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Di, 17:57 Uhr
19.02.2019
nnz-Forum

Des Einen Tod - ist des Anderen Brot

Könnte der Landkreis Nordhausen aus dem Brexit-Chaos Profit schlagen? Mit dem Blick nach Japan und Großbritannien fragt sich Paulinchen im nnz-Foum was geschehen könnte...

Nicht selten wackelt das OPEL-Automobilwerk in Eisenach. Ob es nun unter der Führung des PSA-Konzerns so richtig untergekommen ist, weiß man bis heute immer noch nicht. Aus meiner Sicht, hat man OPEL dazu gekauft, dass man im Hause PSA endlich mal ausgereifte Technik eines guten Automobils zur Verfügung hat. Aber das soll nicht das Thema meines Artikels sein.

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Der Brexit rüttelt die Automobilindustrie in Europa kräftig durch. Wie heute zu erfahren ist, wird HONDA, 2022 seine Produktion in Großbritannien einstellen. Wäre es da nicht mal an der Zeit, dass sich unsere Herren Jendricke, Buchmann nebst des Herrn MP Ramelow auf die Reise nach Japan begeben? Zum einen wäre die Reise schon mal von Vorteil, dass sich die Erstgenannten die lange Weile mit der Diskussion über den Bau der Feuerwehr einigen könnten und drüber hinaus sollte sich das Trio in Japan darum bemühen, dass HONDA seine Produktion für Europa in den Landkreis Nordhausen verlagert.

Der Schritt ist für HONDA insofern auch etwas leicht, weil HONDA gleichzeitig bei einem Standortwechsel auf die E-Automobilumstellung setzen möchte. Da haben wir doch das Gebiet in der Goldenen Aue. Sicher wird es in seiner derzeitigen Größe nicht ausreichen, aber Flächen stünden doch wohl in ausreichender Menge zur Verfügung. Die Batterien aus Sachsen, das Auto aus unserem Landkreis. Besser kann es doch nicht werden oder?

Die Frage nach der Infrastruktur dürfte doch eher keine sein, da die A 38 direkt am Gebiet vorbei führt. In den Städten Nordhausen, Sondershausen und Sangerhausen, sowie in deren Umland sollten sich doch ganz sicher auch die notwendigen Arbeitskräfte finden.

Wäre das nicht tatsächlich mal eine Reise wert, der Norden Thüringens würde ein echter Wirtschaftsstandort mit Zukunft? fragt
Paulinchen
Autor: red

Anmerkung der Redaktion:
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Kommentare
Realist 1.0
19.02.2019, 18:55 Uhr
@Paulinchen Ramelow wird sich garantiert nicht für Nordhausen
einsetzen, sein Credo und der Landesregierung ist doch, zuerst Erfurt dann eine ganze weile nichts und dann kommt erstmal Jena und Weimar.
Wiejerschderfer
19.02.2019, 22:09 Uhr
Sehr treffend @ Realist1.0
Ich denke aber, die Chance, das IG "Goldene Aue" zu besiedeln, hat man schon vor 20 Jahren vertan. Angefangen mit den unerklärlichen Verzögerungen beim Bau der A38 .... das es besser geht, hat ja das Eichsfeld bewiesen.
Auch z.B. das Unternehmen Zalando ist ja dann auch schlußendlich nach Erfurt gezogen, weil hier die Infrastruktur vernachlässigt wurde.
Aber damals wie heute hat man im Rathaus Nordhausen und im LRA nichts anderes zu tun, als sich im lächerlichen Kleinkrieg aufzuhalten. Das ist für mich ein Grund dafür, warum hier der Fortschritt einfach nicht einsetzen will.
Und dabei bin ich gerne Nordthüringer bzw. Südharzer
Latimer Rex
19.02.2019, 23:58 Uhr
Paulinchen/Unrealistisch
Eine Reise nach Japan, wie von Ihnen angeregt, können
sich OB und Landrat sparen. Honda macht sein Werk in
Wales dicht, was einen Verlust von 3.500 Arbeitsplätzen
bedeutet, denkt aber nicht an eine Verlagerung innerhalb
Europas. Ian Howell, Vizepräsident für Europa, erklärte,
die Umstellung auf Elektro-Autos werde in Japan gescheh-
en. Geschlossen wird auch das Honda-Werk in der Türkei.
Sonntagsradler 2
20.02.2019, 07:26 Uhr
@Paulinchen / Ihre Artikel und Kommentare
treffen meiner Meinung nach in den meisten Fällen den Nagel auf den Kopf. Nachfrage bestimmt nun mal die Konjunktur.
RWE
20.02.2019, 10:33 Uhr
Nicht der Brexit ist schuld
sondern die weltweiten Überkapatitäten. Für England bedeutet das, daß Nissans X-Trail nicht mehr im UK gebaut wird, sondern in Japan. Toyota will wohl dem Standort treu bleiben, aber Jaguar und Landrover bauen auch Stellen ab. Das steht uns alles nauch bevor, nur können wir nicht den Brexit vorschieben. Aber schon klar, der Brexit, so chaotisch er durchgeführt wird, muß böse sein. Etwas anderes darf man nicht lesen.
Daß sich unsere Lokalpolitiker um das Gewerbegebiet kümmern sollten stimmt allerdings.Es wird kein Landespolitiker, egal was für ein Parteibuch er hat, kommen und sagen ich habe eine Investition für euch. Das ist der Job unsererer Lokalpolitiker und dafür wurden sie gewählt. Einfacher ist es über die Benachteiligung zu jammern. Daß es auch anders geht hat Jendricke gezeigt. Das ging relativ fix mit dem AKS.
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