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Fr, 09:00 Uhr
09.11.2018
Ein Bürgermeister redet Klartext

"In unserer Stadt kippt die Stimmung"

Es gibt vielerorts, auch in Nordthüringen, Probleme mit Flüchtlingen, die sich nicht an die gesellschaftlichen und vor allem nicht an die rechtlichen Spielregeln halten. Und die Justiz in diesem Lande schaue dabei zu. Das jedenfalls schreibt ein Nordthüringer Bürgermeister an einen Minister und an die Staatsanwaltschaft in Mühlhausen...

Ist Justizia wirklich blind? (Foto: Gellinger/pixabay.com)
Bevor Steffen Grimm zum Bürgermeister von Sondershausen gewählt wurde, war er Polizist. Er kennt den Job der Beamten, der nicht immer vor Attraktivität strotzt. Doch jetzt, so Grimm, sei in seiner Stadt ein Zustand erreicht, der so nicht mehr hinnehmbar sei.

In einem Brief an Thüringens Justizminister Dieter Lauinger und an die Mühlhäuser Staatsanwaltschaft bittet er eindringlich, "zukünftig die Ihnen gegebenen Möglichkeiten, die das Strafgesetzbuch sowie die Strafprozessordnung bieten, in vollem Umfang auszuschöpfen und Straftäter entsprechend zu disziplinieren und zu sanktionieren."

Inbesondere würden Strafverfahren gegen straffällig gewordene Migranten mit regelmäßiger Kontinuität eingestellt, bevor sie überhaupt zur Anklage kämen, heißt es in dem Brief, der den Nordthüringer Online-Zeitungen vorliegt. Grimm schreibt darin: "Es passiert nichts und die Hemmschwelle dieser Klientel sinkt selbstredend zunehmend. Diesen Umstand kann ich so nicht mehr hinnehmen. Entsprechend gleich wird augenscheinlich auch bei einheimischen Straftätern verfahren. Sollte es doch einmal zu einem Verfahren kommen, fallen die Strafen zudem regelmäßig lächerlich niedrig aus, so dass von einem Erziehungseffekt keine Rede sein kann und die Geschädigten zumeist zusätzlich victimisiert werden."

Steffen Grimm führt konkret einen Fall von Ende Mai vergangenen Jahres an. Dabei habe ein Ausländer einen Polizeibeamten mit einer Holzlatte angegriffen und verletzt, das Verfahren jedoch sei durch die Staatsanwaltschaft in Mühlhausen eingestellt worden. "Parallel dazu ereignet sich nach wie vor eine nicht unerhebliche Zahl von Straftaten, hauptsächlich im Innenstadtbereich von Sondershausen. In den seltensten Fällen erfolgt eine abschließende Strafverfolgung geschweige denn eine Verurteilung. Die Verfahren werden nahezu ausnahmslos trotz hervorragender Ermittlungsarbeit der Polizei aus mir völlig schleierhaften Gründen eingestellt", kritisiert der Bürgermeister.

Die Folge daraus sei, dass sowohl die Polizeibeamten im Kyffhäuserkreis als auch die Bevölkerung von Sondershausen mit den Auswirkungen und Folgen dieser Verfahrensweise zu "kämpfen" haben. Abschließend formuliert Grimm eine Bitte: "Ich bitte Sie nochmals inständig, in Zukunft Zeichen und Maßstäbe zu setzen, wie Straftaten in Deutschland geahndet werden können, geahndet werden und welche Auswirkungen es hat, sich nicht an Recht und Gesetz zu halten. Zudem fordere ich Sie auf, in Zukunft alle gegebenen Möglichkeiten auszunutzen, um straffällig gewordene Ausländer konsequent abzuschieben. Die Voraussetzungen dafür sind da. Nur so können Ruhe und Ordnung in Sondershausen wiederhergestellt werden."
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Kommentare

09.11.2018, 09.23 Uhr
Leo 1A5 | Unser Bürgermeister
hat absoluten Respekt verdient dafür!

Ob sich da was ändert in Zukunft ist allerdings fragwürdig.

Wer schon beim Abi seines Sohnes schummelt ist sicher nicht die Topbesetzung als Minister für Justiz.

Die Rechnung bekommen die Grünen nächstes Jahr bei der Landtagswahl.

Das Gelaber von Toleranz und Vielfalt kann keiner mehr hören zumindest nicht was Straftäter betrifft und das die ,,Grünen"die ,,Linke" noch links überholt haben wissen auch alle.

Wenn man wenigstens Einsicht sehen würde bei den Verantwortlichen Entscheidungsträgern aber die sind ja alle Unfehlbar und nur sie haben das Recht und den Weitblick gepachtet.

Herr Grimm das nächste Mal zapfe ich ihnen ein extra Bier am Bierwagen gratis!
09.11.2018, 09.40 Uhr
Sonntagsradler 2 | „In unserer Stadt kippt die Stimmung"
Nicht nur da !
https://www.n-tv.de/politik/politik_kommentare/Der-Rechtsstaat-ist-in-Gefahr-article20602040.html
09.11.2018, 10.00 Uhr
Quallensammler | Guter Weg
Respekt für den Brief an Herrn Grimm! Es sollten mehr regionale Entscheidunsträger "Meldung nach oben" machen und Forderungen nach Abhilfe der Missstände stellen.

Wer für Verfehlungen nicht bestraft wird, sieht darin einen Freibrief. Unabhängig von der Nationalität müssen alle Straftäter zeitnah und konsequent abgeurteilt werden. Nur Strafe bietet die Chance auf Einsicht.

Wie wäre es mit einem sozialen Wohnungsbauprogramm? Neue und geräumige Justizvollzugsanstalten braucht das Land!

Nicht nur, um die Gesellschaft vor Straftätern zu schützen. Auch, um Straftätern Hilfestellungen für den Neustart zu geben. Damit meine ich keine Muckibuden oder gemütliches Abknien auf Gebetsteppichen, sondern echte Begleitung und Unterstützung. Zumindest für jene, die ihre Chance erkannt haben und nutzen möchten.
09.11.2018, 10.15 Uhr
Sonntagsradler 2 | Ja wohl Quallensammler
eine „Hebamme“ für Reuige Straftäter. KLASSE
Wer so das bezahlen? Woher sollen die „Ammen“ kommen? :-))
09.11.2018, 10.40 Uhr
Mueller13 | Die Macht eines Bürgermeisters ist arg beschränkt
Ich rede mir diesbezüglich gerne den Mund fusselig. Solange in den Parlamenten und zwar in ALLEN, nicht eine konservative Mehrheit sitzt, die eine vernünftige Politik für den Bürger macht, wird sich nichts ändern - im Gegenteil es wird schlimmer.
Wer die Diskussion über den Migrationspakt gestern verfolgt hat und den Standpunkt von CDU und FDP gehört hat, weiß, dass es derzeit nur eine Partei gibt, mit der ein Politikwechsel sicher ist.
Da können die lokalen Politikgrößen hunderte bürgergefällige Interviews geben - es wird sich NICHTS ändern.

Stadtparlament -> Kreisparlament > Landesparlament
Alle werden im nächsten Jahr neu gewählt. Ihr habt die Chance etwas zu ändern!
09.11.2018, 11.16 Uhr
muendh | Ein ausgezeichneter Brief von einem mutigen Mann
Nur befürchte ich, dass dieser wenig Eindruck hinterlässt.

Mögen die Personen in Parteien und Regierungsposten hin und her geschoben werden - es bleiben doch immer die selben.

Das ist wie beim Kegeln: die Kegel werden umgehauen und wieder aufgestellt. Obwohl sie danach jedes mal auf einer anderen Stelle stehen ändert sich nichts.

Eigentlich sollten diesem Brief von anderen Bürgermeistern noch weitere folgen.

Neue Leute braucht das Land, intelligent und frei vom Lobbyismus, mit neuen Ideen und Selbstbewusstsein - in Politik und Justiz.

Ich fürchte, wir gehen noch schlechteren Zeiten entgegen als wir sie schon haben.

muendh
09.11.2018, 12.32 Uhr
Psychoanalytiker | Wie schrieb einst der Thilo ...
... "Deutschland schafft sich ab."
Recht hat er!!

Gestern berichtete zudem der mdr, dass die Ditib-Moscheen immer mehr dafür sorgen, dass eben keine Integration, sondern vermehrt Spaltung und Parallelgesellschaften entstehen. Aber da wir das ja schaffen und die Weltanschauung des Islam als Religion betrachtet und als solche "zu Deutschland gehört", wird dieser Hilfeschrei ungehört bleiben. Leider ....
09.11.2018, 12.59 Uhr
Örzi | Liebe Juristen,
nur so wird die AFD stark und vielleicht noch andere, tatsächlich Radikale. Später dann ist das Gejammer groß, die "Rechtspopulisten" würden für rassistische Stimmung sorgen. Hier wird jedoch Ursache mit Wirkung vertauscht.
09.11.2018, 13.34 Uhr
tannhäuser | Einsamer Rufer in der Wüste?
Die Bürger Sondershausens haben wenigstens die Gewissheit, dass sie in 2 Versuchen den richtigen Bürgermeister gewählt haben, der ihre Sorgen ernst nimmt und seine Versprechen einhält.

Hier erweist sich von unschätzbarem Vorteil, dass sich Herr Grimm als Parteiloser keinen Maulkorb aus Berlin oder Erfurt anlegen lässt und als Polizist selbst einschlägige Erfahrungen mit der von ihm erwähnten Klientel machen "durfte"!

Was davon von Ramelow und Lauinger ernst genommen wird, bleibt abzuwarten.

Und die Hoffnung stirbt zuletzt, dass Thüringen in einem Jahr den R2G-Nichtabschiebe- und Kuscheljustizspuk abwählt.

Die SPD arbeitet mit der Nominierung ihrer 2 Sondershäuser Kandidatinnen für Direktmandat und Listenplatz zumindest hier schon fleissig am Fahrstuhl Richtung 5 Prozent.
09.11.2018, 17.59 Uhr
Schlaubert | Hat sich da heute schon etwas getan ??
https://www.nnz-online.de/news/news_lang.php?ArtNr=244998

Scheint so als ob der Brief in Mühlhausen ernst genommen wurde.
09.11.2018, 19.04 Uhr
M.Bergmann | Jeder liest das, was er lesen möchte
Das da heute die Handschellen geklickt haben, weil gestern einer einen Brief geschrieben hat, glauben nur die Jubelperser des Briefschreibers.
09.11.2018, 19.32 Uhr
Schlaubert | @M.Bergmann ...
der "Neue" hat wenigstens den A.... in der Hose was andere Politiker in Sondershausen nicht haben .
09.11.2018, 20.07 Uhr
M.Bergmann | Vermutlich ist das gar kein A... in der Hose,
sondern nur politisches Gefasel?! Er bittet "inständig" andere, etwas zu tun.Das kann sogar ich, ohne mich anzustrengen. Soll er doch in "seiner" Stadt mal machen! Das wäre mal was! Viel Spass beim weiter bejubeln.
09.11.2018, 22.14 Uhr
Frag Nach. | Respekt
An herrn grimm... es sollten mehr Bürgermeister (z.b. Oberürgermeister von NDH, usw.) mal so ein a..... in der Hose haben wie sie
09.11.2018, 22.42 Uhr
Realist 1.0 | @FragNach, Respekt für was?
Weil er einen Brief an einen unfähigen Justizminister von Thüringen(der in seinem letzten Arbeitsleben Richter war)geschrieben hat, der wahrscheinlich noch nicht einmal von ihm gelesen wird, sondern von seinen Untergebenen, und am Ende in der Ablage Rund entsorgt wird.Nach diesem Brief wird sich rein gar nichts tun, weil Herr Grimm nicht der erste gewesen ist, der Herrn Lauinger einen solchen Brief geschrieben hat.Da gebe ich M.Bergmann vollkommen recht, mit dem was er in seinen Kommentaren geschrieben hat.
09.11.2018, 22.46 Uhr
Leo 1A5 | @ Bergmann
Was bitte soll den ein gewählter Bürgermeister ihrer Meinung nach machen?

Entweder macht man es wie Herr Grimm und bittet die Verantwortlichen Gegenzusteuern.

Oder soll er es etwa machen wie Bruce Willis mit zwei 1911 Colts oder wie Dirty Harry mit dem 44 S&W Revolver und für Ordnung sorgen?

Tut mir Leid aber anders kann ich ihre Kritik nicht bewerten,,Er bittet andere etwas zu tun anstatt es selbst zu tun" Zitat

Und Herr Grimm hat bestimmt genug A... in der Hose auf alle Fälle mehr als andere.
10.11.2018, 07.57 Uhr
tannhäuser | Das möchte ich erleben...
Ein Heulen und Zähneklappern, würde Steffen Grimm so handeln wie M.Bergmann provokant theoretisch in den Raum wirft...

Alle Aufgegriffenen ohne Duldung und mit nicht vollstrecktem Haftbefehl einkassieren, in eine Grüne Minna packen und nach Leipzig zum Abschiebeterminal karren?

Alle Türen der freigewordenen Zimmer im Juventas zumauern, damit kein Platz für Nachschub an Neuzugängen ist, bei denen scheinbar regelmässig andernorts auffällige renitente Leute dabei sind?.

Einen Zaun mit NATO-Draht um den Busbahnhof, nur Fahrgäste dürfen ihn noch betreten und verlassen und die Busse passieren ihn durch ein Tor wie im Hochsicherheitsknast?

Mehrere Wachleute patrouillieren rund im die Uhr über den Markt, durch den Park, das Wippertor und die Innenstadt?

Und für die Wohngebiete gibt's Passierscheine nur für dort Gemeldete. Für Besucher muss gebürgt werden. Freie Fahrt nur für Rettungskräfte, Polizei, Post- und Paketboten, Transporter für Geschäfte/Supermärkte und deren Angestellte?

Noch mal, selbst wenn der Brief ignoriert wird oder nur vage Versprechen erntet, wir Bürger haben nächstes Jahr mehrere Wahlgelegenheiten, Ignoranten und Schönredner aus den Parlamenten, dem Stadrat und dem Kreistag zu befördern bzw. dort zur Minderheit zu degradieren.
10.11.2018, 10.57 Uhr
Werniman0606 | Es ist nicht gewollt,
dass Kriminalität von Asylanten/Flüchtlingen aufgeklärt bzw verfolgt wird, auch die durchaus häufig vorkommenden Mehrfachanmeldungen von "Schutzsuchenden" werden durch die Art und Weise der Registrierung zumindest geduldet. Ich bin berufsbedingt ab und an in einer Erstaufnahmeeinrichtung für Flüchtlinge hier in Thüringen tätig. Die Neuankömmlinge werden dort registriert, es werden Fotos gemacht und Fingerabdrücke genommen.

Nun sollte man meinen, dass damit Mehrfachanmeldungen oder auch Straftaten schnell entdeckt werden könnten. Tja, dumm nur, dass die Fingerabdrücke lediglich in die dort ausgestellten Ausweise gedruckt werden, aber NICHT in die Datenbank der "Cevision Quartiermanagement"-Software eingepflegt werden, sondern anschließend gelöscht werden, obwohl es technisch machbar wäre.

Es ist also mehr als deutlich, dass es "von oben" gar nicht gewünscht ist, dass solche Sachen wie Mehrfachanmeldungen oder Kriminalität aufgeklärt werden. Stattdessen fallen Mehrfachanmeldungen deswegen auf, wenn die "Schutzsuchenden" so dämlich sind, unter verschiedenen Identitäten gleiche Angaben zu machen und das zufällig auffällt.
10.11.2018, 15.08 Uhr
Nordhäuser1985 | Naja
Das hätte er besser nicht geschrieben, jetzt ist er ein Nazi und wird zum Rücktritt aufgefordert.

Recht hat er zu 100%.
12.11.2018, 07.25 Uhr
STB_1966 | Stimmung kippt?
Herr Grimm hat zu 100%, er vergisst nur den weit aus größeren Teil der Straftäter und das sind keine Ausländer oder Asylanten und diese werden genauso behandelt. Das Thema was er anspricht ist ein gesamtdeutsches Thema. Was fehlt ist ein in allen Bereichen offener Umgang mit Kritik und Lösungen.
Egal was man sagt, jeder wird sofort in eine Ecke gestellt. Was daher fehlt, ist in erster Linie RESPEKT und Objektivität. Jeder von uns kann ein Vorbild sein und mit offen Augen durch die Stadt gehen. Veränderungen fangen immer im Kleinen an z.B. alten Menschen die Tür aufhalten oder einem Lächeln.....
12.11.2018, 09.10 Uhr
Jörg Thümmel | @STB_1966
Wenn man die Statistiken betrachtet sollte man schon so objektiv sein und dabei die Zusammensetzung der Bevölkerung pro Porz und deren Korrelation mit den einzelnen Delikten betrachten.

Wenn aus 9% der Bevölkerung mit Migrationshintergrund, egal welcher Herkunft diese sind, 40% der Straftaten bzw. 60% der Kapitaldelikte (Mord, Totschlag und Verbrechen gegen die sexuelle Selbstbestimmung) begangen werden, so ist festzustellen, dass diese Bevölkerungsgruppe überproportional oft, gemessen an ihrem Anteil der Gesamtbevölkerung strafffällig wird.

Über die qualitative Komponente im Hinblick auf Anwendung des Jugendstrafrechtes trotz festgestellter Strafmündigkeit bzw. eindeutigen Indizien dahingehend und die Anwendung oder zumindest Vermutung eines "Kulturbonus" mal ganz schweigen.

Wäre dem nicht so, müsste man konstatieren, dass die gesamten Gelder, die in Präventionsprogramme gesteckt werden eigentlich Steuerverschwendung darstellen, da dabei dann die falsche Zielgruppe angesprochen würde.

Die einzelnen Zahlen sind den aktuellen Lagebildern auf der Website des BKA zu entnehmen.

https://www.bka.de/DE/AktuelleInformationen/StatistikenLagebilder/PolizeilicheKriminalstatistik/PKS2017/pks2017_node.html;jsessionid=3E6D62AAAAA965320A873F7801A8C59B.live0602


Das haben offenbar mittlerweile auch Grünen Politiker begriffen, wie Kretzschmanns populistische Aussage "Männerhorden in die Pampa abschieben" zu wollen, begriffen.
12.11.2018, 09.29 Uhr
Krause_Sondershausen | Stimmung? Ausgelassen - Dank Ritter Grimm!
Sieht man sich die Bilder von Steffen Grimm als tapferer Ritter vorm provisorischen Rathaus an, scheint sich der Verdacht zu bestätigen, sein Trauma bezüglich von Entscheidungen der Judikative hinsichtlich krimineller Handlungen, ist schlicht gesagt, endlich.

Er schreibt also einen (offenen-das ist natürlich das Wichtigste an so einem Schreiben) Brief an den Justizminister, um diesem seine Meinung (und sicherlich auch die vieler Bürger) mitzuteilen. Aufgrund der angesprochenen Thematik wäre dieser Brief sicherlich besser an den Landesvater adressiert worden, da dieser das Thema Migration in einer sehr speziellen Art und Weise sieht, die sich mit Volkes Meinung nur bedingt überschneidet.

Bis dahin kann man dem Geschehen ja noch einigermaßen folgen. Die Tatsache aber, dass besagter Brief auch an die Judikative des Freistaates Thüringen, an dieser Stelle die Staatsanwaltschaft Mühlhausen geht, finde ich mehr als anmaßend. Denkt Herr Grimm dass er nach 4 Monaten im Amt soviel politischen Weitblick besitzt, um das Justizsystem unseres Landes und dessen Entscheidungen per se in Frage zu stellen? Mit Verlaub, das ist vermessen! Auch sein Erfahrungsschatz als Polizist macht ihn noch nicht zum Staatsrechtler.

Natürlich gefällt dem ohnehin mit der Gesamtsituation unzufriedenen Bürger diese auf den ersten Blick heroische Vorgehensweise von Ritter Grimm. Zum guten Schluss bleibt es das was es ist, reiner Aktionismus. Damit wurden die ersten kritischen Stimmen an seiner bisherigen ziemlich farblosen Amtsführung erst einmal ruhig gestellt. Bislang machte Grimm nämlich eher davon reden, sich von seiner Verwaltung einlullen zu lassen, damit diese in erster Linie erst mal ihr eigenes Schäfchen unterm dem neuen Dienstherrn ins Trockene bringen kann. Visionen seitens des Bürgermeisters sind Fehlanzeige. Man könnte seinen Arbeitsstil als „Fahren auf Sicht“ bezeichnen, der sich in erster Linie damit beschäftigt, immer gut im Rampenlicht zu stehen und möglichst ohne Anzuecken durch den Tag zu kommen. Denn eins ist innerhalb seiner kurzen Amtszeit schon zu bemerken, mit Kritik oder anderen Meinungen kann Herr Grimm nicht wirklich umgehen. Das durfte die Schwester von Anne Bressem bereits am eigene Leibe verspüren.

Lieber Herr und Ritter Grimm, wenn wir alle etwas in Erfurt ändern wollen, dann füllen sie Busse mit vielen besorgten Sondershäusern und demonstrieren vor der Staatskanzlei für eine andere Meinung. Aber bitte lassen Sie diese Schaufensterpolitik mit öffentlichen Briefen schreiben lassen, zu Themen, die weit über das verbreitete Stammtischniveau rausgehen. Das ist nicht zielführend und unter uns gesagt, ziemlich peinlich.

Ich möchte auch noch das passende Zitat zum Bild des 11.11. mit Ritter Grimm vorm Rathaus und der Narrenschar davor liefern. Wie heißt es so schön in Goethes Faust. Der Tragödie erster Teil: „Da steh ich nun, ich armer Tor! Und bin so klug als wie zuvor.“
12.11.2018, 23.12 Uhr
tannhäuser | Andere Meinungen...
...und dann kommt bei Kritik an Steffen Grimm natürlich der Name Bressem ins Spiel.

Könnten Sie, @ Faust ohne eventuelle dienst-,arbeits- oder strafrechtliche Sanktionen befürchten zu müssen, wenigstens andeuten, was der Bürgermeister der Bressem-Schwester angetan hat?

Und wenn Sie sie Familie schon mal kennen oder gar dazugehören...Was hätte, natürlich rein rhetorisch, eine Bürgermeisterin Bressem "besser" gemacht bezüglich der Sicherheit in Sondershausen?

Das ist keine rhetorische Frage, denn Anne Bressem steht irgendwo auf der SPD-Liste für den Landtag.
13.11.2018, 10.20 Uhr
Krause_Sondershausen | Die beleidigte Leberwurst
Sehr geehrter Herr Tannhäuser, sehr gerne gebe ich ihnen die Antwort auf ihre Fragen.

Herr Grimm hat Frau Christiane Bressem wegen Beamtenbeleidigung angezeigt. Es läuft diesbezüglich ein Verfahren. Der Grund ist so trivial, wie lächerlich. In einem Facebook-Post kritisierten die Bressem-Schwestern die gegenteilige Meinung von Steffen Grimm zum Thema Zebrastreifen am Franzberg-Kreisel. Sie äußerten ihr Unverständnis darüber, aber alles in einem normalen verbalen Rahmen. Zum Schluss dieses Posts von Christiane Bressem veröffentlichte sie noch eine Grafik mit einem Zitat von Friedrich dem Großen (1712 bis 1786):
"Ein Staatsoberhaupt, welches sein Volk nicht liebt, für selbiges nicht kämpft und sein Wohl im Sinn hat, ist weniger wert als ein Pferdeapfel."

Dieses Zitat bezog der Herr Bürgermeister wohl fälschlicherweise auf sich (ein Bürgermeister ist ein Stadtoberhaupt nicht ein Staatsoberhaupt) und fühlt sich derart beleidigt, dass er darauf hin, die Judikative mit Hilfe einer Anzeige um Unterstützung in dieser Strafsache ersuchte. Wäre Ironie meine Stärke, würde ich jetzt behaupten, daher auch sein Ansinnen an die Gerichtsbarkeit mit voller Härte gegen solcherlei kriminellen Wildwuchs anzugehen. Herr Grimm scheint wohl diesbezüglich äußerst dünnhäutig zu sein!

Leider ist der Hintergrund des (mit Sicherheit nicht von ihm allein verfassten Schreibens) durchaus ernster Natur. Wie ich schon erwähnte, der Adressat ist meiner Einschätzung nicht der Richtige, Bodo Ramelow wäre hier wohl passender gewesen. Aber eine Bevormundung der Judikative (in diesem Fall der Staatsanwaltschaft Mühlhausen) halte ich für sehr vermessen und problematisch. Aber wie gesagt, es ist ja momentan sehr populär sich zu diesen Themen publikumswirksam in Szene zu setzen, anstatt einfach mal mit konkreten Handlungsempfehlungen aufzuwarten. Demonstrationen vor der Staatskanzlei wären ein probates Mittel dazu. Alles andere ist nett, aber auch nicht mehr.

Was Anne Bressem besser gemacht hätte in Sachen Sicherheit in Sondershausen? Klare Antwort: Nichts! Dazu ist sie in der falschen Partei und verfolgt den falschen politischen Ansatz. Ihrem Selbstbewusstsein hat das scheinbar nicht geschadet, wenn mich vor kurzem nur ca. 17 Prozent des Wahlvolkes als potentielle Bürgermeisterin gesehen haben, scheint das ja schon eine Kandidatur für den Thüringer Landtag zu rechtfertigen. So hat halt jeder seine eigene Sicht der Dinge.
13.11.2018, 12.29 Uhr
Psychoanalytiker | Danke Faust ...
... wieder was dazugelernt. Geschichte ist bisher nicht so mein Ding. Aber dass Friedrich der Große, also der olle Fritz, so geniale Sätze, die durchaus auch heute noch gelten können, aussprach, wußte ich nicht. Nun gut, Pferdeäpfel gibt's nicht mehr so oft, da könnte man ja jetzt DIESEL dafür einfügen.

"Ein Staatsoberhaupt, welches sein Volk nicht liebt, für selbiges nicht kämpft und sein Wohl im Sinn hat, ist weniger wert als .... ".

Toll der Satz, den muss ich mir merken, auch wenn das Wort "Staatsoberhaupt" noch aktualisiert werden müsste.

"Ein(e) ...., welche(s) sein (ihr) Volk nicht liebt, für selbiges nicht kämpft und sein Wohl im Sinn hat ...".

Man darf ja heute die weibliche Form nicht vergessen .....
13.11.2018, 14.47 Uhr
Outsider | Lehrstunde für Faust
Lieber Herr Faust, bitte regen Sie sich mal nicht so über die "Bevormundung der Judikative" auf, nur weil ein Brief an die Staatsanwaltschaft von Mühlhausen gesendet wurde.
Wer in der Schule nicht nur Faust gelesen hat, sondern auch in anderen Fächern aufgepasst hat, wird wissen, dass die Judikative von Gerichten gebildet wird. Hat Herr Grimm einen Brief an ein Gericht (Amtsgericht, Sozialgericht, Arbeitsgericht, ... oder übergeordnete Ebenen) geschrieben?!

Nein... Die Staatsanwaltschaft untersteht der Exekutive, so wie auch die Polizei und Co. Einfach häufiger Sonntagabends Tatort schauen :)

(((Aber nur mal so zum mitdenken für die, die die wirklich unabhängige Judikative kennen: Wer steht eigentlich den Gerichten, Landesgerichten und Oberlandesgerichten sowie deren Präsidenten vor? Richtig, das Justizministerium, ein Teil der???

Und ehe 50/50 schief geht: es gehört zur Exekutive und bestimmt vielleicht nicht die Entscheidungen der Richter, aber ziemlich viel mehr, ich muss nur Haushalt erwähnen... Diese Fach- und Rechtsaufsicht ist übrigens ein Überbleibsel aus dem Jahr 1935, als A. Hitler mit der entsprechenden Verordnung die Gerichte sich unterstellt hat und gleichgeschaltet hat - bis heute nicht geändert!)))


Aber zurück zum Thema: Ich finde den Brief bzw. dessen Inhalt gut und richtig. Ich habe 2 Wochen lang Sozialstundesleistende betreut, wo ich dachte, ich hätte es mir Kleinkriminellen, Langfingern und "Rotzlöffeln" zu tun. Bei Unterhaltungen mit denen habe ich dann etwas mehr heraus bekommen - unter anderem schwere Körperverletzung und und und. So etwas sollte stärker bestraft werden und Hafterleichterungen o.ä. viel seltener angewandt werden - ich sage nur mildernde Umstände auf Grund Drogen- oder Alkoholkonsums, Unzurechnungsfähigkeit und so weiter... geht gar nicht!
13.11.2018, 16.44 Uhr
tannhäuser | Vielen Dank für die Aufklärung!
Sehr geehrter Herr Faust, was Sie beschreiben ist wohl eher eine Posse.

Aber wenn Sie den Wahlkampf letztes Jahr hier mitverfolgt haben, wissen Sie, dass die Anhänger der beiden Kandidaten auch nicht zimperlich mit dem Gegner und dessen Unterstützern umgingen.

Ich nehme mich da nicht aus, aber anzeigenswürdige Beleidigungen gab's nicht.

Wenn Sie Herrn Grimm als beleidigte Leberwurst bezeichnen, finde ich das nicht schlimm. Aber da die Bressem-Schwestern wegen dieses Zebrastreifens keine Ruhe geben, halte ich sie für schlechte Verliererinnen.

Mir fällt zu beiden Seiten das alte Sprichwort ein: "Was störts die deutsche Eiche..." Die Fortsetzung kennen sie sicherlich. Die sollten alle den Mund abputzen und sich wichtigeren Problemen als persönlichen Befindlichkeiten zuwenden.

Der Volksmund munkelt, Major Bressem hat keine Lust mehr auf Bundeswehr, deshalb will sie krampfhaft auf Gedeih und Verderben Berufspolitikerin werden.

Das ist ihr gutes Recht. Aber sie sollte endlich merken, dass die meisten Leute den Braten gerochen haben und nicht auf ihre schönen Worte, Versprechen und Bilder im Internet reinfallen.
13.11.2018, 17.09 Uhr
Krause_Sondershausen | Danke für den Unterricht lieber Outsider
Ich kann ja dem Grundsatz nach, ihre Argumentation sehr gut nachvollziehen. Und wir sind, zumindest glaube ich das, in der Sichtweise der Dinge gar nicht soweit voneinander entfernt. Trotz aller Probleme und deren Auswirkungen sollten Richter und Gerichte soweit wie möglich unabhängig von politischer Willensbildung sein. Daher kann ich das Ansinnen von BM Grimm verstehen, aber die konkrete Handlungsweise nicht gutheißen.

Und ja, natürlich ist Sicherheit das große Thema von Steffen Grimm, aber mit Briefe schreiben allein, lösen wir doch die Probleme nicht. Wenn schon Protest, dann richtig. Weil in einem hat Herr Grimm natürlich Recht, wir haben ein dickes Brett zu bohren, da beißt die Maus keinen Faden ab. Aber hier sollte man nicht als Lichtgestalt der hiesigen Bevölkerung auftreten wollen und sich feiern lassen, sondern Dinge strukturiert anpacken und das muss nicht immer öffentlich geschehen. Hier sollte eine Allianz aus verschiedenen Beteiligten wie Landratsamt, Ausländerbehörde, Stadtrat, Verwaltung und Polizei entstehen, die zentral das Thema angehen und sich in der Handlungsweise miteinander entsprechend abstimmen. Dann könnte sogar ein Schuh daraus werden.
13.11.2018, 17.49 Uhr
Leo 1A5 | Unsere Haftanstalten ...
sind wie eine Universität für Kriminelle. Alles was was sie noch nicht können, lernen sie da von noch größeren Ganoven. Ich hab das Gefühl überall wo ,,Thüringen" dran steht das wird kaputt gespart (Polizei Thüringen,Thüringen Forst,Thüringer Justiz, Thüringer Schulen etc.)

Das der Bürgermeister den Brief geschrieben finde ich richtig. Unsere Landesregierung besteht großenteils aus zugereisten Westpolitikern und Ex Gewerkschaftern die im Westen nichts geworden sind.

Das hier ist schon so seit 1990 auch bei den Beamten.

Drüben Oberförster und hier Minister so in etwa.

Ein Bsp. Umweltschutz da wird uns ,,blöden Ossis erzählt das es ökologisch das beste ist die Wälder mit Harvester und Forwordern zu bearbeiten und das Stammholz zu ernten.

Das Ende von der Geschichte ist das wir 50cm tiefe Gleise im Waldboden haben , die Baumkronen noch im Wald liegen allerdings nicht aufgearbeitet werden können weil die privaten Holzgewinner trotz Traktor,Sägeschein und Bio-öl in der Säge überhaupt gar nicht mehr in den Wald kommen oder einen Bergepanzer bräuchten.

Am Ende findet man dann noch die Hinterlassenschaften der zertifizierten Holzrückunternehmen im Wald (Alte Dieselfilter,Ölfilter und Fettkartuschen von Harvester und co.) die einfach dem Waldboden überlassen wurden.

Das ist leider die Realität in Thüringen 2018
13.11.2018, 18.04 Uhr
Mueller13 | SPD vs Grimm
SPD (Bressem) vs BM Grimm
Ich sehe da kein Spannungsfeld. Die SPD hat Grimm auf diesen Posten gehoben. Das wird er wissen und ggf beachten.

Man sollte sich diesbzgl. nichts einreden lassen.
13.11.2018, 19.35 Uhr
Christiane Bressem | Einreden?
Was soll man sich denn einreden lassen? Jeder kann sich doch seine eigene Meinung bilden ...
14.11.2018, 12.07 Uhr
Rainer Scheerschmidt | Kommentare-jeder darf seine Meinung sagen
Ich bin erschüttert, welche weltfremden Kommentare man zum Thema des offenen Briefes von unserem Bürgermeister hier lesen muss.Mir erschließt sich nicht der Gedankengang, warum alles schlecht, oder mit anderen für den Bürgermeister und die Region unlösbaren Problemen und Fragestellungen verbunden werden muss.?

Haben Einige Probleme mit der Amtsführung des Bürgermeisters? Dann sollten sie es hier offen sagen.
Für mich ist wichtig, dass unser, und ich betone nochmals unser Bürgermeister, als Einziger die Initiative ergriffen, und der Landesregierung mitgeteilt hat, dass es so nicht weiter gehen kann. Wo liegt das Problem der Schelte gegen ihn?
Liest man, als Aussenstehender, die Kommentare erhärtet sich bei mir immer mehr der Eindruck, die einen wollen keine Änderung und die Anderen sagen sich , lasst ihn mal machen, zum geeigneten Zeitpunkt, kommen wir mit unserer Kritik.

Warum ist es nicht möglich, in Sondershausen ein Thema, als das was es ist abzuhandeln? Warum müssen immer alle anderen, mit dem Thema gar nicht relevanten Fragen immer gleich, als auch wichtig in die Waagschale geworfen werden?

Was hat Herr Grimm falsch gemacht? Für mich steht fest, er hat endlich ein Thema in Angriff genommen, dass vielen unter den Nägeln brennt. Ihn nun zu kritisieren ist leicht.
Mein Vorschlag, lassen wir alle Kommentare, die nur der Selbstdarstellung dienen. Machen wir uns gemeinsam stark und sorgen wir für eine sichere Stadt.

Für alle Zweifler, ob der Brief etwas bringt?, sei gesagt, wenn einer alleine kämpft ist es schwer, aber kämpft man gemeinsam, ist der Erfolg größer.

Warum haben nicht mehr von den Kommentatoren auch einen Brief an die Landesregierung geschickt? Diese Frage möchte sich jeder selbst beantworten.

Ich unterstütze das Anliegen unseres Bürgermeisters voll und ganz.

Ich habe heute als Landesvorsitzender des Volksinteressenbund Thüringen ebenfalls einen Brief an die Landesregierung geschickt, in welchem die Forderungen unseres Bürgermeisters unterstützt werden.

Meckern und gegenseitige Schuldzuweisungen helfen niemanden.

Rainer Scheerschmidt
Landesvorsitzender des VIBT und
Kreistagsmitglied Kyffhäuserkreis
14.11.2018, 12.55 Uhr
Mueller13 | @ Rainer Scheerschmidt
Zitat: "Für alle Zweifler, ob der Brief etwas bringt?, sei gesagt, wenn einer alleine kämpft ist es schwer, aber kämpft man gemeinsam, ist der Erfolg größer."
-> Was ist das? Der BM schreibt einen Brief - wie stellen Sie sich meine Unterstützung vor? Soll der Bürger jetzt auch einen Brief schreiben? Soll der Bürger auf dem Brief mitunterzeichnen?

Zitat: " Machen wir uns gemeinsam stark und sorgen wir für eine sichere Stadt."
-> Polemik! Wie stellen Sie sich das vor, soll ich mich bewaffnen und durch die Stadt ziehen? Sagt Ihnen der Begriff des Gewaltmonopols etwas? Wozu meinen Sie, bezahle ich Steuern? Genau, damit der Staat für Sicherheit sorgt. Kann er das nicht, soll er es sagen, dann stellen wir die Steuerzahlungen ein und engagieren einen eigenen Sicherheitsschutz.

Zitat: "und ich betone nochmals unser Bürgermeister, als Einziger die Initiative ergriffen, und der Landesregierung mitgeteilt hat, dass es so nicht weiter gehen kann."
-> ***Hüstel*** "als Einziger"... ich bitte Sie, unter welchem Stein leben Sie? Hier gibt es ganze Bevölkerungsteile, die gegen die Politik der Landesregierung mobil machen. Manche haben sogar schon einen Verein gegründet und sitzen in mittlerweile in allen Landesparlamenten...
14.11.2018, 13.09 Uhr
Rainer Scheerschmidt | @ Müller13
Sehr geehrter Herr oder sehr geehrte Frau Müller?,
ich kann Ihnen nur empfehlen träumen Sie weiter. Solche verschlafenen Bürger wie sie werden das Land voranbringen.
Wenn Sie nicht so feige wären, würden Sie Ihre Meinung unter Ihrem richtigen Namen publizieren. Anonymität schafft Platz für unqualifizierte Äußerungen.
Auch in Ihren Zeilen ist zu lesen, Veränderungen wollen Sie nicht, aber Stunk!
14.11.2018, 13.43 Uhr
Krause_Sondershausen | Der unerschrockene Rainer Scheerschmidt!
Lieber Herr Scheerschmidt, nach ihrem emotionalen Intermezzo als Kommentator dieses Artikels darf ich ihnen versichern, wir haben verstanden! Verstanden, dass sie ein Fan des neuen Bürgermeisters sind. Das sei ihnen auch völlig unbenommen. Aber als wahrer Demokrat sollte ihnen auch die Meinungsfreiheit anderer Kommentatoren wichtig sein. Da es nun mal nicht die einzig wahre Meinung gibt, ist doch ein Meinungsaustausch, durchaus auch in diesem Kontext sinnvoll, teilweise sogar erfrischend.

Sie kritisieren die Kritiker und handeln mit ihren Zeilen genauso wie die Kommentatoren, die sie hier anzählen. Das macht wenig bis gar keinen Sinn. Vielleicht sollten sie ihren eigenen Ansatz "Meckern und gegenseitige Schuldzuweisungen helfen keinem" auch selbst beherzigen. Selbstdarstellung als anonymer Schreiber von Kommentaren zu erheischen, ist auch nur bedingt sinnvoll. Vor wem will denn jemand glänzen, wenn ihn keiner kennt?

Gleichgeschaltete Meinungen und das blinde, ungefragte Hinterherlaufen hinter einer Person oder Partei ist nicht mein Ding und das vieler anderer Kommentatoren. Solange sich hier nicht verbal im Ton vergriffen wird, muss ein Bürgermeister, Landrat, Ministerpräsident oder auch eine Kanzlerin solche Meinungsvielfalt aushalten. Ansonsten ist dieser Personenkreis falsch an dieser Stelle.

Ich gehe aber nicht davon aus, dass ein Steffen Grimm jetzt in Depressionen verfällt nur weil einige Kommentatoren seine Meinung und Vorgehensweise nicht uneingeschränkt teilen. Vielleicht nimmt er aus solchen Diskussionen bestimmt auch Anregungen für sein Tagesgeschäft mit.

Also lassen wir mal die Kirche im Dorf und freuen uns auf weitere spannende Gedanken hier bei kn.
14.11.2018, 14.46 Uhr
Mueller13 | @ Rainer Scheerschmidt
Ja, so reagieren häufig Leute, die keine Antwort wissen. Statt sich inhaltlich mit dem Gesagten auseinanderzusetzen, regen Sie sich lieber darüber auf, dass Sie meinen Namen nicht kennen.
Ändert sich an meiner Aussage etwas, wenn dort statt Mueller13 ein Klaus Müller (der es nicht ist) stehen würde? Die Gründe für Anonymität wurden hier schon hinzureichend diskutiert - gehören aber nicht zu diesem Thema.

Dass Sie mir Verschlafenheit, Streitsucht und Veränderungsunwillen unterstellen, lasse ich einfach unkommentiert. Hier darf jeder seine Meinung kundtun und sei sie noch so absurd.

Ich würde es allerdings begrüssen, wenn Sie sich inhaltlich zu meinem vorherigen Kommentar einlassen würden. Genug Fragen hatte ich ja gestellt.
14.11.2018, 15.23 Uhr
Rainer Scheerschmidt | Der feige Faust
Es ehrt Sie Faust, dass Lesen nicht Ihre Stärke ist. Im Gegensatz zu Ihnen, habe ich nicht anonym geschrieben, sondern unter meinem Namen. Wenn Sie aufrichtig wären, würden Sie nicht mit Behauptungen um sich werfen, sondern auch Ihren richtigen Namen nennen, so dass man sie auf Ihre Zeilen auch ansprechen kann. alles andere ist Feigheit.
14.11.2018, 15.33 Uhr
Leo 1A5 | @ Rainer Scheerschmidt
Ich finde es erstmal gut das unser Bürgermeister das gemacht hat, ich selbst habe im August 2015 einen Brief an unsere Kanzlerin geschickt unter Klarnamen.

Ich habe sie darin inständig gewarnt das sich unter die Flüchtlingen Terroristen mischen könnten sowie das wir auch schon genügend Problemfälle selber haben die wir nicht mehr sozialisiert bekommen.

Leider ist das was ich vorausgesehen haben eingetreten.

Es hätte viele unschuldige Opfer noch leben können in unserem Land wenn man es gewollt hätte!

Ich war selbst fast ein Jahr in einen Bürgerkriegsgebiet daher weis ich wie man mit Messerspielern und co. umgehen muss.

Allerdings begreifen unsere hiesigen Justiz und Polizeihoheiten nicht den ernst der Lage siehe Chemnitz das war noch eine harmlose Versammlung gegen das was uns unter Umständen erwartet.

Es kocht in weiten Teilen der Bevölkerung die Wut und da reicht der kleinste Funke (Vergewaltigung etc.) aus und der Volkszorn entlädt sich.

Die Antwort die ich damals vom Kanzleramt erhalten habe beinhaltete folgenden Satz:

,,Brief wie der ihre sind ein wichtiger Gradmesser für die Wünsche und Bedürfnisse der Bevölkerung in Deutschland"
sie können sicher sein das wir ihre Sorgen und Ratschläge ernst nehmen.

Wenn sie das gemacht hätten was ich ihnen geraten habe 2015 würden heute noch ca. 70 Deutsche mehr Leben und es wäre nicht zu diesen Vergewaltigungen und Krapschereien gekommen.

Also ich habe schon einen Brief geschrieben deshalb steht ja mein Angebot auch an den Bürgermeister mit dem Bier gratis!

Habe die Ehre
14.11.2018, 16.23 Uhr
Krause_Sondershausen | Mißverständnisse über Mißverständnisse,
lieber Herr Scheerschmidt, ich habe mir ihren Kommentar, mangels eigener Befähigung, vorlesen lassen und dabei festgestellt, dass sie tatsächlich meine Ausführungen missdeutet haben. Mein Satz: "Selbstdarstellung als anonymer Schreiber von Kommentaren zu erheischen, ist auch nur bedingt sinnvoll. Vor wem will denn jemand glänzen, wenn ihn keiner kennt?" war auf mich und alle anderen "anonymen" Kommentatoren bezogen und nicht auf sie. Sie hatten ja Leute mit anderer Meinung als Selbstdarsteller bezeichnet, daher diese Antwort.

Wie es scheint, sind sie an einem konstruktiven Meinungsaustausch nicht interessiert und ziehen sich in ihrer Argumentation auf den Vorwurf der Feigheit zurück. Wir sollten daher jetzt die Tastaturen schweigen lassen, der Worte sind genug gewechselt. Ich wünsche unbekannterweise einen schönen Feierabend und werde jetzt in die Abendschule gehen, um Lesen zu lernen. :-)
14.11.2018, 18.01 Uhr
Mueller13 | @ Rainer Scheerschmidt - Anonymität
Ok Herr Scheerschmidt, dann doch ein kurzer Ausritt. Ich werde Ihnen das Konzept der Anonymität näher bringen.
Sie können davon ausgehen, dass auch wir unsere bürgerlichen Namen verwenden würden, wenn wir Rentner und mittellos wären. Da aber der ein oder andere noch einer Erwerbstätigkeit nachgeht, bzw. Angestellter einer Behörde ist, ist es ratsamer den status quo beizubehalten, um Unannehmlichkeiten aus dem Weg zu gehen. Davon abgesehen, bin zumindest ich, hier nicht anonym unterwegs. KN kennt meinen Klarnamen und wird diesen, so ich etwas Ungesetzliches von mir gebe, vermutlich auch den Behörden übergeben.
Außerdem kann ich Ihnen dutzende Beispiele nennen, wo Häuser beschmiert wurden, wo Autos entglast wurden oder wo es einen Satz blaue Augen gab. Dies gehört in Deutschland mittlerweile zur politischen Tagesordnung - besonders dann, wenn man nicht den Regierungskurs vertritt. Insofern werde zumindest ich das Risiko diesbezüglich minimieren. Das mag in Ihren Augen "feige" sein. Ich nenne es rational, weil das politische Handeln häufig noch Auswirkungen auf unbeteiligte Dritte hat (Familie, Kollegen, Angestellte, Vorgesetzte).

Anonymität ist gelebter Datenschutz und gelebte Freiheit. Die wirksamste Sicherung gegen Schnüffler, Hacker, staatliche Behörden, Wirtschaftsunternehmen ist Anonymität an der Quelle, beim Entstehen der Daten. Das hat auch der Gesetzgeber erkannt, der im Teledienstedatenschutzgesetz jedem das Recht eingeräumt hat, sich anonym durch das Netz zu bewegen. § 4 Abs. 6 Teledienstedatenschutzgesetz schreibt vor: "Der Diensteanbieter hat dem Nutzer die Inanspruchnahme von Telediensten und ihre Bezahlung anonym oder unter Pseudonym zu ermöglichen, soweit dies technisch möglich und zumutbar ist. Der Nutzer ist über diese Möglichkeit zu informieren". § 18 Abs. 6 Mediendienstestaatsvertrag enthält eine gleich lautende Vorschrift für die Anbieter von Mediendiensten.
Sie sehen, es gibt sogar Gesetze, die mir Anonymität zusichern - aus gutem Grund. Niemals in den letzten 30 Jahren war unsere Freiheit so gefährdet wie heute. Ausdruck dessen ist im übrigen auch der imho hilflose (aber gut gemeinte) Brief des BM.

Sie werden hingegen argumentieren, dass die Nennung des Klarnamens zu mehr Disziplin und Höflichkeit führt. Dazu gibt es nach meinem Wissen keine belastbaren Studien. Wenn ich mir anschaue, was manche bei Facebook unter ihrem Klarnamen ablassen, mag ich dies sogar bezweifeln. Hier wurde angemerkt, dass man als Anonymer vor niemanden glänzen kann. Das ist korrekt und bedeutet im Gegenzug, dass Leute mit Klarnamen sich häufiger produzieren müssen, weil sie ja ihrer Gruppe/vereinigung zeigen wollen, was für ein toller Hirsch sie sind.

Sollte ein hier anonym Schreibender etwas Ungesetzliches äußern, jemanden beleidigen oder Rufmord begehen, dann steht jederzeit der Rechtsweg offen. Die Behörden kommen auf Antrag an die Anmeldedaten des Schreibers bzw. an dessen IP und darüber an seine Adresse. Insofern sind wir nur gegenüber Ihnen bzw. der Öffentlichkeit anonym einer Strafbehörde gegenüber jedoch nicht.

Statt in den Diskurs zu gehen und uns von Ihren Thesen zu überzeugen, verweigern Sie die Auseinandersetzung a priori und begründen dies mit unserer Anonymität. Das ist im übrigen feige!
15.11.2018, 00.20 Uhr
Pinzgauerin | Mueller13
... Touché
15.11.2018, 09.14 Uhr
Rainer Scheerschmidt | @ Faust und Müller 13
Danke für die Belehrungen. Wer selbst unter alias schreibt, sollte sich über andere nicht weiter aufregen und nach Gründen suchen, warum der gegenüber Unrecht hat.
@ ich kann nicht nachvollziehen, worauf sie Renter oder ganz ausgefallen Mittellosigkeit beziehen.? Darf man nur eine Meinung haben, wenn von Ihnen genehmigt? Die Frage der Mittellosigkeit beziehe ich nicht auf mich, ebenso ihre weitschweifenden Erklärungen. Entweder Sie stehen, in der von Ihnen gerühmten Demokratie zu Ihrer Meinung, oder nicht? Wie es aussieht, ist Ihnen Stimmungmache hier lieber.
Wer seinen Namen nicht nennen kann oder will? solte aufhören mit Steinen zu werfen.
15.11.2018, 16.43 Uhr
Mueller13 | @ Rainer Scheerschmidt - Glückwunsch
Sie merken aber schon, dass Sie hier ein trauriges Bild abgeben? Sie sind der Einzige, der keine anderen Meinungen zulassen will. Es betreibt auch keiner Stimmungsmache - ich hinterfrage Ihre Ausführungen. Entschuldige mich aber natürlich, wenn das bei Ihnen nicht angemessen ist. Hinterfragt jemand Ihre Zeilen, dann ziehen Sie sich auf das Nichtargument "Anonymität" zurück. Inhaltlich kommt nichts.

PS: Ich konkretisiere "mittellos": Haus, Auto u.ä. - also Dinge, die man beschädigen kann, Nullen und Einsen auf dem Konto kann man schlecht beschädigen. Und nein, Sie brauchen keine Angst zu haben, niemand wird Sie belästigen. Entweder sind Sie zu unwichtig oder aber Sie stehen auf der Seite der "Randalierer". Sie dürfen es sich selbst aussuchen.
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