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Mo, 13:31 Uhr
17.06.2019
IFA-Konvoi startete in Nordhausen

Rollende Ostalgie und Stolz auf einst Geschaffenes

Die Gemeinschaft von IFA-Tours.de begibt sich von heute an auf eine historische Zeitreise zurück zu den Wurzeln der IFA-Nutzfahrzeuge. Eine solche Reise hat es bisher noch nicht gegeben und ist einmalig in der ostdeutschen Nutzfahrzeuggeschichte. Los ging es am Mittag in Nordhausen...


Die Tour führt den Konvoi 1.000 km durch alle fünf Bundesländer in Ostdeutschland, um alle wichtigen Orte der IFA Nutzfahrzeuggeschichte zu besuchen. Der Startpunkt dieser Tour liegt in Nordhausen, bei den IFA-Motorenwerken. Hier sammelten sich die ersten Teilnehmer mit ihren IFA-Fahrzeugen und statteten dem IFA-Museum einen Besuch ab, um hier etwas über die Geschichte und dem Werdegang der Motorenproduktion zu erfahren.


Zwischen den Teilnehmern des Konvois und vielen IFA-Ranern wurde so manche Episoden und gemeinsame Erfahrungen ausgetauscht. Manche Augen glänzten in der Mittagssonne, auch spiegelte sich gemeinsam der Stolz auf das wider, was unter den Bedingungen einer sozialistischen Produktion und deren "Tücken" geschaffen wurde.

Nach diesem lehr- und aufschlussreichen Besuch startete der IFA Konvoi in Richtung Osten, nach Werdau zum einstigen IFA Kraftfahrzeugwerk "Ernst Grube". In diesem Werk wurden einst die IFA Lastkraftwagen G5, H6/H6B, S4000 sowie der Zweiseiten-Kippanhänger HW 80 hergestellt.

Auch wurde hier der legendäre IFA LKW W50 entwickelt und bis zur Serienreife gebracht, dafür steht der Buchstabe "W" in der Bezeichnung des Lastkraftwagens. Die Serienproduktion des IFA LKW W50 begann anschließend in einem extra neu errichteten Werk in Ludwigsfelde.

Der Konvoi bekam vom Ehrenvorsitzenden des IFA-Fördervereins, Helmut Peter noch genüssliche Köstlichkeiten mit auf den Weg, gesponsert wurden die vom Nordbrand-Chef Robert Becke

Von Werdau geht es dann nach Ellenfeld, dort wird eine private große LKW-Oldtimersammlung mit vorwiegend LKW Fabrikaten aus den ehemaligen sozialistischen Ländern besichtigt, wozu der Besitzer die Teilnehmer des IFA Konvois eingeladen hat. Mit vielen Eindrücken im Gepäck geht die Zeitreise am IFA-Standort Werdau zu Ende und der Konvoi setzt sich mit weiteren zu gereisten Teilnehmern in Richtung Norden nach Ludwigsfelde in Bewegung.

IFA-Tours startete in Nordhausen
Unterwegs werden sich immer wieder einige IFA Fahrzeuge anschließen. Gefahren wird bis in die Abendstunden hinein, um dann in Wittenberg ein IFA-Tours Camp Nachtlager zu beziehen.

Am nächste Tag der Tour fährt der Konvoi dann weiter bis nach Ludwigsfelde, dort wird ein Besuch des IFA-Museums Ludwigsfelde erfolgen. Ludwigsfelde war der größte Standort der IFA-Nutzfahrzeugproduktion in der DDR, hier wurden die Lastkraftwagen vom Typ W50 und L60 bis Anfang der 90iger Jahre gebaut.

Mit viel neuem Wissen zum Thema LKW Produktion geht es dann weiter Richtung Norden zum letzten Punkt der Reise. Peenemünde auf die Insel Usedom an der Ostsee ist das Ziel, dort findet das IFA-Tours Treffen 2019 statt.
Von Nordhausen nach Peenemünde (Foto: nnz)
Von Nordhausen nach Peenemünde (Foto: nnz)
Von Nordhausen nach Peenemünde (Foto: nnz)
Von Nordhausen nach Peenemünde (Foto: nnz)
Von Nordhausen nach Peenemünde (Foto: nnz)
Von Nordhausen nach Peenemünde (Foto: nnz)
Von Nordhausen nach Peenemünde (Foto: nnz)
Von Nordhausen nach Peenemünde (Foto: nnz)
Von Nordhausen nach Peenemünde (Foto: nnz)
Von Nordhausen nach Peenemünde (Foto: nnz)
Von Nordhausen nach Peenemünde (Foto: nnz)
Von Nordhausen nach Peenemünde (Foto: nnz)
Von Nordhausen nach Peenemünde (Foto: nnz)
Von Nordhausen nach Peenemünde (Foto: nnz)
Von Nordhausen nach Peenemünde (Foto: nnz)
Von Nordhausen nach Peenemünde (Foto: nnz)
Von Nordhausen nach Peenemünde (Foto: nnz)
Von Nordhausen nach Peenemünde (Foto: nnz)
Von Nordhausen nach Peenemünde (Foto: nnz)
Von Nordhausen nach Peenemünde (Foto: nnz)
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Kommentare

17.06.2019, 18.03 Uhr
Stechbarth | IFA Museum mit Super Marketing für NDH ...
... wenn beim nächsten Mal Hinweise auf NDH oder das IFA Museum an den LKW angebracht würden. Die Idee an sich war super! Fortsetzung gewünscht.

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