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Di, 14:28 Uhr
06.06.2017
Landrat sieht Rechte der Region verletzt

Kreistag soll Klage gegen Gebietsreform diskutieren

Der Nordhäuser Landrat Matthias Jendricke will dem Kreistag in der kommenden Sitzung eine Klage gegen die Gebietsreform vorschlagen. Dies betrifft sowohl das Vorschaltgesetz zur Durchführung der Gebietsreform im Freistaat Thüringen als auch das Thüringer Kreisneugliederungsgesetz...

Jendricke betont, dass ein Gesetz, in dem Nordhausen nicht Kreisstadt wird, vom Landkreis beklagt werden muss, weil hier die Rechte der Region verletzt würden. Eine solche Klage gegen die Gesetzesvorlagen zur Kreisgebietsreform entspricht auch dem Beschluss, den der Kreistag bereits im März getroffen hat und sich darin eindeutig für Nordhausen als Kreissitz ausgesprochen hat.

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Gerade in den kommenden Tagen werden entscheidende Schritte im Hinblick auf die Gebietsreform erwartet. So soll am Freitag das Thüringer Verfassungsgericht ein erstes Urteil zum Vorschaltgesetz fällen. In der nächsten Woche plant das Kabinett, das Neugliederungsgesetz zu verabschieden und an den Landtag zu übergeben. Abhängig von diesen aktuellen Entwicklungen soll dem Kreistag am 20. Juni eine Beschlussvorlage zu einer möglichen Klageerhebung vorgelegt werden. Jendricke empfiehlt diese Entscheidung noch vor der Sommerpause zu treffen, auch um ein klares Signal nach Erfurt zu senden.
Autor: red

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Kommentare
Pe_rle
06.06.2017, 21:22 Uhr
Jendrickes Klage
habe ich was verpasst, oder hatte Herr Jendricke nicht immer einen Super-Draht nach Erfurt. Und jetzt will er gegen seine eigenen Genossen Klagen!!!
Das geht ja wohl garnicht
Waren die guten Beziehungen nur eine Lüge um sich in den Vordergrund zu spielen ???
Es kommt alles ans Tageslicht
RaWu
07.06.2017, 07:16 Uhr
Hätte er einen "Draht", dann würde
Nordhausen als Kreisstadt nicht in Frage stehen.
Hat er aber nicht.
Wie so oft nur Schaumschlägerei, Tricksen, Täuschen.
Mit der Ankündigung will er lediglich von der Seite der Verlierer (RRG) auf die andere Seite (nahezu alle Bürger Thüringens) wechseln. Die platte Nummer haben mittlerweile jedoch (bis auf den Riesen) die meisten Bürger durchschaut.

Wetten, daß nach dem Scheitern der Gebietsreform vom Jendricke kommt: "Das habe ich gemacht!"?
Gernot
07.06.2017, 14:14 Uhr
es wird ernst
nun sieht der herr landrat wohl langsam seine felle davon schwimmen. bald kein kreis mehr unter sich und ob dass mit dem oberbürgermeister einer dann nicht mehr kreisstadt was wird, auch eher unwahrscheinlich. dann lieber doch gegen die kumpels in erfurt aufmucken, um sein pöstchen zu sichern. wie könnte denn solch ein hervorragender kommunalpolitiker und vor allem fairer teamplayer plötzlich nicht mehr wichtig sein und ohne rampenlicht wäre er womöglich nicht mehr zu erkennen. nicht dass er womöglich noch mit arbeit seinen lebensunterhalt bestreiten muss.
Andreas Dittmar
07.06.2017, 18:48 Uhr
Klares NEIN, statt JA aber
Vielleicht hätte sich Herr Jendricke von Anfang an GEGEN diese Gebietsreform aussprechen sollen und zwar beim richtigen Anprechpartner , anstatt zu versuchen im unmittelbaren Vorfeld irgendwelche Kompromisse auszuhandeln, die letztendlich eh keine Beachtung finden. Da hat man nämlich schon das Gefühl, das es hier eher um Posten geht und nicht um den Wählerwillen. Macht ihn die nunmehr angestrebte Klage als Konsequenz aus dem Scheitern des Alternativvorschlags gegen die gesamte Reform, wenn sie denn wirklich so formuliert ist, da nicht etwas unglaubwürdig.
http://www.nnz-online.de/news/news_lang.php?ArtNr=210052
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