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Fr, 18:30 Uhr
16.06.2017
Buntes Programm an drei Tagen

22. Arreefest ist eröffnet!

Soeben wurde von Harztor-Bürgermeister Stephan Klante und Dr. Chistina Zyrus, Vorsitzende des Vereins Zukunft Harztor, das diesjährige Arreefest eröffnet. Auf die Besucher wartet ein abwechslungsreiches Programm in den kommenden drei Tagen…

22. Arreefest ist eröffnet! (Foto: S. Witzel) 22. Arreefest ist eröffnet! (Foto: S. Witzel)

„Ich danke allen Organisatoren des 22. Arreefestes, das wieder die Grundschule „Heinz Sielmann“, viele Vereine und die Eventagentur Kontrast unterstützen“, begrüßte Harztor-Bürgermeister Stephan Klante die vielen Besucher, die bereits zur Eröffnung kamen.

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Danach spielte eine Trommlergruppe der Grundschule, die sich erst vor einem halben Jahr gegründet hat. Der Schulchor sang Lieder über die Heimat und es gab auch ein Theaterstück der Schülerinnen und Schüler zu sehen. An den drei Festtagen wurden unterschiedliche Schwerpunkte gesetzt. „Der Freitag gehört der Jugend, heute um 19.00 Uhr startet eine Rocknacht auf dem Festgelände in der Großen Bahnhofstraße mit „Mistreaded“, das Programm am Samstag beginnt um 10.00 Uhr mit dem Traktor-Pulling“, erklärte Dr. Christina Zyrus. Um 14.00 Uhr können sich die Besucher das beliebte Sachswerfer Handwagenrennen ansehen. Erstmalig in diesem Jahr ist die Prämierung des Kuchenkönigs oder der Kuchenkönigin. Gesucht wird der beste Quarkkuchen, der verkostet werden soll. Am Samstagabend startet dann die große 80iger und 90iger Jahre Party mit Susi Platte und Secial Guests. Am Sonntag gibt es die Vereinsmeile, hier wurden für die kleinen Gäste viele Attraktionen vorbereitet, sowie um 13.00 Uhr das Vereinstauziehen.

Ab morgen beginnt dann auch die Meinungsumfrage, bei der die Besucher das Fest bewerten und Verbesserungen benennen können, berichtet Dr. Christina Zyrus.
Sandra Witzel
Arreefest (Foto: Sandra Witzel)
Arreefest  (Foto: Sandra Witzel)
Arreefest  (Foto: Sandra Witzel)
Arreefest  (Foto: Sandra Witzel)
Autor: swi

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Kommentare
Bodo Schwarzberg
17.06.2017, 01:10 Uhr
Eventschwemme im Landkreis mit Folgen
Kann man das nicht besser übers Jahr verteilen - oder auch mal auf unbestimmte Zeit verschieben? Ein Event jagt den nächsten. Nach meinem Eindruck verliert das einzelne Fest an der von den Organisatoren gewünschten Aussagekraft, wenn man angesichts des einen schon das nächste im Auge hat, ohne die Gegenwart schon verarbeitet zu haben; oder wenn man glaubt, das nächste Fest im Auge haben zu müssen, um bloß keinen weiteren Event zu verpassen. Solcherlei Verhaltensweisen sind keine Seltenheit mehr. Psychologen und letztlich viele Patienten beklagen die Folgen der Reizüberflutung in unserer digitalen, veroberflächlichten Erlebnisgesellschaft, da die Evolution den Menschen noch nicht dafür hat reifen lassen. Nur ist vielen von uns dieser Widerspruch nicht bewusst. Früher waren Feste seltene Höhepunkte, heute sind sie Massenware wie vom Discounter. Fast rund um die Uhr und sieben Tage pro Woche. Die Grenzen zwischen der biologisch notwendigen Ruhe einerseits und der Aktivität andererseits lösen sich auf. Demnächst wird auch der Sonntag event- und verkaufsoffen.

Zu DDR-Zeiten wurde oft geschimpft, dass nichts los sei bei uns in der Provinz. Nun haben wir das Gegenteil. Und wieder gibt es Probleme, die nicht von der Hand zu weisen sind und die das Gemeinwesen unter dem Strich schnell mehr kosten, als die vielen Eventkassen einbringen.
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