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Di, 20:00 Uhr
14.02.2017
Meldungen aus der Region

„Es ist mehr als bunte Knete...“

Wie ist der Schulalltag an einem ganz „normalen“ Schultag aus? Einen Blick in die Privaten Fachschule für Wirtschaft und Soziales in Sondershausen können Sie am Samstag werfen...

Am 18.02.17 in der Zeit von 10.00 bis 14.00 Uhr ist Tag der offenen Tür in der Privaten Fachschule für Wirtschaft und Soziales in Sondershausen, Hermann-Danz-Str. 36. Die Pforten öffnen sich und geben den ganzen Tag einen Einblick in die verschiedenen Ausbildungsberufe, die die Private Fachschule anbietet. Vorgestellt werden hierbei die Berufe Sozialbetreuer, Sozialassistent, Erzieher, Heilerziehungspfleger und Ergotherapeut.

Aber das ist natürlich nicht alles. Mit kreativen Angeboten stellen verschiedene Schüler und Lehrer Auszüge aus dem Unterrichtsalltag vor. So wird es, neben hauswirtschaftlichen Arbeiten und einem Einblick in die Schulküche in Aktion, auch ein musikalisches und künstlerisches Programm geben.
Doch wie ist der Schulalltag an einem ganz „normalen“ Schultag? Mit was muss ich rechnen, wenn ich mich für einen Ausbildungsweg an dieser Schule entscheide? Und was sollte mich leiten?

„Es ist mehr als bunte Knete...“ (Foto: Privat) „Es ist mehr als bunte Knete...“ (Foto: Privat) Ich, Schulsprecherin Martina Ludewig, kann nur aus eigener Erfahrung sprechen. Letztes Jahr konnte ich, aufgrund meiner vorherigen Bildungswege, in das 2. Ausbildungsjahr der Richtung Sozialassistenz einsteigen. Schon früher stand eine berufliche Laufbahn, in der ich viel mit Menschen zu tun habe, für mich im Vordergrund.

Der Umgang mit den unterschiedlichsten Persönlichkeiten und Schicksalen fasziniert mich und ermöglicht mir mit einer Ausbildung im sozialen Bereich endlich den Einstieg in eine berufliche Welt, die meinen Wunschvorstellungen entspricht. Sicherlich war es anfangs nicht leicht, sich in eine neue Schule und auch in eine bereits seit einem Jahr bestehende Klasse einzuleben, aber ich erhielt von allen Seiten tatkräftige Unterstützung. Bis heute findet man auch bei den Lehrern immer Zuspruch in schwierigen Situationen und ein offenes Ohr. Man lernt schnell den Umgang untereinander und nimmt dadurch und natürlich durch den Unterricht viel für sein eigenes Leben mit und lernt sein eigenes Verhalten öfter zu überdenken und sich für Neues zu öffnen.

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Natürlich kommen kreative Köpfe auch nicht zu kurz. Künste aller Art, sei es im gestalterischen oder im musikalischen Bereich, im darstellenden Spiel oder bei der selbstständigen Planung der jährlich stattfindenden Festivitäten – jeder kann etwas finden, in dem er sich ausleben kann.

Nichtsdestotrotz ist eine Ausbildung im sozialen Bereich nicht auf die leichte Schulter zu nehmen. Vorherrschende Klischees zum Ausbildungsweg im sozialen Bereich sind nicht selten überspitzt und schnell ohne große Überlegung geäußert. Doch es gehört viel mehr dazu, als nur bunte Knete zu formen und Spiele zu spielen. An vielen Tagen wälzt man sich auch durch Bücher und Ordner voller theoretischem Grundwissen, die kein Ende zu haben scheinen.
Ich selbst kann nur sagen: Mit meiner Entscheidung eine Ausbildung zum Sozialassistenten und alsbald Heilerziehungspfleger an dieser Schule zu machen, bin ich immer noch sehr zufrieden. Ich, als Schüler, kann einiges bewirken und Meinungen äußern, die auch oft und gern von den Lehrern und der Schulleitung gehört werden.

So sei nun jedem ans Herz gelegt: Kommt am 18.02.17 in die Private Fachschule für Wirtschaft und Soziales in Sondershausen und überzeugt euch selbst! Habt den Mut Fragen zu stellen und auch eure eigenen Wünsche und Vorstellungen zu äußern. Denn ein Traum und eigene Ideen sind schließlich unerlässlich, wenn man seine Zukunft gestalten will.
Und wer weiß, vielleicht sehen wir uns schon zu Beginn des nächsten Schuljahres und heißen dich in dieser heiteren Familie willkommen!

Martina Ludewig
(Schulsprecherin der Privaten Fachschule für Wirtschaft und Soziales in Sondershausen, Hermann-Danz-Str. 36)
Autor: khh

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