Do, 08:38 Uhr
15.09.2005
Preisträger stehen fest
Nordhausen (nnz). Am Sonntag wird im Kunsthaus Meyenburg der Grafikpreis der Ilsetraut-Glock-Grabe-Stiftung verliehen. Wer da in der vierten Auflage künstlerisch abgeräumt hat, das erfahren nnz-Leser mit einem einzigen (künstlerischen) Klick.
Preisträger stehen fest (Foto: nnz)
Der unabhängigen Jury, bestehend aus den Beiratsmitgliedern der Glock-Grabe-Stiftung, sei es auch in diesem Jahr schwer gefallen, diesen Preis aus dem Kreis von 70 Künstlerinnen und Künstlern aus Thüringen, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Niedersachsen und Hessen zu vergeben, sagte Kunsthistorikerin Susanne Hinsching. So habe man dann nach zwei Jurysitzungen im Juli und August den Weimarer Künstler Martin Max zum diesjährigen Preisträger gewählt.
Der 1957 in Halle/Saale geborene Max ist schon langjährig in Thüringen als Grafiker und Buchkünstler bekannt. Seine Arbeiten bestechen besonders durch ihre Unverwechselbarkeit. Der Künstler erhält den Preis für seine eingereichten Farbholzschnitte zu dem Thema Immanuel Kant.
Den Förderpreis der Kreissparkasse Nordhausen erhält in diesem Jahr die junge Künstlerin Milena Popova. Die gebürtige Bulgarin absolviert derzeit ihr Aufbaustudium an der Hochschule für Kunst und Design Burg Giebichenstein in Halle/Saale. Ihre Arbeiten der Kaltnadelradierung zeigen ihre perfekte Beherrschung dieser Technik und die Ausschöpfung der handwerklichen Möglichkeiten der Tiefdruckgrafik.
Die Ausstellung zur Preisverleihung präsentiert neben den Werken der beiden Preisträger noch Werke der neun besten Künstler, die sich an diesem Wettbewerb beteiligt haben. Zu ihnen zählen Harald Alff (Leipzig), Erik Buchholz (Weimar), Karin Pietschmann (Leipzig), Ingeborg Damman-Arndt (Sellstedt), Bernd Rückert (Lauscha), Erik Seidel (Plauen), Matthias Geitel (Erfurt), Kay Voigtmann (Gera) sowie Hilke Helmich aus Oldenburg.
Da alle elf Künstler ihre eigene künstlerische Handschrift hätten, verspreche die Ausstellung sehr interessant zu werden, sagt Frau Hinsching. Die Sonderausstellung, die ab dem 18. September bis zum 20. November im Kunsthaus Meyenburg zu sehen sein wird, zeige einen Querschnitt durch das zeitgenössische grafische Schaffen in Mitteldeutschland und die Möglichkeiten, die das Metier der Grafik den Künstlern bietet.
Zur Preisvergabe werden die Preisträger und die ausstellenden Künstler anwesend sein. Gleichzeitig präsentiert die Ilsetraut-Grabe-Stiftung im Obergeschoss des Kunsthauses Meyenburg die Ausstellung Von Hogarth bis Beuys mit den neuesten Schenkungen der Sammlung. Als besonderes Highlight wird erstmals ein Werk von Pablo Picasso ausgestellt.
Kunsthaus Meyenburg, A.-Puschkin-Straße 31, Nordhausen, Öffnungszeiten: Di – So 10 bis 17 Uhr, Tel. 03631/881091, www.nordhausen.de.
Autor: nnz
Preisträger stehen fest (Foto: nnz)
Der unabhängigen Jury, bestehend aus den Beiratsmitgliedern der Glock-Grabe-Stiftung, sei es auch in diesem Jahr schwer gefallen, diesen Preis aus dem Kreis von 70 Künstlerinnen und Künstlern aus Thüringen, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Niedersachsen und Hessen zu vergeben, sagte Kunsthistorikerin Susanne Hinsching. So habe man dann nach zwei Jurysitzungen im Juli und August den Weimarer Künstler Martin Max zum diesjährigen Preisträger gewählt. Der 1957 in Halle/Saale geborene Max ist schon langjährig in Thüringen als Grafiker und Buchkünstler bekannt. Seine Arbeiten bestechen besonders durch ihre Unverwechselbarkeit. Der Künstler erhält den Preis für seine eingereichten Farbholzschnitte zu dem Thema Immanuel Kant.
Den Förderpreis der Kreissparkasse Nordhausen erhält in diesem Jahr die junge Künstlerin Milena Popova. Die gebürtige Bulgarin absolviert derzeit ihr Aufbaustudium an der Hochschule für Kunst und Design Burg Giebichenstein in Halle/Saale. Ihre Arbeiten der Kaltnadelradierung zeigen ihre perfekte Beherrschung dieser Technik und die Ausschöpfung der handwerklichen Möglichkeiten der Tiefdruckgrafik.
Die Ausstellung zur Preisverleihung präsentiert neben den Werken der beiden Preisträger noch Werke der neun besten Künstler, die sich an diesem Wettbewerb beteiligt haben. Zu ihnen zählen Harald Alff (Leipzig), Erik Buchholz (Weimar), Karin Pietschmann (Leipzig), Ingeborg Damman-Arndt (Sellstedt), Bernd Rückert (Lauscha), Erik Seidel (Plauen), Matthias Geitel (Erfurt), Kay Voigtmann (Gera) sowie Hilke Helmich aus Oldenburg.
Da alle elf Künstler ihre eigene künstlerische Handschrift hätten, verspreche die Ausstellung sehr interessant zu werden, sagt Frau Hinsching. Die Sonderausstellung, die ab dem 18. September bis zum 20. November im Kunsthaus Meyenburg zu sehen sein wird, zeige einen Querschnitt durch das zeitgenössische grafische Schaffen in Mitteldeutschland und die Möglichkeiten, die das Metier der Grafik den Künstlern bietet.
Zur Preisvergabe werden die Preisträger und die ausstellenden Künstler anwesend sein. Gleichzeitig präsentiert die Ilsetraut-Grabe-Stiftung im Obergeschoss des Kunsthauses Meyenburg die Ausstellung Von Hogarth bis Beuys mit den neuesten Schenkungen der Sammlung. Als besonderes Highlight wird erstmals ein Werk von Pablo Picasso ausgestellt.
Kunsthaus Meyenburg, A.-Puschkin-Straße 31, Nordhausen, Öffnungszeiten: Di – So 10 bis 17 Uhr, Tel. 03631/881091, www.nordhausen.de.


