So, 07:26 Uhr
05.02.2006
nnz-Rückspiegel: Aue und Aus
Nordhausen (nnz). Vor einem Jahr wurde noch heftigst zum Industriegebiet in der Goldenen Aue debattiert. Gar Europa-Abgeordnete wurden ins Rennen geschickt. Und dann wurde in der nnz am 5. Februar 2005 auch noch Abschied genommen.
Bürgerinitiative findet Gehör
Wie sieht die Förderpolitik der EU in der Zukunft aus? Können die neuen Bundesländer weiterhin auf die Zielgebietsförderung hoffen und welche Anforderung stellt die EU bei der Verwendung der Fördergelder? Diese Fragen will die Bürgerinitiative der Europaabgeordneten von Bündnis90/Die Grünen, Gisela Kallenbach stellen, sie will auch wissen, wie eine Landesentwicklungsgesellschaft ihr Geld einsetzen muß. Jedenfalls hat die Europaparlamentarierin ihr Interesse bekundet und die Einladung der Bürgerinitiative angenommen. Sie wird am nächsten Dienstag (8.2.) an einer Sitzung der Bürgerinitiative in Urbach teilnehmen um mehr von den örtlichen Problemen rund um das geplante Industriegebiet, aber auch von den Sorgen der Landwirtschaft in der Goldenen Aue zu hören......ausführlich im nnz-Archiv
EU-Recht greift immer mehr in nationales Recht ein und wird in Zukunft wesentlich mehr die Entwicklung unserer Region bestimmen, als in der Vergangenheit, meint Klaus-Dieter Korb. Die Bürgerinitiative bekenne sich seit jeher zu einer Ausweitung der Industriestandorte in dieser Region, sehe aber die Gefahr, daß - wie schon so oft - großes Fördersummen in Projekte investiert werden, die nur kurzfristig fruchten, aber langfristig außer zu beleuchteten Ackerflächen keinen nachhaltigen Entwicklungsschub bringen.
Wird der WSV Geschichte?
Sie, liebe Leser, kennen doch das die Weiber betreffende Zitat aus Schillers Glocke? Zu Zeiten des Winterschluss-Verkaufs lebte es auf und nahm massenhaft Gestalt an. Was aber blieb davon übrig, fragt nnz und blickt auf die jüngste Kampagne. Dicht gedrängt standen sie jeweils zu Beginn des Winterschluss-Verkaufs (WSV) vor den Kaufhaustüren, um bei Öffnen kaufwütig die Geschäfte zu stürmen und zu ergattern, was immer da verbilligt angeboten wurde. Als unbeteiligter Zuschauer oder gesitteter Kunde lief man Gefahr, überrannt zu werden. Nun aber, seit Rabattgesetz, Zugabeverordnung und jetzt auch die gesetzlichen WSV-Beschränkungen gefallen sind, ist das Gedränge an den Wühltischen Geschichte. Offiziell geht der "erste freiwillige Winterschlussverkauf" erst an diesem Samstag zu Ende. Aber fest steht schon: Die Erwartungen des leidgeprüften Einzelhandels wurden wieder nicht erfüllt......ausführlich im nnz-Archiv
Autor: nnzBürgerinitiative findet Gehör
Wie sieht die Förderpolitik der EU in der Zukunft aus? Können die neuen Bundesländer weiterhin auf die Zielgebietsförderung hoffen und welche Anforderung stellt die EU bei der Verwendung der Fördergelder? Diese Fragen will die Bürgerinitiative der Europaabgeordneten von Bündnis90/Die Grünen, Gisela Kallenbach stellen, sie will auch wissen, wie eine Landesentwicklungsgesellschaft ihr Geld einsetzen muß. Jedenfalls hat die Europaparlamentarierin ihr Interesse bekundet und die Einladung der Bürgerinitiative angenommen. Sie wird am nächsten Dienstag (8.2.) an einer Sitzung der Bürgerinitiative in Urbach teilnehmen um mehr von den örtlichen Problemen rund um das geplante Industriegebiet, aber auch von den Sorgen der Landwirtschaft in der Goldenen Aue zu hören......ausführlich im nnz-Archiv
EU-Recht greift immer mehr in nationales Recht ein und wird in Zukunft wesentlich mehr die Entwicklung unserer Region bestimmen, als in der Vergangenheit, meint Klaus-Dieter Korb. Die Bürgerinitiative bekenne sich seit jeher zu einer Ausweitung der Industriestandorte in dieser Region, sehe aber die Gefahr, daß - wie schon so oft - großes Fördersummen in Projekte investiert werden, die nur kurzfristig fruchten, aber langfristig außer zu beleuchteten Ackerflächen keinen nachhaltigen Entwicklungsschub bringen.
Wird der WSV Geschichte?
Sie, liebe Leser, kennen doch das die Weiber betreffende Zitat aus Schillers Glocke? Zu Zeiten des Winterschluss-Verkaufs lebte es auf und nahm massenhaft Gestalt an. Was aber blieb davon übrig, fragt nnz und blickt auf die jüngste Kampagne. Dicht gedrängt standen sie jeweils zu Beginn des Winterschluss-Verkaufs (WSV) vor den Kaufhaustüren, um bei Öffnen kaufwütig die Geschäfte zu stürmen und zu ergattern, was immer da verbilligt angeboten wurde. Als unbeteiligter Zuschauer oder gesitteter Kunde lief man Gefahr, überrannt zu werden. Nun aber, seit Rabattgesetz, Zugabeverordnung und jetzt auch die gesetzlichen WSV-Beschränkungen gefallen sind, ist das Gedränge an den Wühltischen Geschichte. Offiziell geht der "erste freiwillige Winterschlussverkauf" erst an diesem Samstag zu Ende. Aber fest steht schon: Die Erwartungen des leidgeprüften Einzelhandels wurden wieder nicht erfüllt......ausführlich im nnz-Archiv


