Do, 07:03 Uhr
27.02.2020
Herder-Teams beim Landesfinale mit guten Platzierungen
Beste Leistung beim sportlichen Höhepunkt
In der vergangenen Woche stellten sich zwei Jungenmannschaften des Herder-Gymnasiums der Konkurrenz beim Landesfinale Volleyball in Gera. Als Sieger im Schulamtsfinale vertraten die Jahrgänge 2003-2006 die Region Nordthüringen und sicherten sich völlig verdient den zweiten Platz hinter den Spezialisten vom Sportgymnasium...
Herder-Team mit guter Leistung (Foto: privat)
In der jüngeren WK III sprangen die Herder-Jungen kurzfristig ein, ohne einen aktiven Volleyballer sprang nach sechs Stunden Spielzeit in der Panndorfhalle ein beachtlicher vierter Platz an der Weißen Elster heraus.
Nach Grußworten zum 50-jährigen Bestehen des Wettbewerbes Jugend trainiert für Olympia flogen dann die Bälle, als erstes galt es das Heinrich-Böll-Gymnasium aus Saalfeld zu bezwingen.
Die Aufgabe gestaltete sich zunächst schwieriger als gedacht, nach unglücklich verlorenen ersten Satz (23:25) waren dann aber alle Schützlinge von Sportlehrer Maik Schäfer auf Betriebstemperatur. Nachdem die Nervosität verflogen war lief der Ball fast wie auf Schienen durch die Reihen der Nordhäuser, einem deutlichen 25:13 folgte im entscheidenden Tiebreak ein souveränes 15:10. Nach einer Spielpause stand sich die Herder-Mannschaft mit dem Gymnasium Arnoldischule aus Gotha gegenüber. Hier knüpften Kai-Moritz Gerlach, Bastian Fischer, Yves Mielke, Jonas Paul, Robin Ruth, Emil Cott, Leo Haas und Jenson Jödicke nahtlos an ihre Leistung an, unter Führung der SVC-Akteure wurden die sich bietenden Chancen konsequent zu Punktgewinnen ausgenutzt.
Auf der ersten Etappe wurden erst im Schlussspurt die entscheiden Akzente zum 25:21 Erfolg gesetzt, im zweiten Abschnitt schwenkten die Südharzer Jungen von Beginn an auf sie Siegerstraße ein (25:13). Dasselbe Bild im Überkreuzvergleich mit dem Gymnasium Am weißen Turm aus Pößneck. Auf einer spannenden ersten Etappe fiel wiederum die Entscheidung erst kurz vor Ultimo, nach dem 25:23 stellten die Nordhäuser Gymnasiasten im zweiten Satz erneut früh die Weichen für den Finaleinzug (25:16).
Im Endspiel wartete das Pierre de Coubertin Gymnasium aus Erfurt, gegen die Sportschule gaben erneut alle ihr Bestes und konnten mit teils spektakulären Aktionen selbst die Spezialisten ab und an vor unlösbare Aufgaben stellen. Trotz des 0:2 (-15, -16) gingen alle Herder-Jungen erhobenen Hauptes zur Siegerehrung, hatten doch alle beim sportlichen Höhepunkt ihre beste volleyballerische Leistung abrufen können und einen verdienten zweiten Platz erkämpft.
Gerade einmal drei Tage Zeit hatten die Schüler der Jahrgänge 2005-2008 sich auf den Wettkampf vorzubereiten, dennoch starteten David Raasch, Jason Schröder, Daven Jödicke, Fynn Ritter und Julian Bönisch voller Zuversicht in ihr Turnier. Gegen das mit Vereinsspielern gespickte Team vom Perthes-Gymnasium Gotha standen die vier Jungen aus dem Südharz auf verlorenem Posten. Trotz des deutlichen 0:2 gingen die Herder-Gymnasiasten weiter voll motiviert ins Spiel gegen das Albert-Schweitzer-Gymnasium aus Sömmerda.
Der unglücklich verlorene erste Satz (23:25) fachte den Siegeswillen nur noch mehr an. Fortan entwickelte sich ein anderes Spiel, beflügelt durch das klare 25:13 behielten alle auch im spannenden Tiebreak die Nerven. Zwei abgewehrte Matchbälle und der unermüdliche Kampf um jeden Ball brachten den 16:14 Erfolg des Tüchtigen. Im Überkreuz-Vergleich mit dem Sportgymnasium bestand zu keinem Zeitpunkt gegen einen überlegenen Gegner eine reelle Siegchance, so traten die Südharzer Schüler im Spiel um Platz drei gegen die Gastgeber vom Zabel-Gymnasium Gera an. Während im ersten Teilabschnitt noch einmal alle Kraftreserven mobilisiert werden und ein zwischenzeitlicher Rückstand wettgemacht werden konnte (20:25), machten sich im letzten Satz des Tages die fehlenden Wechseloptionen bemerkbar.
Trotz des klaren 12:25 holten alle vier Herderaner noch einmal alles aus sich heraus, bei der abschließenden Siegerehrung konnten alle über den vierten Platz wieder lächeln.
Jens Moldenhawer
Autor: red
Herder-Team mit guter Leistung (Foto: privat)
In der jüngeren WK III sprangen die Herder-Jungen kurzfristig ein, ohne einen aktiven Volleyballer sprang nach sechs Stunden Spielzeit in der Panndorfhalle ein beachtlicher vierter Platz an der Weißen Elster heraus.
Nach Grußworten zum 50-jährigen Bestehen des Wettbewerbes Jugend trainiert für Olympia flogen dann die Bälle, als erstes galt es das Heinrich-Böll-Gymnasium aus Saalfeld zu bezwingen.
Die Aufgabe gestaltete sich zunächst schwieriger als gedacht, nach unglücklich verlorenen ersten Satz (23:25) waren dann aber alle Schützlinge von Sportlehrer Maik Schäfer auf Betriebstemperatur. Nachdem die Nervosität verflogen war lief der Ball fast wie auf Schienen durch die Reihen der Nordhäuser, einem deutlichen 25:13 folgte im entscheidenden Tiebreak ein souveränes 15:10. Nach einer Spielpause stand sich die Herder-Mannschaft mit dem Gymnasium Arnoldischule aus Gotha gegenüber. Hier knüpften Kai-Moritz Gerlach, Bastian Fischer, Yves Mielke, Jonas Paul, Robin Ruth, Emil Cott, Leo Haas und Jenson Jödicke nahtlos an ihre Leistung an, unter Führung der SVC-Akteure wurden die sich bietenden Chancen konsequent zu Punktgewinnen ausgenutzt.
Auf der ersten Etappe wurden erst im Schlussspurt die entscheiden Akzente zum 25:21 Erfolg gesetzt, im zweiten Abschnitt schwenkten die Südharzer Jungen von Beginn an auf sie Siegerstraße ein (25:13). Dasselbe Bild im Überkreuzvergleich mit dem Gymnasium Am weißen Turm aus Pößneck. Auf einer spannenden ersten Etappe fiel wiederum die Entscheidung erst kurz vor Ultimo, nach dem 25:23 stellten die Nordhäuser Gymnasiasten im zweiten Satz erneut früh die Weichen für den Finaleinzug (25:16).
Im Endspiel wartete das Pierre de Coubertin Gymnasium aus Erfurt, gegen die Sportschule gaben erneut alle ihr Bestes und konnten mit teils spektakulären Aktionen selbst die Spezialisten ab und an vor unlösbare Aufgaben stellen. Trotz des 0:2 (-15, -16) gingen alle Herder-Jungen erhobenen Hauptes zur Siegerehrung, hatten doch alle beim sportlichen Höhepunkt ihre beste volleyballerische Leistung abrufen können und einen verdienten zweiten Platz erkämpft.
Gerade einmal drei Tage Zeit hatten die Schüler der Jahrgänge 2005-2008 sich auf den Wettkampf vorzubereiten, dennoch starteten David Raasch, Jason Schröder, Daven Jödicke, Fynn Ritter und Julian Bönisch voller Zuversicht in ihr Turnier. Gegen das mit Vereinsspielern gespickte Team vom Perthes-Gymnasium Gotha standen die vier Jungen aus dem Südharz auf verlorenem Posten. Trotz des deutlichen 0:2 gingen die Herder-Gymnasiasten weiter voll motiviert ins Spiel gegen das Albert-Schweitzer-Gymnasium aus Sömmerda.
Der unglücklich verlorene erste Satz (23:25) fachte den Siegeswillen nur noch mehr an. Fortan entwickelte sich ein anderes Spiel, beflügelt durch das klare 25:13 behielten alle auch im spannenden Tiebreak die Nerven. Zwei abgewehrte Matchbälle und der unermüdliche Kampf um jeden Ball brachten den 16:14 Erfolg des Tüchtigen. Im Überkreuz-Vergleich mit dem Sportgymnasium bestand zu keinem Zeitpunkt gegen einen überlegenen Gegner eine reelle Siegchance, so traten die Südharzer Schüler im Spiel um Platz drei gegen die Gastgeber vom Zabel-Gymnasium Gera an. Während im ersten Teilabschnitt noch einmal alle Kraftreserven mobilisiert werden und ein zwischenzeitlicher Rückstand wettgemacht werden konnte (20:25), machten sich im letzten Satz des Tages die fehlenden Wechseloptionen bemerkbar.
Trotz des klaren 12:25 holten alle vier Herderaner noch einmal alles aus sich heraus, bei der abschließenden Siegerehrung konnten alle über den vierten Platz wieder lächeln.
Jens Moldenhawer


