Di, 20:02 Uhr
23.06.2020
Stille Demonstration für Arbeitsplätze
Roter Ratskeller in Neustadt
Er hatte so einige großen Namen nach Neustadt eingeladen. Frank Pojtinger, Chef des Neustädter Ratskellers, wollte den Gästen Musik von David Knopfler und beste Unterhaltung mit Ilja Richter bieten. Dann kam Corona…
Gestern Abend leuchtete der Neustädter Ratskeller im roten Licht. Wir haben uns dank der Unterstützung durch TLH – Ton und Licht Holzhause an der Aktion Night of Light beteiligt, berichtet Frank Pojtinger. Die "Night of Light" ist mit mehr als 9.000 beleuchteten Objekten in Deutschland und über die Grenzen hinaus die wohl größte Mahnwache, die es jemals gab.
Diese Aktion, die bundesweit gleichzeitig stattfand, soll auf die dramatische Situation in der Veranstaltungswirtschaft aufmerksam machen. Mehr als 8.300 Firmen, darunter Veranstalter, Hotels, Eventagenturen, Caterer und Künstler haben sich beteiligt, erklärt Martin Holzhause von der THL Veranstaltungstechnik. Getreu dem Motto: Die Veranstaltungswirtschaft steht auf der Roten Liste der akut vom Aussterben bedrohten Branchen! wurden Gebäude in rotes Licht gehüllt. Die Veranstaltungswirtschaft war einer der ersten Wirtschaftszweige, die von der COVID-19-Krise getroffen wurde und er wird auch mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit am längsten von den Auswirkungen betroffen sein. Ziel dieser Aktion ist es, dass die Politik erwacht und sich mit der Branche der Veranstaltungswirtschaft beschäftigt. Sonst steht hier eine massive Insolvenzwelle bevor, die deutschlandweit mehrere tausend Arbeitsplätze kosten wird, mahnt Pojtinger abschließend.
Sandra Witzel
Autor: swiGestern Abend leuchtete der Neustädter Ratskeller im roten Licht. Wir haben uns dank der Unterstützung durch TLH – Ton und Licht Holzhause an der Aktion Night of Light beteiligt, berichtet Frank Pojtinger. Die "Night of Light" ist mit mehr als 9.000 beleuchteten Objekten in Deutschland und über die Grenzen hinaus die wohl größte Mahnwache, die es jemals gab.
Diese Aktion, die bundesweit gleichzeitig stattfand, soll auf die dramatische Situation in der Veranstaltungswirtschaft aufmerksam machen. Mehr als 8.300 Firmen, darunter Veranstalter, Hotels, Eventagenturen, Caterer und Künstler haben sich beteiligt, erklärt Martin Holzhause von der THL Veranstaltungstechnik. Getreu dem Motto: Die Veranstaltungswirtschaft steht auf der Roten Liste der akut vom Aussterben bedrohten Branchen! wurden Gebäude in rotes Licht gehüllt. Die Veranstaltungswirtschaft war einer der ersten Wirtschaftszweige, die von der COVID-19-Krise getroffen wurde und er wird auch mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit am längsten von den Auswirkungen betroffen sein. Ziel dieser Aktion ist es, dass die Politik erwacht und sich mit der Branche der Veranstaltungswirtschaft beschäftigt. Sonst steht hier eine massive Insolvenzwelle bevor, die deutschlandweit mehrere tausend Arbeitsplätze kosten wird, mahnt Pojtinger abschließend.
Sandra Witzel



