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Sa, 09:26 Uhr
08.06.2019
Tierschutzbund startet vegane Kochaktion zum Mitmachen

Weil jede Mahlzeit zählt

Weil jedes vegane Gericht ein Beitrag für den aktiven Tierschutz ist, startet der Deutsche Tierschutzbund am 11. Juni die Mitmach-Aktion „Weil jede Mahlzeit zählt“....


Der Verband ruft dazu auf, einzelne vegane Mahlzeiten in den alltäglichen Speiseplan zu intergieren und bietet dazu ein Aktionspaket, das kostenfrei über die Website www.weiljedemahlzeitzählt.de bestellt werden kann.

Neben einem plastikfreien Gemüsebeutel für den Einkauf und einem Holzkochlöffel mit der Aufschrift „Weil jede Mahlzeit zählt“ beinhaltet das Paket ein veganes Aktionskochbuch. In 18 thematisch sortierten Rezepten – von Frühstück bis Candle-Light-Dinner – liefert dieses leckere Ideen von Koch Sebastian Copien und den Kochkünstlern von Pink Elephant Cooking. Ernährungsberater Niko Rittenau ergänzt die Rezepte um spannende Ernährungstipps. Die Auflage der Aktionspakete ist auf 1.000 Stück limitiert.

„Veganismus bedeutet nicht, verzichten zu müssen. Eine pflanzliche Ernährung kann simpel und spannend sein und gleichzeitig Tiere und Umwelt schützen“, sagt Verena Jungbluth, Leitung Veganismus beim Deutschen Tierschutzbund. „Im Rahmen der Aktion wollen wir zeigen, dass veganes Essen in allen Lebenslagen funktioniert, egal ob ein schneller Salat zum Grillabend gebraucht wird oder etwas Festliches für ein Familienessen. Mit dem Aktionspaket kann jeder direkt mit dem Kochen loslegen.“

Neben der Möglichkeit, das Aktionspaket zu bestellen, finden alle Interessierten auf der Webseite www.weiljedemahlzeitzählt.de ab sofort auch Infos rund um vegane Gerichte und Zutaten sowie zu den an der Aktion beteiligten Köchen. Sebastian Copien und Pink Elephant Cooking hatten bereits für das Kochbuch „Tierschutz genießen!“ des Deutschen Tierschutzbundes Rezepte beigesteuert. „Umso mehr freuen und bedanken wir uns, dass sie uns weiterhin unterstützen – dasselbe gilt für Niko Rittenau, der ebenfalls bereits am Kochbuch-Projekt mitgewirkt hatte“, so Jungbluth.


Hashtag soll Vielfalt deutlich machen

Damit die Vielfalt der veganen Rezepte in aller Munde kommt, rufen die Tierschützer alle, die sich an der Kochaktion beteiligen, dazu auf, Fotos von den eigenen nachgekochten Rezepten zu machen. Diese können die veganen Hobbyköche unter dem Hashtag #weiljedemahlzeitzählt in den sozialen Medien posten.

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Kommentare

08.06.2019, 11.01 Uhr
Frankledig | Tierschutzbund...
Wenn alle nur noch vegan essen haben die armen Tiere bald nix mehr zu futtern....

5   |  1     Login für Vote
08.06.2019, 17.01 Uhr
tannhäuser | Dann importieren wir zukünftig Tierfutter...
Gegen regelmässige vegetarische oder vegane Ernährung von Zeit zu Zeit ist nichts einzuwenden.

Ich kenne niemanden, der täglich Fleisch braucht und ohne wie ein Junkie oder Alkoholiker an Entzug leidet.

Aber seriöse Studien von nicht ideologisch verblendeten "Wissenschenschaftlern" haben festgestellt, dass ausschließlich pflanzliche Ernährung Mangelerscheinungen hervorruft und deshalb Nahrungsergänzungsmittel zugeführt werden müssen. Also blanke pharmakologische Chemie.

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08.06.2019, 18.19 Uhr
5020EF | Wenn Tiere töten verboten ist:
Was machen die Körnerliebhaber wenn Rehe ihren die Knospen am Obstbaum wegfressen oder Wildschweine den Garten/ die Anbaufläche umgraben??? Wespen naschen auch gern Obst und der Kartoffelkäfer und andere "Schädlinge" wollen doch nix böses... nur leben!

Vegan ist nicht meins und jeder mit dem ich darüber reden wollte hatte nur Matsch im Hirn-bestimmt vor Hunger... die können nicht mal sagen was sie machen wenn es EINE schlechte Ernte gibt (wo wir doch angeblichen mitten im Klimawandel stecken). Soweit kann ein unterversorgtes Hirn eben nicht denken...

Wenn du nicht mehr weiter weißt, bilde einen Laberkreis???
Ich habe von solchen "Zombies" nie eine befriedigende Antwort erhalten!

Wer von Ihnen/euch ist vernunftbegabter Veganer? Kann mir jemand diesen "Zustand" erklären?

4   |  2     Login für Vote
08.06.2019, 22.58 Uhr
Quallensammler | Meine Güte...
der Deutsche Tierschutzbund ruft dazu auf "einzelne vegane Mahlzeiten in den alltäglichen Speiseplan zu intergieren". Wo ist das Problem? Locker erledigt, wenn man mal fleisch-/wurstfrei futtert. Tut eh jeder so schon. Das kann das Frühstück sein... Oder Kartoffelpuffer. Oder ein Salat mit Pasta. Oder...

Niemand will den Gourmets von gutem Fleisch (schmackhaft ist verdächtig oft identisch mit naturnaher Haltung) ihr Leckerchen vom Teller holen! Davon kann ich jedenfalls nichts lesen. Es geht nur um den gelegentlichen Genuss (!) von Häppchen ohne tierischen Kram.

Was für die Freunde von Van Asten in NDH oder der Schweinemästung in Berka. Im wahrsten Sinne dufte Haltung und die auf den Feldern entsorgte Gülle futtert Otto Normalverbraucher brav im nicht Bio-Gemüse und Getreide mit. So ein leckeres Brätel für 3,99 € pro Kilo dazu - feines Ding! Finden zumindest die Stallbetreiber und ihre Tierärzte...

So nebenbei...wir können froh sein, dass die fleischaffinen Dinos ausgestorben sind. Man stelle sich vor, die hätten ihr Gehirn konditioniert und entdeckt, dass die Massen-Menschenhaltung ja viel einfacher ist, als ständige Jagd und der Kampf mit den anderen Fleischgeiern.

Einfach ein paar Betonsilos bauen. Je Mensch 1 qm Grundfläche, keine Beschäftigung, Klimaanlage, Nahrung nur Pizza/Döner/Hot Dogs/Weißmehlprodukte und Cola. Keine Kleidung, Exkremente einfach fallen lassen. Weil Menschen da aggressiv und krank werden, gibt es allerlei bunte Pillen.

Entspannte Futterlage für die Dinos. Lässt sich dazu ein Geschäft mit machen. Wenn die Menschen dann auch noch ein paar Rippen mehr verpasst bekommen oder doppelt so große Brustmuskel oder... Und klar, Ohren, Zähne, Hoden...so unnützer Kram wird betäubungslos abgesäbelt. Sind ja nur Menschen.

Die industriell produzierten Menschen dürften darauf warten, vom Elend erlöst zu werden. Also in einem Schlachthof zu landen. Auf dem Weg dorthin durch halb Europa gekarrt und von unmotivierten Fachkräften aus Billigland zersäbelt zu werden. Kann je nach Religion des Dinos auch gerne bei vollem Bewusstsein sein.

Zurück zum Artikel: gelegentlich mal kein Fleisch, keine Wurst oder Eier auf dem Teller zu finden, ist zu überleben. Selbst die Karnivoren in der freien Natur machen nicht jeden Tag Beute. Wobei die immerhin echtes Fleisch am Zahn finden...

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08.06.2019, 23.00 Uhr
5020EF | An die Daumen-runter/hoch-Leute
Habt Ihr keine Meinung oder traut ihr euch nicht diese kommunizieren??? Schreibt ruhig was ihr denkt!
Müsst ihr erst Muddi oder die Lehrerin fragen welche Antwort die "richtige" ist???
...seid nicht schüchtern: hier sind alle Meinungen erlaubt...naja, fast alle!

TRAUT EUCH!!!

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09.06.2019, 01.46 Uhr
Franz Tabak | Werter tannhäuser
Was möchten Sie uns mit Ihrer Meinung zu den Daumen sagen?

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09.06.2019, 03.48 Uhr
Trüffelschokolade | Futtermittelverbrauch
5020EF, Ihnen schon ist klar, dass bei einer schlechten Ernte v.a. die Fleischesser zuerst leiden werden?

Für die Fleischindustrie geht ein ziemlich großer Teil der Ernten mit drauf: von der Menge pflanzliche Nahrung in Form von Futtermittel, die für ein Kilogramm Fleisch benötigt wird, könnten einige Menschen gut leben.

Aber wie man auch schon unter einer anderen Nachricht gesehen hat, scheinen Sie es mit Bildung und Wissen nicht so sehr zu haben. Mehr so mit Ressentiment.
Anders als Vegetarier/Veganer: mit steigendem Bildungsgrad steigt der Anteil an fleischlos lebenden Menschen an.

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09.06.2019, 09.10 Uhr
shershen834 | Interessante Variante
Es ist sicher nachahmenswert,für eine ausgewogene Nahrungszufuhr zu sorgen.Wenn man selber kocht,kommt man öfters an den Punkt zu überlegen,was habe ich noch nicht gekocht?Immer Schnitzel oder ähnliche Hausmannskost wird manchmal langweilig.Natürlich liegt das immer im Ermessen des Einzelnen.

Trüffelschokolade aber wirft anderen Kommentatoren bildungsferne Defizite vor,die andere Auffassungen vertreten. Das empfinde ich als arrogant.
Das die Menschen als Allesfresser konstruiert sind vergisst diese. Wissensensdefizit?

Über die Produktionsmethoden für Fleisch muss allerdings nicht nur nachgedacht sondern auch im Sinne der Nachhaltigkeit entschieden werden.Keine Billigangebote mehr zu Lasten der Umwelt ,kein Überangebot sondern Qualität statt Quantität.Dadurch bewusster Fleisch und Wurstkonsum ohne schädliche Inhaltsstoffe . In der Sommerzeit ist ein Butterbrot mit Gurken oder Tomaten auch eine Abwechslung,hat doch früher auch geschmeckt,oder.

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09.06.2019, 10.58 Uhr
tannhäuser | Ausser Shershen834...
...hat leider niemand meinen Kommentar so interpretiert, wie er gemeint war. Danke dafür, auch der Gesamtinhalt spricht mir aus dem Herzen.

Ausgewogenheit bei der Ernährung, nichts anderes war meine Intention. Und wer Veganer nicht versteht, muss nicht unbedingt ein Nur-Fleisch-Konsument sein.

Und es ist doch hier die Methode einiger Kommentatoren, andere Meinungen, vor allem, wenn sie mal deftig, sarkastisch oder zynisch daherkommen, mit Dummheit oder Bildungsdefiziten gleichzusetzen.

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