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Mo, 18:00 Uhr
16.08.2021
Politiker der Freien Wähler informierten sich über Wasserstofftechnologie

Hubert Aiwanger besuchte Maximator

Auf dem Weg von Erfurt nach Salzgitter machte heute der Spitzenkandidat der Freien Wähler zur Bundestagswahl, der bayrische Minister Hubert Aiwanger, Station in Nordhausen. Sein Interesse galt einem alten Familienunternehmen, das in den letzten Jahre für Furore sorgte …

Torsten Heilmann, Mathias Kurras, Helmut Günter, Hubert Aiwanger und Norbert Hein (v.l.n.r) (Foto: oas) Torsten Heilmann, Mathias Kurras, Helmut Günter, Hubert Aiwanger und Norbert Hein (v.l.n.r) (Foto: oas)

„Der Hubert ist ein wissenschaftlich sehr interessierter Mensch und besonders die Wasserstofftechnologie hat es ihm angetan“, verriet der Nordthüringische Bundestagskandidat für die Freien Wähler, der Nordhäuser Helmut Günther. Er ist selbst ausgebildeter Verfahrenstechnologe und so waren die Erklärungen des Geschäftsführers der MAXIMATOR Hydrogen GmbH, Mathias Kurras, auch für ihn äußerst interessant.

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Kurras stellte die firmeneigenen Wasserstofftankstellen den anwesenden Politikern vor, zu denen sich auch der Landesvorsitzende der Freien Wähler, Norbert Hein, und der Direktkandidat des Saale-Holzlandkreises, Torsten Heilmann, gesellt hatten.

Die Tankstellen werden von MAXIMATOR so lange in der Kyffhäuser Straße gebaut, bis das neue Werk auf der Darre seinen Betrieb aufnehmen und noch deutlich mehr der begehrten Tankstellen bauen kann. Der Bedarf, so erläuterte Mathias Kurras seinen Gästen, steige permanent an und inzwischen liefert das Unternehmen seine Produkte in die ganze Welt. Derzeit wird ein Auftrag aus Kalifornien bearbeitet, wo der multinationale Konzern Shell 50 Wasserstofftankstellen zum Wert von jeweils einer Million Euro im kleinen, mitteldeutschen Nordhausen orderte.

Aktuell fertigen die 85 Mitarbeiter im Nordhäuser Werk gut 20 Tankstellen pro Jahr. In den neuen Hallen sollen dann von 200 Mitarbeitern über einhundert Stück jährlich fabriziert werden.

Auch in Fahrrädern findet die Technologie Anwendung. Nordhausens Bundestagskandidat Helmut Günter und sein Bundesvorsitzender Hubert Aiwanger wollen am liebsten gleich eine Runde drehen. (Foto: oas) Auch in Fahrrädern findet die Technologie Anwendung. Nordhausens Bundestagskandidat Helmut Günter und sein Bundesvorsitzender Hubert Aiwanger wollen am liebsten gleich eine Runde drehen. (Foto: oas)

MAXIMATOR wird schon in diesem Jahr die Marktführerschaft für den Bau von Wasserstofftankstellen in Deutschland übernehmen. Davon zeigte sich ein gut aufgelegter Hubert Aiwanger begeistert. Er sagte, dass es ohne Wasserstofftechnik keine Dekarbonisierung der Volkswirtschaft in den nächsten Jahren geben könne. Und er sei stolz, dass es in Deutschland ein so innovatives und richtungsweisendes Unternehmen gebe, das vorbildhaft für die Entwicklung neuer Technologien sei.

Mit Mathias Kurras fachsimpelte Aiwanger bei der Führung durch die Produktionsstätten noch an der einen oder anderen Stelle und fuhr schließlich frohgelaunt im einsetzenden Regen weiter auf seiner bundesweiten Wahlkampftour. Noch in einem herkömmlichen BMW; aber vielleicht schon bald in einem wasserstoffbetriebenen. Die können mit einer Füllung, die in vier Minuten betankt ist, dann an die 600 km weit fahren zu einem Preis von derzeit rund 50 Euro. Doch der würde deutlich sinken, wenn die Nordhäuser Tankstellen in eine große Serienproduktion gehen könnten. Darüber waren sich Mathias Kurras und Hubert Aiwanger einig.
Olaf Schulze
Besuch des bayerischen Ministers Hubert Aiwanger (Freie Wähler) in Nordhausen (Foto: oas)
Besuch des bayrischen Ministers Hubert Aiwanger (Freie Wähler) in Nordhausen (Foto: oas)
Besuch des bayrischen Ministers Hubert Aiwanger (Freie Wähler) in Nordhausen (Foto: oas)
Besuch des bayrischen Ministers Hubert Aiwanger (Freie Wähler) in Nordhausen (Foto: oas)
Besuch des bayrischen Ministers Hubert Aiwanger (Freie Wähler) in Nordhausen (Foto: oas)
Besuch des bayrischen Ministers Hubert Aiwanger (Freie Wähler) in Nordhausen (Foto: oas)
Besuch des bayrischen Ministers Hubert Aiwanger (Freie Wähler) in Nordhausen (Foto: oas)
Besuch des bayrischen Ministers Hubert Aiwanger (Freie Wähler) in Nordhausen (Foto: oas)
Autor: osch

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Kommentare
geloescht.20230927
16.08.2021, 19:32 Uhr
Der Beitrag wurde deaktiviert – Bezug zum Artikel?
Echter-Nordhaeuser
16.08.2021, 20:23 Uhr
"Wenn die Nordhäuser Tankstellen in eine große Serienproduktion gehen könnten"
Ja wenn, wenn das Wörtchen wenn nicht wäre so lange wie man sich an der E-Mobilität fest beißt. Es muss mehr gemacht werden um mehr Antriebsarten auf den Markt zu bringen wie z. B. Wasserstoff.
Herr Schröder
16.08.2021, 21:13 Uhr
Echter-Nordhaeuser
Aber Wasserstoff ist nichts anderes als E-Mobilität. Nur nicht Akku basierend sonder mit Wasserstoff. Das sollte die Zukunft sein. Nur die die Herstellung von Wasserstoff immer noch sehr teuer und es wird eine Menge Energie benötigt. Von daher steht jetzt erst einmal die Herstellung von "grünem" Wasserstoff an erster Stelle. Erst dann kann man hier in Serienproduktion gehen.

Es gibt auch noch einige synthetische Kraftstoffe welche umweltschonend sind und von den meisten aktuellen Fahrzeugen genutzt werden könnten. Zum Teil im Osten Deutschlands entwickelt. Aber auf diesem Auge sind die meisten Politiker aktuell noch blind. Nicht alle, aber halt die derzeitigen Entscheidungsträger.
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