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Sa, 15:22 Uhr
30.07.2005

nnz-Kurznews am Wochenende (1)

Nordhausen (nnz). Was in Thüringen an diesem Samstag in Thüringen und Deutschland so alles los war, das hat die nnz für Sie zusammengetragen. Mit einem Klick auf MEHR sind auch Sie im Bilde.


Mängel festgestellt
Beim wieder eröffneten Brandleitetunnel durch den Thüringer Wald hat die zuständige Brandschutzbehörde erhebliche Sicherheitsbedenken geäußert. Der Vorsitzende des Feuerwehrverbands Ilmkreis, Frank Steiner, sagte, die Behörde habe einen Mängelkatalog mit 15 Punkten aufgestellt. Der Katalog liste unter anderem eine zu schwache Notbeleuchtung und fehlende Abstellflächen für die Rettungskräfte auf. Im Tunnel funktioniere außerdem der Funk-Verkehr der Feuerwehr nicht.


PC macht sicherer
Ein von der Technischen Universität Ilmenau entwickelter Taschencomputer soll blinde und sehbehinderte Wanderer sicher durch den Thüringer Wald führen. Das Gerät habe erste Tests bestanden und könne von Frühjahr 2006 an eingesetzt werden, teilte die Universität mit. Herzstück sind eine Sprachsoftware und ein Routenplanungsmodul. Über GPS mit einem Zentralrechner verbunden, können Routen individuell geplant und Informationen über Umwelt, Wetter oder touristische Angebote abgerufen werden.


Kostenloser Rat
Seit der Einführung der Praxisgebühr suchen immer mehr Menschen medizinischen Rat in Apotheken statt beim Arzt. Doch noch nicht alle Apotheken seien auf den erhöhten Beratungsbedarf eingestellt, sagte der Präsident der Thüringer Apothekerkammer, Egon Mannetstätter, in einem dpa-Gespräch. Die Mitarbeiter spürten aber die wachsende Verantwortung als Apotheker. "Die Nachfrage nach Weiterbildung hat sich deshalb verzehnfacht." Die Abläufe für den Verkauf freier Medikamente würden nun standardisiert.


Scharz gefährdet
Im ostdeutschen Hotel- und Gaststättengewerbe gefährden Schwarzarbeit und illegale Beschäftigung nach Ansicht der Gewerkschaft Nahrung und Genuss (NGG) zunehmend legale Arbeitsplätze. "Offenbar wird es immer mehr zu einer gängigen Praxis, Festangestellte durch Billiglohner ohne Rechte zu ersetzen", sagte Christine Schill, Gewerkschaftssekretärin beim Landesverband Ost der NGG, in einem dpa-Gespräch. Die seit Jahresanfang geschaltete Hotline gegen Schwarzarbeit zeige erste Erfolge.


Tote und Verletzte
Bei verheerenden Unwettern sind in der Nacht in Deutschland mindestens zwei Menschen getötet worden. Dutzende wurden verletzt. Es entstanden Millionenschäden: Bäume wurden entwurzelt, Dächer abgedeckt, Stromleitungen gekappt. „Es hagelt taubeneigroße Körner”, sagte ein Polizeisprecher. Der Wetterdienst Meteomedia registrierte in ganz Deutschland innerhalb von sechs Stunden 104 000 Blitze. Örtlich regnete es in ein bis zwei Stunden so viel wie sonst in einem ganzen Monat, Spitzenreiter war die Ostseeinsel Hiddensee.


Das rote Tuch
Die CSU will die Warnung vor einem rot-rot-grünen Bündnis zum zentralen Thema im Bundestagswahlkampf machen. Das Land stehe vor einer Schicksalswahl, sagte Unions-Kanzlerkandidatin Angela Merkel in München. Einen Sonderwahlkampf für den Osten aus schloss sie aber aus. CSU-Chef Edmund Stoiber warnte die Union vor allzu großer Siegeszuversicht und forderte zugleich vollen Einsatz bis zum 18. September. Auch er bezeichnete eine rot-rot-grüne Allianz von SPD, Grünen und Linksbündnis als absolute Katastrophe.


Weiter umbenannt
Die PDS hat sich in mehreren Bundesländern in „Linkspartei” umbenannt. Die Landesverbände von Nordrhein-Westfalen, Hessen, Mecklenburg-Vorpommern, Brandenburg und Hamburg folgten damit dem Vorbild der Bundespartei. Teilweise führen die Landesverbände aber noch den Zusatz PDS im Namen. Der designierten Spitzenkandidat der „Linkspartei” in Nordrhein- Westfalen, Oskar Lafontaine, bekam in Essen wegen seiner Äußerung über „Fremdarbeiter” allerdings nur einen kühlen Empfang.
Autor: nnz

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