Di, 10:25 Uhr
08.03.2005
Mehr Erwerbstätige
Nordhausen (nnz). 0,3 Prozent mehr erwerbstätige Personen wurden 2004 in Thüringen gezählt. Wo sie arbeiten und warum die Zahl erstmals seit 1999 wieder stieg, verrät Ihnen die nnz mit einem Klick.
Im Jahr 2004 hatten im Jahresdurchschnitt 1 032 300 Personen einen Arbeitsplatz in Thüringen. Das waren nach Mitteilung des Thüringer Landesamtes für Statistik ca. 3,2 Tausend Personen bzw. 0,3 Prozent mehr als im Jahr 2003.
Die Entwicklung der Erwerbstätigkeit im Jahr 2004 wurde durch die Reformen am Arbeitsmarkt im Rahmen der Hartz-Gesetze I und II (Ich-AG's und Mini-Jobs) sowie die seit Herbst 2004 gestartete 'Initiative Arbeitsmarkt im Aufbruch (Zusatzjobs)' im Vorgriff auf Hartz IV begünstigt.
Während die Zahl der Selbstständigen und mithelfenden Familienangehörigen um 5,5 Tausend Personen bzw. 5,2 Prozent stieg, verringerte sich die Zahl der Arbeitnehmer um 2,3 Tausend Personen bzw. 0,3 Prozent. Erneut erhöht hat sich die Zahl der geringfügig Beschäftigten.
In Thüringen erhöhte sich die Erwerbstätigenzahl am Arbeitsort im Jahr 2004 erstmals wieder seit 1999.
In Deutschland gab es im Jahr 2004 erstmals seit 2001 wieder einen Anstieg der Erwerbstätigkeit im Vorjahresvergleich. Mit rund 38,4 Millionen Erwerbstätigen in Deutschland fanden 128 000 Personen (+ 0,3 Prozent) mehr Beschäftigung als ein Jahr zuvor. Im früheren Bundesgebiet (ohne Berlin) stieg die Zahl der Erwerbstätigen ebenfalls (0,4 Prozent bzw. 112,1 Tausend Personen), im Gebiet der neuen Bundesländer (ohne Berlin) verringert sie sich geringfügig (- 0,1 Prozent bzw. - 3,5 Tausend Personen).
Wie die Berechnungen des Arbeitskreises 'Erwerbstätigenrechnung des Bundes und der Länder' zeigen, verzeichneten Berlin (+ 1,3 Prozent) und Hamburg (+ 0,7 Prozent) den prozentual höchsten Zuwachs aller Bundesländer. Einen Beschäftigungsrückgang gab es in Mecklenburg-Vorpommern (- 0,7 Prozent), in Sachsen-Anhalt (- 0,2 Prozent) und in Schleswig-Holstein (- 0,1 Prozent). Über die Entwicklung der Zahl der Erwerbstätigen am Arbeitsort in den einzelnen Bundesländern im Jahr 2004 informiert die beigefügte Tabelle.
Betrachtet man die Wirtschaftsbereiche in Thüringen im Einzelnen, so stellt man fest, dass im Jahr 2004 im Verarbeitenden Gewerbe (+ 1,1 Tausend Personen bzw. + 0,5 Prozent), im Bereich Handel, Gastgewerbe und Verkehr (+ 5,9 Tausend Personen bzw. + 2,4 Prozent) und bei den unternehmensbezogenen Dienstleistern (+ 3,6 Tausend bzw. + 2,9 Prozent) mehr Personen beschäftigt waren als im Jahr zuvor.
Das Baugewerbe verzeichnete erneut hohe Arbeitsplatzverluste (- 4,0 Tausend Personen bzw. - 3,8 Prozent). Im Bereich der öffentlichen und privaten Dienstleister verringerte sich die Erwerbstätigenzahl um 2,3 Tausend Personen bzw. 0,7 Prozent, im Bereich Land- und Forstwirtschaft, Fischerei um 0,9 Tausend Personen bzw. 2,8 Prozent.
Den vorgelegten Erwerbstätigenzahlen liegt das so genannte Arbeitsortkonzept zugrunde, d.h. die ausgewiesenen Ergebnisse umfassen nur diejenigen Erwerbstätigen, die ihren Arbeitsort in Thüringen haben. Auspendler in die anderen Bundesländer bleiben unberücksichtigt, Einpendler aus anderen Bundesländern sind einbezogen.
Autor: nnzIm Jahr 2004 hatten im Jahresdurchschnitt 1 032 300 Personen einen Arbeitsplatz in Thüringen. Das waren nach Mitteilung des Thüringer Landesamtes für Statistik ca. 3,2 Tausend Personen bzw. 0,3 Prozent mehr als im Jahr 2003.
Die Entwicklung der Erwerbstätigkeit im Jahr 2004 wurde durch die Reformen am Arbeitsmarkt im Rahmen der Hartz-Gesetze I und II (Ich-AG's und Mini-Jobs) sowie die seit Herbst 2004 gestartete 'Initiative Arbeitsmarkt im Aufbruch (Zusatzjobs)' im Vorgriff auf Hartz IV begünstigt.
Während die Zahl der Selbstständigen und mithelfenden Familienangehörigen um 5,5 Tausend Personen bzw. 5,2 Prozent stieg, verringerte sich die Zahl der Arbeitnehmer um 2,3 Tausend Personen bzw. 0,3 Prozent. Erneut erhöht hat sich die Zahl der geringfügig Beschäftigten.
In Thüringen erhöhte sich die Erwerbstätigenzahl am Arbeitsort im Jahr 2004 erstmals wieder seit 1999.
In Deutschland gab es im Jahr 2004 erstmals seit 2001 wieder einen Anstieg der Erwerbstätigkeit im Vorjahresvergleich. Mit rund 38,4 Millionen Erwerbstätigen in Deutschland fanden 128 000 Personen (+ 0,3 Prozent) mehr Beschäftigung als ein Jahr zuvor. Im früheren Bundesgebiet (ohne Berlin) stieg die Zahl der Erwerbstätigen ebenfalls (0,4 Prozent bzw. 112,1 Tausend Personen), im Gebiet der neuen Bundesländer (ohne Berlin) verringert sie sich geringfügig (- 0,1 Prozent bzw. - 3,5 Tausend Personen).
Wie die Berechnungen des Arbeitskreises 'Erwerbstätigenrechnung des Bundes und der Länder' zeigen, verzeichneten Berlin (+ 1,3 Prozent) und Hamburg (+ 0,7 Prozent) den prozentual höchsten Zuwachs aller Bundesländer. Einen Beschäftigungsrückgang gab es in Mecklenburg-Vorpommern (- 0,7 Prozent), in Sachsen-Anhalt (- 0,2 Prozent) und in Schleswig-Holstein (- 0,1 Prozent). Über die Entwicklung der Zahl der Erwerbstätigen am Arbeitsort in den einzelnen Bundesländern im Jahr 2004 informiert die beigefügte Tabelle.
Betrachtet man die Wirtschaftsbereiche in Thüringen im Einzelnen, so stellt man fest, dass im Jahr 2004 im Verarbeitenden Gewerbe (+ 1,1 Tausend Personen bzw. + 0,5 Prozent), im Bereich Handel, Gastgewerbe und Verkehr (+ 5,9 Tausend Personen bzw. + 2,4 Prozent) und bei den unternehmensbezogenen Dienstleistern (+ 3,6 Tausend bzw. + 2,9 Prozent) mehr Personen beschäftigt waren als im Jahr zuvor.
Das Baugewerbe verzeichnete erneut hohe Arbeitsplatzverluste (- 4,0 Tausend Personen bzw. - 3,8 Prozent). Im Bereich der öffentlichen und privaten Dienstleister verringerte sich die Erwerbstätigenzahl um 2,3 Tausend Personen bzw. 0,7 Prozent, im Bereich Land- und Forstwirtschaft, Fischerei um 0,9 Tausend Personen bzw. 2,8 Prozent.
Den vorgelegten Erwerbstätigenzahlen liegt das so genannte Arbeitsortkonzept zugrunde, d.h. die ausgewiesenen Ergebnisse umfassen nur diejenigen Erwerbstätigen, die ihren Arbeitsort in Thüringen haben. Auspendler in die anderen Bundesländer bleiben unberücksichtigt, Einpendler aus anderen Bundesländern sind einbezogen.


