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Mo, 16:17 Uhr
05.12.2005

Richtig verstanden

Nordhausen (nnz). „Also, wenn ich das jetzt richtig verstanden habe...“ begann heute CDU-Fraktionsvorsitzender Egon Primas mehrere seiner Statements im Kreisausschuss. Und es war doch tatsächlich wieder ein Feuerwehrauto, das da für Unruhe sorgte und Fragen auslöste.


Landrat Joachim Claus (CDU) meinte bei der Vorstellung der automobilen Ausgabe über 10.000 Euro, dass es nicht um das Feuerwehrauto in Uthleben gehe (siehe nnz-Archiv), sondern um eine Anschaffung, die bereits im Jahr 2004 beschlossen worden war. Und da es mit dem Fördern durch das Land einige Unverständlichkeiten gegeben hatte, muß das Auto, das fast fertig montiert ist, jetzt bezahlt werden. 55.000 Euro sind noch zu berappen, die als Haushaltsrest irgendwo im virtuellen Haushalt der Kreisverwaltung herumirren.

Eigentlich mag die erste Beigeordnete der Kreisverwaltung, Jutta Krauth (SPD), ja keine Haushaltsreste, aber wie Egon Primas betonte, haben diese ungeliebten Haushaltsreste nicht etwa der Landrat und Günter Uebner zum Leben erweckt, sondern der Herr Jendricke.

Es wurde denn auch wieder munter diskutiert, zwischen der SPD und den Bündnisgrünen, die nicht viel verstehen wollten und der CDU, die ja alles (siehe oben) verstanden hatte. Für die Schwerdenker hatten es denn Primas und Fraktionskollege Prof. Heinrich Markgraf mehrfach rekapituliert. Und obwohl es wohl „so einfach nicht ist“, gaben selbst die Vertreter der Linke.PDS und der CDU dem Rest-Feuerwehrauto ihren Segen. SPD, Bündnis90/Grüne sowie die FDP enthielten sich der Stimme. Damit können die 55.000 Euro ausgegeben werden.
Autor: nnz

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