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Di, 15:20 Uhr
17.05.2005

nnz-Forum: Lebensqualität eingeschränkt

Nordhausen (nnz). Mit den Bedingungen am Nordhäuser Kiesschacht beschäftigt sich eine Zuschrift an die nnz-Redaktion. Da geht es um Zäune und Ketten.


Tummelten Sich am 1. Mai noch Hunderte von Sonnenhungrigen und Badelustigen am Nordhäuser Kiesschacht, herrschte an den Pfingstfeiertagen trotz schönen Wetters gähnende Leere. Der neue Zaun stellte eine unüberwindbare Absperrung dar, die neue Eingangspforte war mit einer dicken Kette verschlossen. Erholung suchende Nordhäuser mussten sehen, wo sie bleiben konnten, der Zugang zum vielleicht attraktivsten Naherholungsgebiet in Nordhausen blieb ihnen nämlich verwehrt.

Begründet wird diese Absperrung mit versicherungsrechtlichen und Sicherheitsaspekten, die in Thüringen offenbar anders sind, als in anderen Bundesländern, wo Badestellen an Seen oft auch außerhalb von Öffnungszeiten aufgesucht werden konnten.

Nun hätte mancher durchaus Verständnis für diese Maßnahme, wenn das Gelände dann trotzdem weiterhin als Naherholungsgebiet (beaufsichtigt) nutzbar wäre, und zwar mindestens von Anfang April bis Ende September (gerade in diesen beiden Randmonaten war der Kiesschacht bei gutem Wetter bislang sehr stark frequentiert), und wenn die Stammgäste grundsätzlich ab 8 Uhr Zugang hätten.

Eine komplette Schließung noch am 16. Mai bei schönstem Wetter ist jedoch inakzeptabel. Das Naherholungsgebiet Kiesschacht wird von vielen Nordhäusern nicht nur zum Schwimmen genutzt, Sport und Entspannung stehen für viele im Vordergrund, niedrige Wassertemperaturen spielen für sie nur eine geringe Rolle. Und der Wettergott richtet sich nun mal nicht nach dem Dienstplan der Mitarbeiter des Badehauses, wie zu Pfingsten deutlich wurde.

Zwar boten sich Alternativen in Kelbra und in Roßla an, aber warum sollen wir Nordthüringer nach Sachsen-Anhalt ausweichen, wo es doch vor Ort eine (auch nach den Baumfällungen letztes Jahr immer noch) schöne Anlage gibt? Die Absperrung des Kiesschachtes, wie sie momentan praktiziert wird, bedeutet auf jeden Fall eine starke Einschränkung der Lebensqualität der Nordhäuser Bürger.
Thomas Hoffmann, Nordhausen
Autor: nnz

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