Mo, 18:29 Uhr
01.11.2021
NNZ-BETRACHTUNG: MÄNNER, DIE KLARTEXT REDEN
Nicht wie die Katze um den heißen Brei
In einer Demokratie lässt es sich so ungeschminkt streiten. Der eine Hü, der andere Hot, der eine dafür, der andere dagegen. Ich möchte hier nicht einer Diktatur das Wort reden, wünschte mir aber mehr Konsequenz und Klarheit in anstehenden Problemen, die uns alle betreffen. Aktuell: Flüchtlinge!
Bekommen wir eine neue Welle wie 2015? 1,5 Millionen waren es damals. Ausgeschlossen ist das nicht. Zum ersten Mal seit Langem kamen über 1000 Afghanen an einem Tag nach Deutschland. Sagte Seehofer der Bild-Zeitung, die darüber auch berichtete. Nicht nur aus Afghanistan kommen sie. Aus allen Herren Länder begehren sie Einlass: Afrika, Algerien, Syrien, Irak, Iran. Und über Belarus strömt es herein. Machthaber Lukaschenko lockt sie an, winkt sie durch.
Nun brachte die polnische Regierung die Möglichkeit ins Spiel, die EU-Außengrenzen künftig mit einer Mauer oder befestigten Grenzanlagen abzusichern. Ein Szenario, das auch in Deutschland von hochrangigen Politikern Unterstützung erhält. Entgegen der staatstragenden Ansicht brachte Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer diesen Satz über seine Lippen: Wir brauchen Zäune und vermutlich auch Mauern! Das ist Klartext. Der Mann will geordnete Bahnen und überschaubare Verhältnisse in der Zuwanderung.
Umgehend sah sich Kretschmer heftiger Kritik ausgesetzt. Allen voran die Union der Opferverbände Kommunistischer Gewaltherrschaft. Aber auch aus dem Ressort Migration einer möglichen künftigen Bundesregierung kam harsche Kritik. Ganz im Sinne eines Dirk Adams, Minister für Migration in Thüringen. Tür und Tor möchte der Gutmensch öffnen. Nicht nur den Afghanen.
Indes raubte einer von ihnen die Frauenberg Kirche in Nordhausen aus. Nachdem nnz darüber informierte, kam Bild damit in großer Aufmachung raus. Die Kommentare eindeutig: Es war ein religiöser Anschlag auf das Christentum und unsere Werte. Der Pfarrer der Kirche, Klemens Müller, und der Superintendent des Kirchenkreises Südharz, Andreas Schwarze, sehen das ebenso.
Mit der Flüchtlingswelle 2015 kam der junge Mann zu uns, lebt seit 2016 im Landkreis. Als Dank für die freundliche Aufnahme, Unterkunft und allen Vorteilen, die er hierzulande genießt, nun dieser Anschlag auf unsere Werte und letztlich auf die Menschen, die ihn seinerzeit wohlwollend in die Arme schlossen. Jetzt der unbeschreibliche Vorfall, der auch Landrat Matthias Jendricke beschäftigt:
Der Landrat, wir berichteten, verurteilt diese Schandtat scharf. Solche Verhaltensweisen seien ein Grund dafür, weshalb er schon im Sommer dafür plädierte habe, keine weiteren Flüchtlinge aus Afghanistan aufzunehmen. Die meisten von ihnen lehnten unsere Kultur ab. Es sei ein Irrglaube zu denken, sie würden sich gut integrieren wollen. Außerdem, so Jendricke weiter, brauche es für Thüringen kein neues Aufnahmekontingent. Wir lösten die Probleme nicht, wenn wir die Leute in unbegrenzter Zahl zu uns holten.
Mein Lob für diesen Mut hat der Landrat. Ich bin mir aber sicher: Er wird es nicht allenthalben für diese ehrlichen und offenen Worte erhalten. Schon gar nicht von einem Mann namens Dirk Adams. Womöglich sieht ihn der schon in der Nähe der AfD. Wohl wissend, dass es dem SPD-Landrat einzig und allein um einen geregelten Zuwachs geht, der Chaos, wie es 2015 hereinbrach, vermeiden will.
Und was geschieht mit dem muslimischen Übeltäter? Im Prinzip: nichts. Es werde nur wegen Sachbeschädigungen ermittelt. Arbeitsstunden zur Wiedergutmachung oder den Schaden gar auf eigene Rechnung begleichen? Denkste!
Die Nachwirkungen der Noch-Kanzlerin mit ihrem Wir schaffen das! flauen nicht ab. Im Gegenteil! Ein griechischer Minister brachte es in einer Fernseh-Gesprächsrunde auf den Punkt: Deutschland zahle für Migranten hohe Sozialleistungen, die sich andere Länder nicht leisten können. Das sei Anreiz und Sogwirkung, unbedingt in das gelobte Land zu gelangen.
Eine Diktatur ohne Wenn und Aber möchte keiner mehr. Wohl aber Klarheit und Aufrichtigkeit. In der Flüchtlingsfrage: Was kann das Land verkraften? Was kostet es dem Steuerzahlen? Wie kommen wir zu einer geordneten Überprüfung der Einlass Begehrenden? Was bedarf es für einen geregelten Zuzug?
Kurt Frank
Autor: psgBekommen wir eine neue Welle wie 2015? 1,5 Millionen waren es damals. Ausgeschlossen ist das nicht. Zum ersten Mal seit Langem kamen über 1000 Afghanen an einem Tag nach Deutschland. Sagte Seehofer der Bild-Zeitung, die darüber auch berichtete. Nicht nur aus Afghanistan kommen sie. Aus allen Herren Länder begehren sie Einlass: Afrika, Algerien, Syrien, Irak, Iran. Und über Belarus strömt es herein. Machthaber Lukaschenko lockt sie an, winkt sie durch.
Nun brachte die polnische Regierung die Möglichkeit ins Spiel, die EU-Außengrenzen künftig mit einer Mauer oder befestigten Grenzanlagen abzusichern. Ein Szenario, das auch in Deutschland von hochrangigen Politikern Unterstützung erhält. Entgegen der staatstragenden Ansicht brachte Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer diesen Satz über seine Lippen: Wir brauchen Zäune und vermutlich auch Mauern! Das ist Klartext. Der Mann will geordnete Bahnen und überschaubare Verhältnisse in der Zuwanderung.
Umgehend sah sich Kretschmer heftiger Kritik ausgesetzt. Allen voran die Union der Opferverbände Kommunistischer Gewaltherrschaft. Aber auch aus dem Ressort Migration einer möglichen künftigen Bundesregierung kam harsche Kritik. Ganz im Sinne eines Dirk Adams, Minister für Migration in Thüringen. Tür und Tor möchte der Gutmensch öffnen. Nicht nur den Afghanen.
Indes raubte einer von ihnen die Frauenberg Kirche in Nordhausen aus. Nachdem nnz darüber informierte, kam Bild damit in großer Aufmachung raus. Die Kommentare eindeutig: Es war ein religiöser Anschlag auf das Christentum und unsere Werte. Der Pfarrer der Kirche, Klemens Müller, und der Superintendent des Kirchenkreises Südharz, Andreas Schwarze, sehen das ebenso.
Mit der Flüchtlingswelle 2015 kam der junge Mann zu uns, lebt seit 2016 im Landkreis. Als Dank für die freundliche Aufnahme, Unterkunft und allen Vorteilen, die er hierzulande genießt, nun dieser Anschlag auf unsere Werte und letztlich auf die Menschen, die ihn seinerzeit wohlwollend in die Arme schlossen. Jetzt der unbeschreibliche Vorfall, der auch Landrat Matthias Jendricke beschäftigt:
Der Landrat, wir berichteten, verurteilt diese Schandtat scharf. Solche Verhaltensweisen seien ein Grund dafür, weshalb er schon im Sommer dafür plädierte habe, keine weiteren Flüchtlinge aus Afghanistan aufzunehmen. Die meisten von ihnen lehnten unsere Kultur ab. Es sei ein Irrglaube zu denken, sie würden sich gut integrieren wollen. Außerdem, so Jendricke weiter, brauche es für Thüringen kein neues Aufnahmekontingent. Wir lösten die Probleme nicht, wenn wir die Leute in unbegrenzter Zahl zu uns holten.
Mein Lob für diesen Mut hat der Landrat. Ich bin mir aber sicher: Er wird es nicht allenthalben für diese ehrlichen und offenen Worte erhalten. Schon gar nicht von einem Mann namens Dirk Adams. Womöglich sieht ihn der schon in der Nähe der AfD. Wohl wissend, dass es dem SPD-Landrat einzig und allein um einen geregelten Zuwachs geht, der Chaos, wie es 2015 hereinbrach, vermeiden will.
Und was geschieht mit dem muslimischen Übeltäter? Im Prinzip: nichts. Es werde nur wegen Sachbeschädigungen ermittelt. Arbeitsstunden zur Wiedergutmachung oder den Schaden gar auf eigene Rechnung begleichen? Denkste!
Die Nachwirkungen der Noch-Kanzlerin mit ihrem Wir schaffen das! flauen nicht ab. Im Gegenteil! Ein griechischer Minister brachte es in einer Fernseh-Gesprächsrunde auf den Punkt: Deutschland zahle für Migranten hohe Sozialleistungen, die sich andere Länder nicht leisten können. Das sei Anreiz und Sogwirkung, unbedingt in das gelobte Land zu gelangen.
Eine Diktatur ohne Wenn und Aber möchte keiner mehr. Wohl aber Klarheit und Aufrichtigkeit. In der Flüchtlingsfrage: Was kann das Land verkraften? Was kostet es dem Steuerzahlen? Wie kommen wir zu einer geordneten Überprüfung der Einlass Begehrenden? Was bedarf es für einen geregelten Zuzug?
Kurt Frank

