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Mi, 15:56 Uhr
12.08.2020
Die Antwort aus dem Nordhäuser Landratsamt:

Wie geht es weiter mit dem gequälten Hund?

Für viel Aufmerksamkeit und Empörung hatte der Videomitschnitt einer Tierquälerei im Landkreis Nordhausen in den letzten zwei Wochen gesorgt. Viele Tierfreunde wollten von der nnz wissen, was aus dem Fall und besonders aus dem Hund geworden ist...

Deshalb fragten wir im Landratsamt Nordhausen an, wo das zuständige Veterinäramt angesiedelt ist. Jessica Piper, die Pressesprecherin des Landkreises Nordhausen, schrieb uns nach Rücksprache mit dem Amt vor wenigen Minuten: "Zum jetzigen Zeitpunkt kann ich folgendes mitteilen:

Das Landratsamt Nordhausen steht weiterhin in Kontakt mit der Familie. Das Veterinäramt wird die Familie und ihren Hund regelmäßig besuchen und weiter begleiten. Der Hund wurde zudem nach einer amtlicher Verfügung des Landratsamtes bereits einem niedergelassenen Tierarzt vorgestellt und untersucht."
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Kommentare

12.08.2020, 16.52 Uhr
Danimaus | ...sobald der
.... Veterinärmediziner guten Glaubens zur Eingangstür herrausschreitet, geht der Alptraum hinter Dieser weiter.
Kennen wir alles schon.
Dennoch vielen Dank der NNZ.

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12.08.2020, 17.02 Uhr
nemoi | Hund soweit okay....
kann man nur hoffen das unsere behörden auch die untersuchung der hundehalter und deren nachwuchs veranlassen....

man sollte den hund besser jetzt in gute hände vermittel, als das in einem jahr wieder die rede darüber ist, das es sich ja um einen problenhund handelt, der gar bösartig um sich beisst.

und im übrigen, warum wird nicht der mensch mit zur verantwortung gezogen, wegen unterlassung, der das video aufgenommen hat?

ein gaffer der sein handy drauf hält und nicht dagegen unternimmt, das von dem hund abgelassen wurde........

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12.08.2020, 17.24 Uhr
Rieke11.11.11 | nemoi...
Wenn ich mich recht erinnere, hat der Filmer die Tierquälerei zur Anzeige gebracht. Leider war diese für das arme Tier erfolglos, er mußte zurück zu seinen Peinigern weil das Gericht auf ganzer Linie versagt hat. Aber wehe dem, der Hund hätte eines seiner Peiniger in der Not gebissen....er wäre sofort eingezogen worden und ins Tierheim geschafft. Nun hat der Arme einen seelischen Schaden für den Rest seines Hundelebens. Das Veterinäramt macht schön die Augen zu und lässt den lieben Gott nen guten Mann sein.

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12.08.2020, 18.24 Uhr
muendh | Jetzt würde mich mal interessieren, ...
... ob dann jemand von den jetzigen Entscheidern zur Verantwortung gezogen wird, wenn die Beobachtungszeit der Familie und des Hundes vorbei ist und der Hund dann wieder so verdroschen wird.

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12.08.2020, 18.40 Uhr
Conner | Unglaublich,
es gibt Gesetze aber keines wird angewendet. Mich würde mal interessieren was passieren muss, damit das Veterinäramt einschreitet. Welche Erfolge zum Schutz von Tieren hat dieses Amt vorzuweisen. Wurde überhaupt jemals ein Tierhalteverbot irgendwo ausgesprochen?Die Eltern sollten vernünftig sein und den armen Hund abgeben.

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12.08.2020, 20.33 Uhr
könig_gerhard | Auf Grund der Stellung/gesellschaftlichen Reputation -
- der Eltern wird da überhaupt nichts passieren. Angesehen und ehrbar.
Was passiert, wenn die Haustür geschlossen ist, weiß man nicht. Aber man kann Eins und Eins zusammenzählen, wenn man das Verhalten der Kinder beobachtet.

"Zusammenzählen" reicht nur nicht aus, damit irgendeine Behörde - sei es zum Wohl der Kinder oder zum Wohl des Tieres - einzuschreiten vermag.

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12.08.2020, 21.22 Uhr
Paul | Conner
Von denen kriegst aber ganz schnell eine Anzeige, wenn du deine Hundesteuer nicht bezahlt hast. Das geht ganz fix !

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12.08.2020, 21.30 Uhr
Paul | Paul
Der Hund hätte denen sofort weg genommen werden müssen Punkt aus Ende ! Wenn ich das höre die werden besucht ! Und - beim 2-o.3 Besuch ist der Hund Tot, und DANN tut es natürlich ALLEN schrecklich leid.

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13.08.2020, 08.11 Uhr
GerKobold
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13.08.2020, 09.16 Uhr
Real Human | Hunde, Katzen, Papageien, ...
Sie sind quasi unsere HAUSSKLAVEN. In der Sklaverei hatten es die Haussklaven verglichen mit den Arbeitssklaven vergleichsweise gut. Vielen Haussklaven ging es in der Obhut ihrer HerrInnen sogar besser als in ihren Heimatländern, aus denen man sie geraubt hat.

Hunde sind – so betrachtet – versklavte Wölfe. (Bei Katzen ist es etwas anders. Sie haben sich eher freiwillig dem Menschen angeschlossen und lassen sich auch allgemein nicht so viel von „ihren“ Menschen gefallen)

Liebe Tierliebhaber!
Habt Ihr schon mal etwas von James Lovelock, dem Schöpfer der Gaia-Hypothese gehört? Der 1919 geborene Wissenschaftler und Visionär prophezeit in seinem Buch „Novozän“ den Anbruch der Herrschaft einer Allgemeinen Künstlichen Superintelligenz. Die (hypothetischen) neuen Weltherrscher nennt er Cyborgs. (Auch mal selbst googeln!)

Manche Ökos und Tierliebhaber werden ihn wohl jetzt für einen leider irre gewordenen alten Propheten halten. Trotzdem hier ein interessanter Vergleich auf Seite 143:

„Ich habe das Gefühl, dass die Cyborg-Welt für einen von uns so schwer zu verstehen ist wie die Komplexität unserer Welt für einen Hund. Wenn sich die Cyborgs erst einmal etabliert haben, werden wir genauso wenig die Herren unserer Geschöpfe sein, wie unser vielgeliebter Hund Herr über uns ist. Vielleicht ist es die beste Option, so zu denken, wenn wir in einer neu gebildeten Cyber-Welt weiter bestehen wollen.“

Hoffen wir, dass unsere noch sehr hypothetischen künftigen HerrInnen etwas von unserem Humanismus übernommen haben werden und nicht so grausam blödsinnig sein werden, wie die dummen Kinder!

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13.08.2020, 09.37 Uhr
adele | Liebe NNZ
bitte bleibt dran an dem Fall. Wenn niemand nachfragt, wird nichts passieren. Das Veterinäramt hat auch eine Pflicht bei Tierquälerei zu agieren, wie schon einige Vorredner/Schreiber mitteilten. Wenn aber kein öffentliches Interesse mehr besteht, fällt das unter den Tisch!

Danke für Eure Hartnäckigkeit, wir zählen auf Euch!!!

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13.08.2020, 12.28 Uhr
Paulinchen
Der Beitrag wurde deaktiviert – Anm. d. Red.: Gehört nicht zum Thema, aber Danke für den Hinweis
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