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Mi, 15:31 Uhr
04.12.2019
Wie weiter an der Parkallee?

Die GmbH ist zahlungsunfähig, der Verein kann leben!

Da genügte in den zurückliegenden Tagen schon ein flüchtiger Blick in die zugänglichen Unterlagen, um festzustellen: Die Spielbetriebs GmbH ist zahlungsunfähig. Und das sind die Konsequenzen…


Vornweg nur einige Zahlen: Mittlerweile sind nach Informationen der nnz rund 350.000 Euro an kurzfristigen Verbindlichkeiten aufgelaufen. Das sind zumeist nicht bezahlte Rechnungen von Lieferanten und Dienstleistern. Überfällig sind weiterhin mindestens zwei Monatsgehälter für die mittlerweile mehr als 30 Mitarbeiter der GmbH, vorwiegend Spieler des Regionalliga- aber auch des Oberligakaders. Hier könnten die Forderungen nach Schätzung von Fachleuten bis zu einer halben Million Euro angewachsen sein.

Hinzukommen sollen Forderungen von zum größten Teil privaten Gläubigern in Höhe von knapp drei Millionen Euro. Fachleute schätzen das aktuelle Bilanzergebnis der GmbH auf ein Minus von mehr als 11 Millionen Euro, wobei in dieser Summe auch gewährte Darlehen enthalten sein können, über deren Konditionen noch nichts bekannt ist. Auf den Verein selbst, der alleiniger Gesellschafter der GmbH ist, würden im Zuge des Insolvenzverfahren Forderungen in Höhe von 25.000 Euro zukommen, die als Stammeinlage ausgewiesen sind. Haftbar sind hierfür die Mitglieder des Vereinsvorstandes.

Bis zuletzt soll Noch-Präsident und GmbH-Geschäftsführer Nico Kleofas Gespräche mit einem sogenannten stillen Investor geführt haben, von rund 1,5 Millionen Euro Zuschuss sei die Rede gewesen. Für Junker und dessen Präsidiumskollegen habe sich dieser Rettungsanker als nicht realistisch erwiesen. Und so haben sie Geschäftsführer Kleofas aufgefordert, den Antrag auf Insolvenz zu stellen. Entsprechend "bedeppert" haben heute Vormittag die Spieler und das Funktionsteam reagiert, als Junker und Uwe Rollfinke im AKS am Vormittag Klartext redeten.

Doch Hans-Joachim Junker will den Kopf nicht in den sprichwörtlichen Sand stecken. Gegenüber der nnz sagte er, dass der Kader auf jeden Fall abgespeckt werden müsse, "wir werden Gespräche mit den Spielern führen, die bereit sind, für weniger Gehalt als bislang zu spielen. Auflauf- oder Siegprämien sind erst einmal in weiteste Ferne gerückt." Man hoffe, dass auch die Spieler mit offenen Karten spielen und kund tun, ob sie sich sportlich verändern wollen.

Denn planen werden Junker und Co. auf jeden Fall. Sie gehen davon aus, dass am Wochenende eine Mannschaft in Leipzig gegen Chemie auflaufen werde. Darüber hinaus gelte es jetzt, den Verein am Leben zu erhalten. "Ich bin optimistisch, dass wir dazu auch ein Budget auf die Beine stellen können. Signale von ehemaligen Sponsoren gibt es, sich wieder in den Verein einzubringen", sagt Junker im Gespräch mit der nnz.

Auf einer Mitgliederversammlung Anfang nächsten Jahres soll ein neues Präsidium gewählt werden. Schon jetzt aber sei versichert, dass dieses neue Team ein stärkeres Augenmerk auf den Nachwuchs legen wird, denn letztlich gibt es für den Verein auch eine soziale Verantwortung gegenüber den 250 Kindern und Jugendlichen, die bei Wacker trainieren. Dazu ist jedoch eine breite Unterstützung gefragt, nicht nur von den Eltern und Sponsoren, sondern auch von der kommunalen Politik. Erste Signale dahingehend soll es nach nnz-Informationen bereits von Landrat Matthias Jendricke geben.

Fazit: Die Spielbetriebs GmbH wird das nächste Jahr höchstwahrscheinlich nicht überleben, der Verein hingegen sollte es auf jeden Fall.
Peter-Stefan Greiner
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Kommentare

04.12.2019, 16.20 Uhr
Wolfi65 | Das wird nicht die letzte Insolvenz werden
Hier ein Fußballverein, oder seine GmbH.
Dort ein Autoteilezulieferer.
Die Insolvenzgerichte werden in der nächsten Zeit sehr viel zu tun haben.
Der Aufschwung ist vorbei.
Jetzt weht wieder der kalte Wind des wirtschaftlichen Abschwungs durch die Lande.
Wie war das mit dem neuen Fußballstadion und einer goldenen Zukunft für Wacker 90?
Jetzt wird wohl auch die Straßenbahnlinie 2 weiterhin unterhalb des Geheges enden.
Ja Träume sind Schäume.

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04.12.2019, 16.35 Uhr
Heimathistoriker | @Wolfi65
Wie kommen Sie denn bitte auf Autoteilezulieferer? Dort sind eigentlich alle, bis auf ein paar Ausnahmen, noch alle gut im Geschäft!

Aber Sie haben schon recht: Es weht der kalte Wind des (wirtschaftlichen) Abschwungs durch die Lande!

Und wer jetzt noch nach einem neuen Stadion ruft, dem ist wirklich nicht mehr zu helfen!

Ich frage mich nur, wohin die 0,5 Mio bis ca. 11 Mio Euro verschwunden sind! Der Fantasie sind auch hier keine Grenzen gesetzt!

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04.12.2019, 17.01 Uhr
Herr Schröder | Nun,
zum wiederholten Mal, von einem neuen Stadion war bei Wacker nie die Rede! Es geht um eine Sanierung und im ersten Stepp wird eine neue Haupttribüne gebaut inkl. Umkleide- und Sanitäranlagen. Und das ist notwendig unabhängig wo Wacker künftig Fußball spielt. Ich hoffe und gehe auch davon aus, dass Wacker in den kommenden Jahren mindestens in der Oberliga spielen wird. Und dafür sollte zumindest für eine Stadt wie Nordhausen ein Oberliga- und Regionalliga taugliches Stadion her.
Ich denke das zumindest Herr Jendricke Wort halten wird und die zugesagten Landes- und Bundesgelder auch im AKS verbauen wird. Zweckentfremden kann er die Gelder nicht und ehe diese verfallen sollte im AKS gebaut werden! Wacker ist bis jetzt immer wieder aufgestanden und wird das auch diesmal wieder!!!

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04.12.2019, 17.02 Uhr
Blue | Wo ist Herr Präsident
Ich frage mich wo ist Herr Kleofas kein bisschen mum sich der Öffentlichkeit zu stellen.

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04.12.2019, 17.07 Uhr
Bubo bubo | an den Heimathistoriker
Sie scheinen wirklich äußerst beratungsresistent zu sein. Die Infrastruktur im AKS hinkt der Zeit und einem Mindestmaß an Anspruch um Jahrzehnte hinterher. Selbst Vereine in der Thüringenliga stehen was dies betrifft deutlich besser da.
Man sollte deshalb tunlichst die wirtschaftlich prekäre Situation des Vereins Wacker Nordhausen (eigentlich betrifft es ja hauptsächlich die Spielbetriebs GmbH) nicht mit der Stadionfrage in einen Topf werfen.
Wenn Sie denken, dass die bereits zur Verfügung stehenden Millionen für den Stadionumbau alternativ für anderweitige berechtigte Projekte in Stadt und Landkreis (Straßen, Schulen Kindergärten, etc.) ausgegeben werden könnten, ist Ihnen nicht mehr zu helfen. Die Gelder sind zweckgebunden!

PS: Die Zahlen, um die es bei der nun bevorstehenden Insolvenz geht, scheinen Sie auch nicht so recht begriffen zu haben. Ein Hoch auf die Fantasie!

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04.12.2019, 17.48 Uhr
Heimathistoriker | Stadion
Also nochmals die Frage: Was bringt ein neues Stadion oder auch nur eine Stadionsanierung, falls der Verein in die Insolvenz muss und damit aufgelöst werden würde? Wem sonst außer Wacker bringt denn dieses Stadion etwas?

An die Eule: Wo sind die Gelder hin? Anscheinend seid ihr es, die die Augen schließt und weiter träumt!

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04.12.2019, 18.11 Uhr
Nawiän | Auf Pump gelebt
Der Geldgeber zieht sich zurück und dann wurde weiter so gewirtschaftet und aus dem Vollen geschöpft. Den Spielern muß doch auch das Blaue von Himmel versprochen worden sein!!
Hut aber vor den Jungs die jetzt die Arschbacken zusammen kneifen und nicht den Kopf in den Sand stecken. Immerhin wollen sie ja ihren Kindern auch das ein oder andere Weihnachtsgeschenk ermöglichen.
Aber vielleicht hat ja Herr Kleofas auch einen Deal mit dem Weihnachtsmann!
Dann wird ja alles gut...

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04.12.2019, 18.16 Uhr
gandalf | @Heimathistoriker
Sie können hier noch so oft die Stadionfrage stellen...an dem Beschluss der Thüringer Landesregierung werden Sie jetzt nichts mehr ändern. Wenn das Projekt nicht durchgeführt wird, muss das Geld zurückgezahlt werden. und wird dann im nächsten Jahr irgendwo anders im Freistaat verbaut werden, wo man sich gewiss darüber freuen wird, anstatt alles in Frage zu stellen...

Wo das viele Geld hin ist, müssen Sie schon Herrn Kleofas selbst fragen...falls Sie ihn finden...

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04.12.2019, 18.40 Uhr
darkmoon
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04.12.2019, 19.22 Uhr
1995-2019
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04.12.2019, 20.02 Uhr
marco2014 | Warum
...frage ich mich,will Herr Jendrecke dann noch Gelder in ein "fast totes Schaf" reinbuttern,statt in eine sinnvollere Sache,die für ALLE Nordhäuser ist?Sprich Straßen,gemeinnützige Dinge oä.
Warum in weiter in einen bereits recht hoch verschuldeten Verein?!
Wie wurde sich ua.von Herrn Kleofass aus dem Fenster gelehnt und nun?Sieht und hört man nix von ihm?!
Armes Zeugnis!
Schade um den Verein,aber es gibt meiner Meinung nach wichtigere und nützlichere Dinge als das,die man finanziell unterstützen und fördern sollte.
Wieviel Geld wurde denn schon in den Fußball reingebuttert und was hats gebracht,wie man aktuell sieht?
Nichts!
__________________________________________________
Anm. d.Red.: Die Fördergelder sind für einen Stadionumbau festgeschrieben. Andere Dinge können mit den bewilligten Millionen nicht finanziert werden.

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04.12.2019, 20.11 Uhr
Hendi | @Wolfi65
Die Stadionsanierung mit der Insolvenz in Verbindung zu bringen, ist ja noch verständlich, wenn auch aufgrund des wahrscheinlichen Fortbestehens des Vereins unbegründet (zumindest bezogen auf Alles, was nicht nur für eine Drittligatauglichkeit nötig ist).
Das Projekt der Linie 20 hingegen verfolgt ja nicht das Hauptziel der Anbindung des AKS. Eine der beiden Varianten (auf suedharzmobil.de vorgestellt) beinhaltet im Bereich des AKS auch gar keine neuen Gleise. Die bessere Anbindung des AKS wäre also nur bei einer der beiden Varianten überhaupt ein Nebeneffekt. Nur, weil ein Nebeneffekt einer Variante nun geringer ausfällt, wird das Projekt wohl nicht scheitern. Da müssten schon noch andere Gründe dazukommen.

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04.12.2019, 21.08 Uhr
Ostseefan | positiver Nebeneffekt
Mein Vorschlag wäre, den neuen Platz doch zu verpachten, und zwar für neue Gartenparzellen, sie wären garantiert unkrautfrei, eine sehr gut funktionierende Bewässerung ist vorhanden genauso wie Flutlicht, und wenn Herr Jendricke noch die Straßenbahn dort hin baut, können die neuen Gartenfreunde ihr Auto verkaufen

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04.12.2019, 23.57 Uhr
HUKL | Oh weh, was ist denn plötzlich mit dem Nordhäuser Fußball los?
Der Traum, in Nordhausen, demnächst Drittligafußball spielen zu können, ist auf Dauer geplatzt! Die neueste obige Meldung, innerhalb von nicht einer Woche, sollte lediglich die ernüchternde Bestätigung sein, dass sich zwischenzeitlich der echte Kampf der Nordhäuser Fußballer mit ihrem verantwortlichen Gefolge zukünftig längst nicht mehr auf dem Rasen, sondern in den Räumen der Justiz, mit vermutlich sehr langer Nachspielzeit, stattfinden wird! Leider hat hier die (alleinige) Führungsspitze aus den parallelen schlimmen Geschehnissen des ehemaligen Erfurter „Vorbildvereins“, keine Lehren gezogen. Dort konnte bekanntlich ein umstrittener Insolvenzverwalter und gleichzeitiger Präsident praktisch ohne jegliche Kontrollmaßnahmen schalten und walten, wie er wollte, und ließ bis zum bitteren Ende den riesigen Schuldenberg kontinuierlich anwachsen. Dabei brachte er noch das Kunststück fertig, bis zuletzt noch nicht zahlungsunfähig gewesen zu sein! Erst nach dessen Rausschmiss setzte sein nur kurzweiliger Nachfolger, mit der längst überfälligen Insolvenzanmeldung, endlich ein Stoppzeichen!

Mit der bereits vorher vorgenommenen „Ausgliederung“, die hier Spielbetriebs GmbH heißt, sollten sich die Mannen um den sich auf den Rückzug befindlichen „Kleo“ allerdings nicht so sicher fühlen, da der gemeinnützige Verein „Wacker 90“ mit seinem Präsidenten als einziger Gesellschafter, diesen gleichzeitig als Geschäftsführer der nun bankrotten GmbH besetzte!!! Für mich ist es schon verwunderlich, wenn, wie oben geschrieben, nur ein paar Blicke in die Bilanzen reichten, um das Chaos festzustellen! Warum passierte das erst jetzt, nach den längst bekannten über zwei Monaten andauernden Zahlungsrückständen für die Angestellten und sonstigen Verbindlichkeiten? Die Turbulenz um den AKS, für den der Verein noch großzügig kürzlich eine Million € (!) bereitstellen wollte, wird noch einige Episoden auf Lager haben.......
Mein Respekt gilt jedenfalls den noch sich zur Verfügung stellenden Jungs auf dem Platz , deren erreichten Ergebnisse aber nun praktisch wertlos sind.

Für mich haben allerdings auch die zuständigen Verbände Schuld, die schon in unteren Ligen, wo vermehrt Sponsoren- und Zuschauerschwund zu registrieren ist, außer der erwarteten finanziellen Absicherung, eine jeweilige Ausgliederung vor oder nach einer GmbH – Ausgliederung sorglos einfach zulassen, wohl wissend, das, wie auch bestimmt in Nordhausen geschehen, es günstiger zu sein schien, die Gelder wahllos hin- und her zu schieben! Wenn schon, dann sollten die offiziellen namentlichen Umbenennungen auch in den jeweiligen Berichten der Medien und Tabellen berücksichtigt werden, damit man sieht, warum der Fußballsport vom allgemeinen Interesse aus gesehen, immer mehr rückläufiger wird. Es sollte auch endlich die gesetzlich vorgeschriebene Bezeichnung „Amateur“ und „Profi“ Beachtung finden, besonders innerhalb der gleichen Liga! Bekanntlich gilt man erst als Berufsfußballer, wenn das beiderseits vertraglich festgelegte monatliche Entgelt vom Verein über 250 € beträgt! Somit dürften sich nicht nur in fast allen Regionalligen, nun außer Nordhausen, komplett nur noch Profis befinden.....

Abschließend nochmals eine Bemerkung zu den für erhöhte Aufregung sorgenden Blitzwechseln der Trainer Scholz und Beierlorzer nach Dresden bzw. Mainz! Während Ersterer kein Geld mehr von seinem Verein erhalten hat und auch nach einem Jahr scheinbar im Südharz keinen Friseur fand, wanderte er nur zwei Tage nach seinem letzten (verlorenen) Treffen freiwillig einfach nach Sachsen ab. Auch die DFL ermöglichte nach dem Rauswurf in Köln des ehemaligen Co-Trainers von RaBa Leipzig, innerhalb einer Woche, bei seinem neuen Verein Mainz einzusteigen, gegen den er nur ein paar Tage zuvor noch verlor! So ist das eben, während im Nachwuchs und sonstigen unterklassigen Bereichen eine längere Wartezeit bei einem Wechselwunsch angesagt ist.

Man sollte auch einmal darüber nachdenken....

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05.12.2019, 08.30 Uhr
Wolfi65 | Nö Ostseefan
Die Ränge abreißen und das ganze Areal für den Bau von Eigenheimen verwenden.
So würde sich wohl auch der Streit um den Verkauf von Bauland am Friedhof mit zwei bekannten Immobilienverkäufern erledigen und statt Kosten würden noch erhebliche Einnahmen zu verzeichnen sein.
Und für Wacker 90 würde sich schon irgendwo ein Bolzplatz finden.

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05.12.2019, 08.36 Uhr
Kornhaus | Keiner hat was gemerkt?
Sehr traurig, was hier passiert. Kleo war doch eine Zeitlang sehr krank.In dieser Zeit hat doch der Vorstand sämtliche Funktionen und Aufgaben übernommen.Da ist keinem was aufgefallen?Wo sind denn jetzt seine engen Weggefährten?

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05.12.2019, 09.12 Uhr
muendh | Strassenbahnhaltestelle und Parkplatz
... wären sicherlich hilfreich (gewesen) für die Existenz für Wacker.

So schlecht finde ich die Idee von Herrn Jendrike für einen Strassenbahnanschluss nicht. Und was natürlich dazu gehört ist ein großer Parkplatz in unmittelbarer Nähe.

Wenn es schon Usus ist kleine Kinder in den Kindergarten und in die Schule zu fahren ist es das bei einem Fussballspiel für die Fans erst recht. Diese Voraussetzung dürfte die Zuschauerzahlen, so denke ich, sehr erhöhen. Und als Ergänzung der An- und Abtransport der Fans durch die Strassenbahn.

Selbst wenn Wacker in die Insolvenz geht - Wacker wird wieder kommen. Da bin ich mir sicher.

Bequem muss es sein und schnell muss es gehen - das sind die Zeichen der Zeit. Nutzen wir eine evtl. spielfreie Zeit für die Sanierung und die Erweiterungen.

Es wäre auch gut für Nordhausen - Stadt.

muendh

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05.12.2019, 09.15 Uhr
Herr Schröder
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05.12.2019, 11.20 Uhr
RWE
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05.12.2019, 16.36 Uhr
Kyffhaeuser | HUKL - seltsame Ansichten
HUKL | Oh weh, was ist denn plötzlich mit dem Nordhäuser Fußball los? "

Ich verstehe nicht wie hier jemand (HUKL) völlig unsinnige Behauptungen aufstellen kann, und z.B. das Geschehen bei Wacker als Parallele zu Erfurt sieht ! In Erfurt hat man fast 20 (Zwanzig) Jahre gebraucht um seit der 1. Insolvenz 1997 ca. 7 Mill Schulden anzuhäufen ! Dazu hat man in dieser Zeit ein Jahr 2. BL und 10 Jahre 3. BL gespielt !! Nur in Liga 2 und 3 gab und gibt es ein Lizensierungsverfahren. Sowas hat Wacker noch nie machen müssen und sicher auch nie bestanden. Erfurt in den 10 Jahren 3. Liga sehr wohl ! Weiterhin hat wacker gerade mal von 2013 bis heute ( ca. 6 Jahre ) gebraucht um mehr als 8 Mill Verbindlichkeiten anzuhäufen. Dazu kommen noch die Verbindlichkeiten des Geschäftsjahres 2018/19 und die der aktuellen Saison !! Es ist davon auszugehen, dass der Schuldenberg noch viel gewaltiger ist ! Möge jeder selbst seine Vergleiche ziehen !

Warum sollte der Fußballsport vom allgemeinen Interesse , immer rückläufiger sein ?? vielleicht in Nordhausen ?? aber anderswo eher nicht. "Bekanntlich gilt man erst als Berufsfußballspieler... 250 EUR beträgt " Noch so ein Unsinn, Profis im Sinne des DFB kann es nur in Liga 1 bis 2 geben, darunter gibt es höchstens Vertragsspieler, deren Mindestgehalt eben 250 EUR ist. Mehr bedeutet das nicht. Natürlich steht es Wacker frei seinen Speilern 20.000 und mehr im Monat zu zahlen, deswegen bleiben es trotzdem nur Vertragsspieler und werden keine Profis.

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05.12.2019, 17.08 Uhr
tannhäuser
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06.12.2019, 23.40 Uhr
HUKL | Eine verzwickte Geschichte, "Kyffhaeuser"!
Es sei mir vielleicht noch eine ergänzende Aufklärung für den treuen Fan gestattet, dem allerdings etwas mehr Respekt zu wünschen wäre:

Ohne mich an den besagten mindestens 250 € pro Monat Entgelt aufreiben und festlegen zu wollen, die jeder Verein aller bestehenden Fußballregionalligen in Deutschland für seine Aktiven übrig haben dürfte, werden diese statt „Amateure“, richtigerweise „Vertragsspieler“ genannt. Sind die Kicker allerdings vertraglich mit einer ausgegliederten GmbH verbunden, wie in Nordhausen oder irgend woanders, gelten sie als „Profis“ oder „Lizenzspieler“! Es scheint in dem total verkorksten Fall im Südharz nicht nur eine Parallel zu Erfurt geben, sondern die Lage schätze ich, nach den verschiedenen unvollständigen Meldungen der Medien, noch viel schlimmer ein!!!

Wie richtig geschrieben, sucht bis zum heutigen Datum schon zwei Jahre lang in Erfurt der IV sowie die Staatsanwaltschaft bisher ergebnislos nach den Verursachern des damals aufgefallenen Fehlbetrages in Höhe von ca. sieben Mill. €, die den zu spät eingereichten Insolvenzantrag zur Folge hatte. Dabei brachte der damalige Präsident als beruflicher Insolvenzanwalt sogar das Kunststück fertig, bis zur erneuten Pleite nach fast zwanzig Jahren im unterschiedlichen Spielbetrieb nicht einmal zahlungsunfähig(!) gewesen zu sein! In Nordhausen dagegen nutzte man unter der Führung des bekannten, aber z.Z. abgetauchten redegewandten Multifunktionärs, ohne der in der Regionalliga nicht notwendigen Lizenzierung, innerhalb bedeutend weniger Zeit, noch vermutlich einen wesentlich höheren Schuldenberg anzulegen! Hier wird, wie in der obigen großen Überschrift des Hauptkommentars zu sehen ist, wenigstens zugegeben, zahlungsunfähig zu sein!

Würde sich ein völlig privater Fan in der gleichen misslichen Lage befinden, um die verbliebenen Akteure der Spielbetriebs GmbH mit seinem Auto zum Auswärtsspiel nach Leipzig zu begleiten, wäre für ihn schon an der nächsten Tankstelle Endstation!


Wie schon von mir vorher beschrieben, sollte man einmal darüber nachdenken, warum dagegen der Nordhäuser Mannschaftsbus „freie Fahrt“ zum Spielort hat.....

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07.12.2019, 11.55 Uhr
Bürger 0815 | 1 Million (1.000.000,00 )
Den Verantwortlichen muss doch schon bei 1 Million € Schulden aufgefallen sein, das etwas nicht richtig läuft. Da wird aber einfach weiter gewurstelt mit dem Bewusstsein uns passiert ja schon nichts. Sind denn rote Zahlen nicht schon alarmierend ? Das ist täuschen der Mannschaften, der Mitglieder, der Fans. Was ist mit dem Nachwuchs und der Öffentlichkeit ? Alle wurden getäuscht und enttäuscht.
Mich würde mal die Meinung des Sportbundes zu diesem Thema interessieren. In den öffentlichen Medien kann man dazu nichts lesen.
Die Artikelüberschrift -Die GmbH ist zahlungsunfähig, der Verein kann leben- ist doch schon eine Verharmlosung des Geschehens. Aber was ist denn schon 1 Million € Schulden.

Einen schönen zweiten Advent

wünscht 0815

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07.12.2019, 22.49 Uhr
Andreas Dittmar | Optimismus stirbt zuletzt.....
Zitat : "wir werden Gespräche mit den Spielern führen, die bereit sind, für weniger Gehalt als bislang zu spielen. Auflauf- oder Siegprämien sind erst einmal in weiteste Ferne gerückt."

oder :

"Doch Hans-Joachim Junker will den Kopf nicht in den sprichwörtlichen Sand stecken"

oder aus einem anderen Beitrag :

"um uns über den aktuellen Stand zu informieren und ihre Bemühungen, mit Geldgebern darüber zu verhandeln,"

Ich hab hier irgendwie das Gefühl, dass Herr Junker mit Begriffen, wie Zahlungsunfähig, Insolvenz und Bankrott nicht viel anfangen kann.

11 Mio. Außenstände sind eine Menge Holz, für die jemand haftbar gemacht wird. Kleo hat 1,5 Mio. vom stillen Investor nicht bekommen. Wovon bitte sollen die, wenn auch niedrigeren Spielergehälter bezahlt werden oder der Bus zum Auswärtsspiel. Wenn man mit den Lohnzahlungen schon im Rückstand ist, müssen diese Beträge auch ausgeglichen werden. Werden Beiträge der SV nicht gezahlt (kenne ich aus nächster Nähe), droht der Knast. Die wollen sogar nach einer möglichen Privatinsolvenz ihre Kohle haben.

Jeder Außenstehende, der hier sein Geld in den Ring wirft, ist sich bewusst, das er das erst nach Ausgleich der 11 Mio. Verbindlichkeiten wieder zurückbekommt. Vielleicht gibt es noch die Leute, welche ein großes Herz für den Fußball haben und euch nicht hängen lassen. Aber auch die müssten 11 Mio. + X übrig haben.

Trainer Scholz ist bereits gegangen, der Manager ist "abgetaucht" und der Rest vom Präsidium appeliert an das Durchhaltevermögen. Verträge kündigen und neue Mannschaft aufbauen. Zum einen gehört das Stadion dem Landkreis und zum Anderen zahlt die Stadt einen Teil der laufenden Kosten. Sogar die Finanzierung der Stadionsanierung ist gesichert. Man fängt dann zwar wieder bei Null an, ist aber aus der Nummer mit dem Schuldenberg raus.

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