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Mo, 08:20 Uhr
05.12.2005

Der Weihnachtsabend (1. Teil)

Nordhausen (nnz). Heute beginnen wir mit der Veröffentlichung der nnz-Weihnachtsgeschichte. Wir bedanken uns bei der Stiftung Kinderhospiz Mitteldeutschland und beim Autor Tom Deininger.


Der Weihnachtsabend
Es war soweit! Anna hatte den ganzen Morgen bis in den frühen Nachmittag hinein mit ihren Spielsachen gespielt und hatte gar nicht gemerkt, wie die Zeit vergangen war. In ihrem Zimmer war es ganz schön kalt geworden. Sie streckte ihre dick eingepackten Füße von sich und fröstelte etwas. Hui, war das kalt heute! Sie kniete sich in ihr Bett und blickte aus dem Fenster in den sonnigen Tag. Draußen glitzerte der Schnee im Glanz der Sonne und Annas Herz begann vor Aufregung zu hüpfen.

Sie hatte gar nicht mitbekommen, wie es zu schneien begonnen hatte. Weiße Weihnacht! Ihr Atem bildete Eisblumen auf der kalten Scheibe des Fensters und Anna jauchzte vor Entzücken. Schnell rutschte sie aus dem Bett und zog ihre zwei dicksten Pullover über ihre Bluse und schlüpfte in die gefütterte Hose, die Tante Erna ihr letztes Weihnachten geschenkt hatte. Leider war sie seitdem ein ganzes Stück gewachsen, so dass zwischen ihren dicken Stiefeln und dem Saum der Hose ein kleines Stückchen nackte Haut zu sehen war.

Doch das kümmerte Anna nicht im geringsten. Schnell zog sie sich noch den dicken Wollmantel über, den ihr die Mutter extra gekauft hatte, kramte die dicken Handschuhe aus den Taschen und setzte sich im Hinausgehen noch die Wollmütze ihres Bruders auf.

Alles in allem gab sie so eine sehr lustige Gestalt ab, doch ihr war warm und das war die Hauptsache. Sie rannte hinaus in den Schnee und freute sich ihres Lebens! Drinnen im Haus konnte sie leise Stimmen hören und das Rumpeln verkündete ihr, dass nun auch ihre Eltern nach Hause gekommen waren...
Autor: nnz

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