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Mi, 15:33 Uhr
30.01.2019
Linke-Stadtrat Matthias Mitteldorf

"Eine Unverschämtheit!"

Die Nordhäuser Stadtverwaltung will die von ihr verwalteten Menschen befragen. Wir hatten darüber berichtet. Der stellvertretende Stadtratsvorsitzende ist ob der Verfahrensweise empört...


"Was sich diese Stadtverwaltung da erlaubt, das empfinde ich als Unverschämtheit. Wieder einmal wird ein Projekt angestoßen, ohne darüber mit dem Stadtrat zu reden oder ihn im Vorfeld zu informieren", sagte Matthias Mitteldorf der nnz.

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Mitteldorf bezweifelt - ähnlich wie mehrere Leser der nnz - die Art und Weise, wie der Otto-Normal-Bürger an der Umfrage teilnehmen kann. "Wie ein Ergebnis repräsentativen Charakter bekommen soll, das ist mir schon allein durch das enge Zeitfenster ein Rätsel, das die auskunftswilligen Bürgerinnen und Bürger zur Verfügung haben."

Ähnlich "verschnupft" reagierten Fraktionen des Nordhäuser Stadtrates im vergangenen Jahr, als die Verwaltungsspitze eine Studie zum AKS am Gremium vorbei in Auftrag gegeben hatte.

Kritik übte Mitteldorf heute ebenfalls an der Haltung von OB Buchmann hinsichtlich der ÖPNV-Diskussion, die Landrat Matthias Jendricke angeschoben hatte. "Es ist schade und unangemessen, dass der OB ohne Rücksprache mit dem Stadtrat Themen und Probleme ignoriert. Statt dessen unterstellt er dem Landrat Wahlkampf. Nur zur Erinnerung. Herr Jendricke kann weder Mitglied de Stadtrates noch des Kreistages werden. Und soweit ich weiß, wird auch ein neuer Landrat in diesem Jahr nicht gewählt", sagt Mitteldorf.
Autor: red

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Kommentare
exNordhäuser
30.01.2019, 16:49 Uhr
Selber Schud!!!
In einer demokratische Verwaltung ist es eigentlich normal das die Gremiiumen mit einander arbeiten und gemeinsam entscheiden. Sd sollte es eigentlich sein! Aber in der Stadtverwaltung Nordhausen läuft es etwas anders. Dort entscheidet der Stadtgraf und sein Gefolge über seine Stadträte hinweg bzw. stellt sie vor vollendete Tatsachen. Sowas kommt noch nicht einmal beim Landrat Jendricke vor. Ein Armutszeugnis für die Stadtverwaltung, sitzen dort nur welche, die von der Verwaltung keine oder kaum Ahnung haben? Ach ja , dies sind ja die Herren!!!
Und wenn sich dies die Stadträte gefallen lassen, sind sie selbst daran schuld. Aber die sind sich sicherlich selbst nicht einig!! Bin gespannt wie sich jetzt die Stadträte verhalten, und bestimmt wieder klein bei geben, was auch sonst!!!
Glaskugel
30.01.2019, 21:04 Uhr
Das ist ja wirklich ein Unding,
die Stadtverwaltung will doch wirklich Umfragen zu Nahverkehr, Kinderbetreuung, kulturelle Angebote, Schulen, … dem Wohlbefinden der Bürger, etc starten. Da haben Sie völlig recht Herr Mitteldorf, dass solche Blasphemie verhindert werden muss. Gutes tun, ohne Sie zu fragen, Herr Mitteldorf, ist wirklich eine Unverschämtheit !

Letztendlich könnte im Ergebnis dieser Umfrage ja herauskommen, das Bürger mitunter etwas anderes möchten als so altgediente Stadträte wie Herr Mitteldorf. Die Empörung kann ich gut verstehen. Nennt man wohl Narzissmus.
ceasa2018
30.01.2019, 21:35 Uhr
Bundesregierung
Tja,die Leute im Rathaus machen ebend das was sie von den großen in Berlin gezeigt bekommen,labern,labern,labern,einer mag den anderen nicht,eine Partei ist gegen die andere Partei,wochenlanges Diskutieren,alles nur auf die kleinen abschieben,wir sind ja nicht Schuld,dann wird irgendwann mal was entschieden und am Schluß kommt nur Käse raus.
Es wird ebend nur noch für Europa und die eigenen Interessen regiert und nicht mehr führ das Volk,armes Nordhausen(Deutschland).
Janko
31.01.2019, 08:06 Uhr
@A.Wolf
Die Kritik richtet sich nicht gegen die Umfrage an sich, sondern gegen die mittelalterliche Durchführung selbiger.

Online teilzunehmen wird ausdrücklich ausgeschlossen, man kann sich online nur eine kaum leserliche Kopie ausdrucken.
Ausgeschlossen ist, wie ich jetzt nachlas, auch die Einsendung per Post: man muss selbst zum Rathaus gehen und die Umfrage persönlich in einen eigenen Briefkasten einwerfen. Ja, bitte, wer macht das denn, vor allem aus dem Nordhäuser Umland?
Ausgeschlossen sind zudem alle Haushalte, die den "Keine Werbung"-Aufkleber am Briefkasten haben, weil diese auch den Ratskurier nicht bekommen.
Das enge Zeitfenster zwischen Bekanntgabe und Einwurf-Schluss tut ihr übriges.

Im Fazit muss man zur Erkenntnis kommen, dass diese Umfrage bestenfalls gut gemeint, aber in keinem Fall gut gemacht (vorbereitet) ist.
Eckenblitz
31.01.2019, 08:08 Uhr
Herr Mitteldorf,
Ich gebe ihnen Recht. Aber solche Kapriolen ziehen sich doch durch das gesamte Parteienspektrum.
In Deutschland ist es zur Gewohnheit geworden das die jeweiligen Führungsspitzen glauben, sie hätten das alleinige Sagen und der Rest hätte sich zu beugen.

Was dabei rauskommt zeigt die Affäre Von der Leyen. Und sie können sicher sein, diese Frau wird von ihren Parteifreunden und gewissen Wirtschaftsbossen entlastet. Schuldige sind wenn überhaupt die anderen. Politik ist und bleibt ein UNMORALISCHES Geschäft.
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