr