Do, 16:31 Uhr
15.09.2005
nnz-Forum: Bestätigt
Nordhausen (nnz). Die nnz veröffentlichte gestern Zahlen zum Radwegebau im Landkreis Nordhausen. Darauf reagieren jetzt die Bündnisgrünen.
Nun ist es also bestätigt und mit Zahlen belegt: der Landkreis Nordhausen ist in Bezug auf einen Radwegeausbau gegenüber den westlichen Landkreisen Unstrut-Hainich und Eichsfeld in den Jahren seit 1990 übel benachteiligt worden. (9.3 % der Investitionssumme und 23.3. % der Strecken an den Bundesstraßen). Die Bündnisgrünen haben immer wieder auf diesen Umstand hingewiesen und auf die Folgen aufmerksam gemacht. In der Stadt Nordhausen ist erfreulicherweise die Zahl der ausgewiesenen Radwegstrecken gewachsen aber damit noch lange nicht ausreichend. Häufig enden sie an neuralgischen Stellen auf der Straße, was besonders Kinder überfordert.
Das Ausweichen der Radler auf den Bürgersteig wird von den Fußgängern meist verständnisvoll toleriert, weil die Radfahrer zwischen den Autos zu sehr gefährdet sind, aber es bleibt für Erwachsene eine Ordnungswidrigkeit. Angesichts der Appelle von Verkehrsexperten, wegen der hohen Benzinpreise das Auto stehen zu lassen und auf das Rad umzusteigen, ist in Zukunft mit einem weit höheren Fahrradbetrieb zu rechnen, und das Problem fehlender Radwege wird damit um so akuter. Neben dem Spritpreis ist besonders die Gesundheitsvorsorge durch mehr Bewegung Grund genug, die Qualität und Quantität der Radwege dem Niveau im Eichsfeldkreis anzupassen.
Dagmar Becker (SPD) hat mit ihrer Anfrage im Land das Missverhältnis zwischen den Landkreisen in Thüringens Norden offengelegt, und es bleibt abzuwarten, wie weit sich angesichts dies offensichtlichen Missverhältnisses kurzfristig etwas ändert. Am Wahlkampfstand der Grünen in Bleicherode gab es von Einwohnern massive Kritik von Bürgern zur Verfügbarkeit von Radwegen insbesondere für den Schulweg der Kinder, aber auch zur Situation der Fußwege.
Gisela Hartmann, Kreisvorstand B 90/Grüne
Autor: nnzNun ist es also bestätigt und mit Zahlen belegt: der Landkreis Nordhausen ist in Bezug auf einen Radwegeausbau gegenüber den westlichen Landkreisen Unstrut-Hainich und Eichsfeld in den Jahren seit 1990 übel benachteiligt worden. (9.3 % der Investitionssumme und 23.3. % der Strecken an den Bundesstraßen). Die Bündnisgrünen haben immer wieder auf diesen Umstand hingewiesen und auf die Folgen aufmerksam gemacht. In der Stadt Nordhausen ist erfreulicherweise die Zahl der ausgewiesenen Radwegstrecken gewachsen aber damit noch lange nicht ausreichend. Häufig enden sie an neuralgischen Stellen auf der Straße, was besonders Kinder überfordert.
Das Ausweichen der Radler auf den Bürgersteig wird von den Fußgängern meist verständnisvoll toleriert, weil die Radfahrer zwischen den Autos zu sehr gefährdet sind, aber es bleibt für Erwachsene eine Ordnungswidrigkeit. Angesichts der Appelle von Verkehrsexperten, wegen der hohen Benzinpreise das Auto stehen zu lassen und auf das Rad umzusteigen, ist in Zukunft mit einem weit höheren Fahrradbetrieb zu rechnen, und das Problem fehlender Radwege wird damit um so akuter. Neben dem Spritpreis ist besonders die Gesundheitsvorsorge durch mehr Bewegung Grund genug, die Qualität und Quantität der Radwege dem Niveau im Eichsfeldkreis anzupassen.
Dagmar Becker (SPD) hat mit ihrer Anfrage im Land das Missverhältnis zwischen den Landkreisen in Thüringens Norden offengelegt, und es bleibt abzuwarten, wie weit sich angesichts dies offensichtlichen Missverhältnisses kurzfristig etwas ändert. Am Wahlkampfstand der Grünen in Bleicherode gab es von Einwohnern massive Kritik von Bürgern zur Verfügbarkeit von Radwegen insbesondere für den Schulweg der Kinder, aber auch zur Situation der Fußwege.
Gisela Hartmann, Kreisvorstand B 90/Grüne
Anmerkung der Redaktion:
Die im Forum dargestellten Äußerungen und Meinungen sind nicht unbedingt mit denen der Redaktion identisch. Für den Inhalt ist der Verfasser verantwortlich. Die Redaktion behält sich das Recht auf Kürzungen vor.
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