Sa, 08:38 Uhr
08.10.2005
Online-Banking-Test
Nordhausen (nnz). Ohne Onlinebanking ist heute bei Kunden von Kreditinstituten kein Geschäft mehr zu machen. Die nnz hat deshalb zwei Angebote hiesiger Banken für Sie getestet.
Bei einem ersten Test der verfügbaren Onlinebankingsoftware der Nordhäuser Kreissparkasse und der Dresdner Bank unterliegt derzeit die Dresdner Bank im Businessbereich. Beide Kreditinstitute bieten ihren Kunden im Bereich des Zahlungsverkehrs neben allgemeinen Möglichkeiten einer Gesamtübersicht aller Onlinekonten, die Überweisung, das Ausführen von Lastschriftaufträgen, die Bestellung der PIN und TAN Listen und diverse Auftragsübersichten und Statistiken und nicht zuletzt den Onlinekontoauszug an.
Auch im Bereich der Anlagen und Depotverwaltung gibt es wenig Unterschiede. Wie so oft steckt der Teufel wieder im Detail. So bestehen doch einige Unterschiede.
Bei der Sparkasse besteht als besonderer Service zusätzlich die Möglichkeit, die Prepaid Karte des Handys aufzuladen. Bei der Dresdner Bank wird dieser Service nicht angeboten. Bei der Sparkassensoftware erscheinen die vom Nutzer erfaßten Angaben im Verwendungszweck des Lastschriftauftrages auch auf den Kontoauszügen. Bei der Dresdner Bank Software wird im Verwendungszweck lediglich eine Referenznummer des Lastschriftauftrages ausgedruckt, die nach der Verbuchung bezüglich der Einzelbeträge auch Online im Buchungstext nicht mehr recherchierbar ist.
Der User muß deshalb immer noch einen Ausdruck der Einzelaufträge auf seinem heimischen Drucker vornehmen, um bei Sammelaufträgen sachlich den Überblick zu behalten. Ergonomisch wie auch sachlich ein weiteres Minus. Der gedruckte Kontoauszug bei der Dresdner wirkt dagegen auf den ersten Blick unübersichtlich. Das Buchungsdatum und das Wertstellungsdatum erscheinen bei der Sparkasse tabellarisch nebeneinander im Buchungssatz, während das Buchungsdatum bei der Dresdner Bank mitten im Buchungstext erscheint.
Damit liegt die Sparkassensoftware im Onlinebanking in der ersten
Gesamtbetrachtung sowohl beim Service als auch bei der Transparenz und dem Buchungsaufwand für den Nutzer eindeutig vorn. Der Test soll noch verfeinert und auf weitere Nordhäuser Kreditinstitute erweitert werden.
Autor: nnzBei einem ersten Test der verfügbaren Onlinebankingsoftware der Nordhäuser Kreissparkasse und der Dresdner Bank unterliegt derzeit die Dresdner Bank im Businessbereich. Beide Kreditinstitute bieten ihren Kunden im Bereich des Zahlungsverkehrs neben allgemeinen Möglichkeiten einer Gesamtübersicht aller Onlinekonten, die Überweisung, das Ausführen von Lastschriftaufträgen, die Bestellung der PIN und TAN Listen und diverse Auftragsübersichten und Statistiken und nicht zuletzt den Onlinekontoauszug an.
Auch im Bereich der Anlagen und Depotverwaltung gibt es wenig Unterschiede. Wie so oft steckt der Teufel wieder im Detail. So bestehen doch einige Unterschiede.
Bei der Sparkasse besteht als besonderer Service zusätzlich die Möglichkeit, die Prepaid Karte des Handys aufzuladen. Bei der Dresdner Bank wird dieser Service nicht angeboten. Bei der Sparkassensoftware erscheinen die vom Nutzer erfaßten Angaben im Verwendungszweck des Lastschriftauftrages auch auf den Kontoauszügen. Bei der Dresdner Bank Software wird im Verwendungszweck lediglich eine Referenznummer des Lastschriftauftrages ausgedruckt, die nach der Verbuchung bezüglich der Einzelbeträge auch Online im Buchungstext nicht mehr recherchierbar ist.
Der User muß deshalb immer noch einen Ausdruck der Einzelaufträge auf seinem heimischen Drucker vornehmen, um bei Sammelaufträgen sachlich den Überblick zu behalten. Ergonomisch wie auch sachlich ein weiteres Minus. Der gedruckte Kontoauszug bei der Dresdner wirkt dagegen auf den ersten Blick unübersichtlich. Das Buchungsdatum und das Wertstellungsdatum erscheinen bei der Sparkasse tabellarisch nebeneinander im Buchungssatz, während das Buchungsdatum bei der Dresdner Bank mitten im Buchungstext erscheint.
Damit liegt die Sparkassensoftware im Onlinebanking in der ersten
Gesamtbetrachtung sowohl beim Service als auch bei der Transparenz und dem Buchungsaufwand für den Nutzer eindeutig vorn. Der Test soll noch verfeinert und auf weitere Nordhäuser Kreditinstitute erweitert werden.

