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Sa, 13:47 Uhr
26.12.2020
ANTON ADLERAUGE FRAGT SICH:

Wohnhaus neben “Burgermeister“?

Ein Stadtbummel mit der Frau war stets mit einer Einkehr in einer Gaststätte oder einem gemütlichen Cafe verbunden. Das ersparte uns Arbeit am heimischen Herd. Corona machte alles dicht. Da macht es ein Hantieren am Küchenherd unerlässlich, um Topf oder Pfanne was Leckeres zu entnehmen, wenn man nicht vom Fleische fallen will...

Die Freifläche zwischen „Burgermeister“ im Westen  und der Häuserreihe im Osten gibt was her. Vielleicht könnte auf dieser einmal ein Wohnhaus stehen.  (Foto: Anton Adlerauge) Die Freifläche zwischen „Burgermeister“ im Westen und der Häuserreihe im Osten gibt was her. Vielleicht könnte auf dieser einmal ein Wohnhaus stehen. (Foto: Anton Adlerauge)


Nordhausen. Moment mal. Da ist doch noch „Der „Burgermeister“ um die Ecke in der Hesseröder Straße. Auf dem Weg zu Einkäufen Richtung Penny Markt passiere ich ihn jedes Mal. Das ehemalige kleine Pförtnerhäuschen stillte so manchen Hunger. Doch auch dort stand ich vor verschlossener Tür. Da kam, welch ein Wunder, ein Mann um das Häuschen. Mit einer Bratwurst in der Hand. Ich folgte seiner Spur. Und entdeckte auf der Freifläche einen Verkaufswagen. Seitdem bin ich dort gelegentlich Gast, lasse mich von der freundlichen Verkäuferin bedienen. Unter freiem Himmel ist das möglich.

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Die Freifläche, die sich zwischen Ballspielhalle und „Burgermeister“ auf der einen und den Häuser Richtung Bochumer Straße auf der anderen Seite präsentiert, gäbe doch was her. Schon immer mal wider schwebte mir dieser Gedanke vor. Er musste wohl auch dem „Burgermeister“-Chef Marko Rossmann gekommen sein. In der Friedrich-Ebert-Straße sei er aufgewachsen, war zu vernehmen, weshalb er die Unterstadt gut kenne. Diese will er aufwerten. Mit einem lobenswerten Vorhaben.

Verwaistes Gelände mit "Weihnachtsbaumwald" (Foto: Anton Adlerauge) Verwaistes Gelände mit "Weihnachtsbaumwald" (Foto: Anton Adlerauge)


Dem Gastronomen gehöre das freie Areal. Etwa 1000 Quadratmeter umfasse es. Sein Gedanke sei es, es mit einem Mehrfamilienhaus zu bestücken. Mit Zwei- bzw. Dreiraumwohnungen. Bezahlbar sollen sie werden. Um die sechs Euro pro Quadratmeter Wohnfläche. Ein fairer Preis. Das Konzept sei schon in Prüfung. Mitstreiter könnten es beschleunigen.

Bis das Wohnhaus zwischen „Burgermeister“ im Westen und der Hausreihe im Osten steht, könnte die Freifläche zwischenzeitlich anderen Zwecken dienen. Wenn nicht schon ein kleiner künstlicher Weihnachtsbaum in der Stube stünde, ich hätte mir einen aus dem Wald beim „Burgermeister“ gekauft, hatte doch der die Idee, in diesem Jahr dort Weihnachtsbäume zu verkaufen.
Anton Adlerauge
Autor: red

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