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Mo, 11:31 Uhr
07.08.2023
Thüringer Landesamt für Statistik

Inflationsrate in Thüringen im Juli 6,4 Prozent

Im Juli verzeichneten die Verbraucherpreise einen leichten Anstieg. Nach Mitteilung des Thüringer Landesamtes für Statistik erhöhten sich die Verbraucherpreise im Vergleich zum Vormonat um 0,4 Prozent und erreichten einen Indexstand von 118,2 (Basis 2020=100)...

Die Jahresteuerungsrate sank von 6,6 Prozent im Juni auf 6,4 Prozent. Indexdämpfend wirkten sich die deutlich unter dem Vorjahresniveau liegenden Heizöl- und Kraftstoffpreise (-8,0 Prozent) aus. Heizöl wurde im Jahresvergleich um 37,0 Prozent günstiger angeboten, Kraftstoffe um 4,8 Prozent.

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In den anderen Bereichen des Warenkorbes mussten die Verbraucher und Verbraucherinnen wesentlich mehr bezahlen als vor einem Jahr. Die stärksten Preisanstiege wurden für Nahrungsmittel und alkoholfreie Getränke (+12,4 Prozent), für alkoholische Getränke und Tabakwaren (+9,4 Prozent), für Gaststätten- und Beherbergungsdienstleistungen (+9,0 Prozent) sowie für andere Waren und Dienstleistungen (+8,8 Prozent) beobachtet.

Besonders teuer gegenüber dem Vorjahr wurden im Bereich Nahrungsmittel und alkoholfreie Getränke Soßen, Würzen und Würzmittel (+35,6 Prozent), Mineralwasser, Limonaden und Säfte (+22,0 Prozent) sowie Fische, Fischwaren und Meeresfrüchte (+19,9 Prozent). Weitere nennenswerte Preissteigerungen im Jahresvergleich verzeichneten die Dienstleistungen der häuslichen Alten- und Behindertenpflege (+30,0 Prozent) sowie die Betreu- ung in Altenwohnheimen u. ä. Einrichtungen (+14,3 Prozent).

Im Vergleich zum Vormonat erhöhten sich die Verbraucherpreise um durchschnittlich 0,4 Prozent.
Saisonbedingt verteuerten sich die Preise der Pauschalreisen um 11,2 Prozent. Die Preise für Kraftstoffe zogen im Vergleich zum Juni um 0,7 Prozent an. Durch erneute Rabatte für Bekleidung und Schuhe fielen die Preise um 3,1 Prozent im Monatsvergleich.
Autor: red

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Kommentare
Romikon
07.08.2023, 11:37 Uhr
wer das alles so glaubt
kommt in den Himmel.
Kobold2
07.08.2023, 11:55 Uhr
Es führt immer noch
Wissen zur Erkenntnis.
Dazu gehören Zahlen und Fakten, wie im Artikel.
Psychoanalytiker
07.08.2023, 14:49 Uhr
Also meine Lebensmittel, Getränke und ...
... Süßigkeiten sind zwischen 25 und 125 Prozent teurer geworden. Bei diversen Lebensmitteln, und Drogerieartikeln, die auf den ersten Blick nicht teurer wurden, sind dafür die Verpackungsgrößen verändert worden. Mein Lieblings-Duschbad hat z.B. statt 300 ml nur noch 250 ml Inhalt. So wird getrickst.

Ich habe mal "überschlagen". Meine Inflationsrate beträgt aktuell rund 32 Prozent, weil ich z.B. nicht dauernd Fernseher und Kaffemaschinen oder Töpfe kaufe, oder weil ich Musiktitel, Briefporto, Lockangebote, ...., und die Gurkenschwemme (letztens 45 Cent pro Gurke) nicht mit einbeziehe.

Interessant ist auch, dass mein "Lagneseeis" auf 3,99 € geklettert ist, manchmal aber für 1,99 € angeboten wird. Das sind auch "100Prozent"- Unterschied von Anbieter zu Anbieter.

Also, die uns vorgegaukelte Inflationshöhe stimmt nie und nimmer ... .
Kobold2
07.08.2023, 15:09 Uhr
Seit Jahren
gibt es eine Liste von Waren und Dienstleistungen die zur Ermittlung der Inflationsrate herangezogen werden. Egal wie jeder diese Liste bewertet, ist sie die Grundlage, für ein Vergleich, der einen Trend erst erkennen lässt.
Daher ist es wenig zielführend, mit seiner eigenen Liste daher zu kommen und zu behaupten es wäre alles nur vorgegaukelt. Man erinnere sich nur noch mal an die Kraftstoffpreise vor einem Jahr, trotz damaligen hier so sehnsüchtig, hoffnungsvoll herbei geschriebenen Tankrabatts...
Leser X
07.08.2023, 15:47 Uhr
Mit Duschbad der Inflation ein Schnippchen schlagen
Wie? Ich empfehle beim Duschen die Verwendung eines gut durchnässten Schwammes. Da reicht ein Klecks in der Größe einer kleinen Wallnuß. Anschließend gut aufschäumen! Nichts rinnt mehr ungenutzt durch die Finger! Das Produkt reicht dann so lange, dass mindestens eine neue Preisrunde übersprungen werden kann.

Und wenn man viele solcher und ähnlicher Routinen in seinen Alltag einbaut, erlebt man seine ganz persönliche Minus-Inflation. Dann kann man die inzwischen wieder zinsträchtigen Anlageformen nutzen und verdient sich an der bei einem selbst nicht stattfindenden Inflation dumm und dämlich. So läuft das heute::))
Psychoanalytiker
07.08.2023, 17:08 Uhr
Ja, lieber Leser X ...
... man kann der Inflation ein Schnippchen schlagen ...

Da kaufe ich mir gar kein Duschbad, gehe in eines der Schwimm- oder Spaßbäder und mache mir selbst den Spaß, ohne zu duschen, ins Becken zu springen. Die hinterlassene Pipi eines Kindes äzt mir dann meinen Dreck (wie CocaCola im Toilettenbecken) weg, ich dusche danach mit sauberen Trinkwasser ... und gut ist. Hoffentlich erwische ich dann die richtige Dusche, die für wahre Männer.

Einzig und allein steigende Eintrittspreise könnten dem Schnippchen im Wege stehen, aber da gibt es bestimmt auch eine Lösung.

Der "Warenkorb" ... ich lach mich tot ... interessiert sich einen Dreck um meine Bedürfnisse. Ich weiß, dass meine private Inflation rund 32 Prozent beträgt, und das nur, weil auch ich so manche Schnäppchen im Rahmen meiner Möglichkeiten suche und kaufe. Normalpreisig einkaufend läge meine Inflationsrate, und nur für die interessiert sich mein Portemonnaie, so zwischen 60 und 120 Prozent.

Und ich brauche aus Warenkorbsberechnungen heraus weder einen Tampon, noch Babybrei oder Strom für ein E-Auto. Mit Stromfressern bin ich in der Wohnung gut versorgt, brauche keine neuen, weil der stromsparende Dyson-Staubsauger statt 250 jetzt 999 € kostet. Da kann ich lange für teureren Kohle-Strom, den unsere "grünen Genies" jetzt vermehrt herstellen lassen saugen, ehe sich der Dyson amortisiert. Auf den einzigen Vorteil, die bessere Sichtbarmachung des Drecks, kann ich gut verzichten, weil der, den ich täglich sehe, im Fernsehen (z.B in der Werbung) gut sichtbar gemacht wird.

Und vor Jahren gab es einen beliebten Gaugler namens Günther Jauch. Der gaukelte uns mehrfach vor, dass der Euro nicht 1:1 umgetauscht wurde. Er hatte damals oft, aber nicht immer Recht. Heute wirbt Jauch nicht mehr dafür, aber das Eis kostet ja jetzt auch umgerechnet vier, und die Bratwurst 7 Deutsche Mark.

Und mir soll KEINER erzählen, dass die Löhne, Gehälter (und Renten) analog mitgestiegen seien ... .

Übrigens ... die größte Deutsche Firma, die aus rund 1 Mio. Menschen bestehende "Pfandsammler-Kaste-AG", die Menschen, die den Euro 200mal umdrehen, bevor sie sich etwas "leisten" können, kann sich nicht einmal 1 Prozent Inflationsrate leisten ... .
Kobold2
08.08.2023, 09:19 Uhr
Manch Kommentar
Passt gut zur letzten Umfrage über die Energiesicherheit nach dem die betreffenden Kraftwerke schon fast 4 Monate nicht mehr am Netz sind.....
Mit Fakten kann man hier bestimmte Blasen nicht überzeugen. Da ist der Dauerfrust vorprogrammiert.
Psychoanalytiker
08.08.2023, 12:06 Uhr
Weil der Kobold die Energiesicherheit anspricht ...
versuche ich mal, seine Blase zum platzen zu bringen.

Da gibt es diverse Internetauftritte, denen man den Stromverbrauch in Deutschland und die damit verbundenen Kosten entnehmen kann.

Gestern z.B. benötigte Deutschland um 12:00 Uhr mittag eine Leistung von 70 Gigawatt. Die konventionellen Kraftwerke lieferten da 16 Gigawatt, die zur Stabilitätssicherung der Stromnetze unabdingbar waren. Ohne diese 16 Gigawatt wäre also in Deutschland NICHTS gegangen.

Gut war, dass viel Wind wehte. Das führte zwar dazu, dass bei Rostock ein Windrad in seine Einzelteile zerfiel. Die übrigen Widräder lieferten um 12:00 Uhr 30 Gigawatt, die Solarzellen 20 Gigawatt. Um 20:00 Uhr dann NICHTS mehr.

Die "Erneuerbaren" lieferten gestern Mittag viel mehr Strom, als gebraucht wurde. Um 15:00 Uhr kam eine Leistung von 6,7 Gigawatt, die exportiert werden musste. Damit wir diesen überschüssigen Strom los wurden, musste Deutschland den Importländern 10 € pro Megawattstunde hinzuzahlen, d.h. wir verkauften den Strom nicht, sondern zahlten drauf, damit unsere Netze nicht "verstopften", wie sich Katrin Göhring-Eckard auszudrücken pflegt.

Um 21:00 Uhr war dann wieder zu wenig Strom in Deutschland vorhanden, jetzt mussten wir Strom einkaufen, diesmal 2 Gigawatt für 41 € pro Megawattstunde.

DAS sind die beispielhaften Fakten von Gestern.

Ein Chaos hoch 1000, und das täglich in ähnlicher Form. Da brauchen wir uns nicht zu wundern, dass unsere "Eliten", ich meine die ohne jeglichen Berufsabschluss und ohne Berufserfahrung, im Bundestag dafür politisch Sorge tragen, dass wir die weltweit höchsten Strompreise haben. Wir zahlen für den Einkauf von Strom und dafür, dass wir ihn verkaufen, auch noch. Dass ist für mich Dummheit vom Feinsten. Aber wir, und nicht die leben ja in einer Blase ... Gehts noch ????
Kobold2
08.08.2023, 13:06 Uhr
Der Beitrag wurde deaktiviert – Gehört nicht zum Thema des Beitrages
P.Burkhardt
08.08.2023, 13:15 Uhr
Ach so...
...jetzt habe ich es verstanden:

Als wir den Strom noch klassisch mit Gas und Kohle gemacht haben, wurden die Kraftwerke also je nach Bedarf rauf und runtergefahren, damit kein Strom ge- bzw. verkauft werden musste ! Das war mir bisher nicht klar...

Ja, das war Ironie....

In der Realität ist es deutlich einfacher eine WKA zu stoppen - was ja bei Überproduktion auch regelmäßig gemacht wird - als ein Gaskraftwerk oder gar ein Kohle- oder Atomkraftwerk herunter zu fahren.

Das die Energiepreise die Inflation befeuern liegt daran, dass die Endverbraucherpreise unter anderem auf den teuersten Liferantenpreisen (das sind in der Regel die Gaskraftwerke) referenzieren.

Und was ich noch zu bedenken geben möchte:

Der Wind weht ja meistens aus Westen... da die Windräder ja naturgemäß einen Luftwiderstand haben, drückt der Wind gegen die Windräder und dreht damit den Planeten schneller... weswegen im windreichen Herbst die Tage kürzer werden. Das muss man sich mal klarmachen !!!!
Romikon
08.08.2023, 13:21 Uhr
sehr gut Psychoanalytiker.Kobolde verwechseln auch Cobalt mit Kobold
wie es den Grünen in der Öffentlichkeit passiert ist.
Psychoanalytiker man muss sich dabei aber noch vor Augen halten was das für ein sogenannter " dreckiger" Strom ist den wir zukaufen "müssen".
Ich habe jedenfalls für den kommenden Blackout ein Stromgenerator bereit stehen um zumindest meine Tiefkühlversorgung mit Lebensmitteln und Hauswasserversorgung abzusichern.
Ich weiss zwar nicht mehr wann es genau war( glaube im zeitigen Frühjahr) -es fehlten aber nur Minuten zum Blackout(Netzzusammenbruch), es war mit dem Verbundnetz tatsächlich am Abgrund.Kein Witz.Und sowas ist nicht in Stunden wieder repariert.
Kobold2
08.08.2023, 14:02 Uhr
Aha,
Ab 20.00Uhr nix mehr, wenn der Sonnenuntergang für unsere Region gestern 20.54 Uhr war.....
diskobolos
08.08.2023, 15:25 Uhr
Was genau wollen Sie uns mitteilen, Psychoanalytiker?
Dass Strom nur sehr begrenzt gespeichert werden kann, wussten wir schon. Deshalb kann man ihn auch nicht handeln wie z. B. Weizen und die Preise richten sich auch nach der Lieferzeit. Besser wäre es natürlich mit dem überschüssigen Strom Wasserstoff zu erzeugen. Aber dazu müssen wohl noch Kapazitäten aufgebaut werden.

Auf andere Punkte will ich jetzt nicht eingehen. Vielleicht liegen Ihre etwas zu ausführlich geratenen Ausführungen auch an Ihrer Unterzuckerung (wegen der hohen Preise für Süßigkeiten).

Romikon ärgert sich darüber, dass "dreckiger" Strom eingekauft werden muss. Er/sie würde wohl dreckigen Strom lieber hier herstellen?
T-Rex Sauerkirschen
09.08.2023, 06:45 Uhr
Duschen
Jetzt werden einem schon Tipps zum Duschen gegeben. Demnächst noch zum Stuhlgang. Spülung betätigen erst nach dem 5ten Gang? Oder doch eher mit Spaten in den Garten? Macht sich nur blöd im Wohnblock. Nutzt man halt den Blumentopf auf dem Balkon. Falls vorhanden.
Seit dem Ampelquatsch sieht es bei allen übel aus. Außer bei der Ampel.
A-H-S
09.08.2023, 16:55 Uhr
Schmutziger Strom und Preisindex
@Diskobolos (Diskobolos): "Er/sie würde wohl dreckigen Strom lieber hier herstellen?"

-> Ich hätte eine Alternative zu dreckigem Strom: Strom von Kernkraftwerken... (komplett CO2-frei, eignet sich besonders für die Grundlast und um die Frequenz aufrecht zu erhalten).
Sollte Ihnen das nicht gefallen hätte ich noch Strom aus der Verbrennung von Gas anzubieten. Das eignet sich besonders, um kurzfristig Energie liefern zu können.

Was machen unsere Ampeldeppen? Schalten die AKW's ab, verscherzen es sich mit dem Lieferanten billigen Gases... und wundern sich dass bei sinkendem Angebot, die Preise für Strom steigen. Wirtschaftsstudium erstes Semester, dritte Woche.
Tja, hätte man mal nicht einen Kinderbuchautoren zum Wirtschaftsmister gemacht, würde die Industrie nicht "Ciao" sagen und die Bürger immer sorgenvoller auf die monatliche Abrechnung schauen.

Und ja, es ist allemal besser den schmutzigen Strom selbst herzustellen, als auch noch von schmutzigen Strom aus dem Ausland abhängig zu sein.


@Kobold (Zitat): "Mit Fakten kann man hier bestimmte Blasen nicht überzeugen."
-> Dann mal was für Ihre Blase.
Nehmen wir doch einfach das Jahr 1998 als Referenzwert =100
Im Jahr 2000 ist der Strompreisindex auf 81 gefallen. Die SPD und die Grünen verkünden den Atomausstieg.
Im Jahr 2010 steigt die CDU wieder aus dem Ausstieg aus, der Preisindex ist bei 136
Im Jahr 2011 steigt die CDU (und ihr noch rückgradloserer Anhang FDP) aus dem Ausstieg aus, weil in Japan ein Tsunami ein AKW zerstört hat.
Im Jahr 2022 meinen wir an der Seite unseres Hegemons gegen Russland ziehen zu müssen. Im selben Jahr hat der Index 212 erreicht.

Wir haben es also geschafft seit dem Jahr des Ausstieges aus der Atomkraft eine Verzweieinhalbfachung des Preisindexes hinzulegen. Fakten, die in Ihrer Blase sicherlich selten herumgereicht werden.
Kobold2
10.08.2023, 21:09 Uhr
Ja , das ist schon eine
Sehr feste Blase ind der manche so schweben.
Das liebe AkW immer noch als den Renner verkaufen , obwohl man immer noc nicht richtig weis, was man mit dem Müll macht, nachweislich durch das Kühlwasser das Ökosystem kaputt macht, und bei Niedrigwasser die Dinger runter fahren muss, aber immer noch von Grundlastfähigkeit schwätzt, ist schon Realitätsveweigerung.
Deshalb kaufen andere ja gern zu wenn wieder mal am Wasser fehlt. Das das Wasser fehlt zeigt die Entwicklung des Grundwasserspiegels der letzten 20 Jahre.f
Aber so lange ja noch Wasser aus dem Hahn kommt.....
Der Preisindex.....
Wenn man keinen richtigen Markt hat, sondern eher einen Selbsbedinungs und Spekulationsbasar, der sich auch noch am am teuersten produzierten Strom orientiert, sind erneuerbar erzeugte Energien sicher nicht der Preistreiber...
Nur erstaunlich, daß man das immer noch so an viele verkaufen kann.....
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