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So, 17:48 Uhr
30.01.2005

Kopfstand zum Parteitag

Görsbach (nnz). Siegfried Junker ist nicht nur Bürgermeister in Görsbach und in der SPD, der Mann ist immer mal wieder für einen Gag gut. Einen solchen startete er zum Kreisparteitag der SPD. In Görsbach am Samstag stand die sozialdemokratische Welt für kurze Zeit Kopf.


Kopfstand zum Parteitag (Foto: nnz) Kopfstand zum Parteitag (Foto: nnz) Als Bürgermeister der Gemeinde stand es am Samstag Siegfried Junker zu, die 40 Sozialdemokraten des Landkreises Nordhausen zu begrüßen. Und die Sozis staunten nicht schlecht, als Junker nicht ans Rednerpult ging, sondern einen Kopfstand machte. Diese Späße bekam auch schon mal der Nordhäuser Kreistag zu spüren. Am 11. November 2003 hatte Junker Mitleid mit seinem Amtskollegen in Sollstedt. Jürgen Hohberg hatte damals in der nnz beklagt, dass er in diesem Jahr seinen Karnevalisten nicht mal ein Schnäpschen ausgeben konnte (siehe nnz-Foto). Mit dem Kopfstand wollte der Görsbacher Bürgermeister auf das aktuelle Karnevalsmotto hinweisen.

Die Welt der Sozialdemokraten hingegen steht momentan nicht auf dem Kopf, sondern ist vor allem für Dagmar Becker mehr als in Ordnung. Sie wurde für die kommenden zwei Jahre als Kreisvorsitzende mit 39 von 40 möglichen Stimmen gewählt. Erstmals als Stellvertreter fungiert Matthias Jendricke, ihm stehen als weitere Stellvertreter Michael Seifert und Helga Uhl zur Seite. Die spärlichen Finanzen werden von Doris Apel verwaltet. Und schließlich werden die Sozis im Landkreis Nordhausen auch noch von vier Beisitzern geführt: Andreas Wieninger, Eberhard Linß, Rainer Schumann und Gisela Gärtner. Im Landesparteirat wird Georg Müller künftig die Interessen des Landkreises Nordhausen vertreten.

Gegenüber der nnz betonte Dagmar Becker noch einmal, dass die SPD auf jeden Fall an der Wiederbesetzung der Stelle des 1. Beigeordneten in der Kreisverwaltung festhalten wolle. Schließlich wurden noch Anträge verabschiedet, die sich gegen die Kommunalisierung der Horte aussprechen, die eine Umgehungsstraße der B 4 im Raum Niedersachswerfen fordern oder die für künftig kleinere Kindergartengruppen plädieren. Apropos: Siegfried Junker stand nur kurze Zeit Kopf, schließlich geht selbst das Leben in Görbach auch im Karneval relativ geregelt zu.
Autor: nnz

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