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Mo, 08:11 Uhr
29.01.2018

Heilpflanze Rosmarin

Rosmarin gibt so manchem Gericht erst die richtige Note. Aber das Gewürz ist je nach Anwendung auch ein Heilkraut, erklärt Ernährungsberaterin Helene Kempe. Die entscheidenden Wirkstoffe, die das Gedächtnis stärken als auch vor Demenz und Alzheimer schützen sollen, stecken im ätherischen Öl der Pflanze...

Die alten Griechen und Wissenschaftler des 21. Jahrhunderts sind sich einig: Rosmarin steigert die Leistungsfähigkeit des Gehirns.

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Die Wirkung von Rosmarin soll Arteriosklerose vorbeugen, Wassereinlagerungen abklingen lassen, rheumatische Beschwerden lindern und auch das Brustkrebs-Risiko verringern. Laut Studien, soll der Rosmarinextrakt überschüssige Östrogene deaktivieren und ist eine sehr gute Alternative zu chemischen Östrogenblockern, erklärt Helene Kempe, Ernährungsberaterin die sich auf traditionelle chinesische Medizin nach der 5-Elemente Ernährung spezialisiert hat und ihr Wissen in Nordhausen in regelmäßigen Kursen weitergibt.

Weiter Heilwirkungen von Rosmarin
  • hustenstillend
  • leberentgiftend
  • krampflösend
  • harntreibend
  • schmerzstillend
  • beugt Blähungen und Völlegefühl vor
  • aktivierend und anregend
  • kreislaufstärkend
  • wirkt positiv auf die Haut
5-Elemente - eine Küche - Kochen für das Wohlbefinden lehrt Helene Kempe (Foto: Helene Kempe) 5-Elemente - eine Küche - Kochen für das Wohlbefinden lehrt Helene Kempe (Foto: Helene Kempe)

Im Tee

Ein Teelöffel (zirka 1,5 Gramm) fein geschnittene Rosmarinblätter mit 150 Milliliter heißem Wasser übergießen und nach 15 Minuten abseihen. Rosmarin-Tee hat verschiedene Wirkungen und ist ideal bei Husten, Übelkeit, Verdauungsproblemen, Blasen- oder Nierenerkrankungen, niedrigem Blutdruck und Erschöpfungszuständen. Außerdem kann er auch direkt auf die Haut aufgetragen werden und wirkt so desinfizierend. Während der Schwangerschaft sollte kein Rosmarin-Tee verwendet werden.

Im Bad

50 g getrockneten Rosmarin mit 1 l Wasser übergießen auf kleinster Flamme 30 Minuten ziehen lassen. Gießen Sie den Sud durch ein Sieb direkt ins Badewasser. Die Badetemperatur sollte 34 bis 37 °C betragen, die Badedauer ca.15 Minuten. Ein Rosmarin-Bad eignet sich nicht unbedingt für den Abend, da es munter macht. Bei bestimmungsgemäßem Gebrauch sind keine Nebenwirkungen bekannt.
Helene Kempe
Autor: red

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