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Mo, 07:00 Uhr
14.11.2016
Größtes Bauprojekt des Kirchenkreises

Zwei Millionen Euro für die Jugendkirche

Im neuen Flyer des Kirchenkreises zum Reformationsjubiläum ist zu lesen, dass die Jugendkirche im Nordhäuser Alttendorf zum Reformationstag 2017, Punkt 15 Uhr, eröffnet werden soll. Damit dies Realität wird, geschah und geschieht noch vieles. Insgesamt werden bis zu diesem Tag an die zwei Millionen Euro verbaut worden sein...

Baustelle Jugendkirche (Foto: R. Englert) Baustelle Jugendkirche (Foto: R. Englert)
Über die Finanzierung, die Baugeschichte und die Arbeit des Herzschlagteams wurde auf der Synode des Kirchenkreises am Wochenende ausführlich berichtet. Dort wurde zudem von den Synodalen beschlossen, zum Bau der Jugendkirche eine innere Anleihe aus dem Haushalt des Kirchenkreises von 400.000 Euro zu nehmen. Dies war noch einmal ein starkes Signal der Synodalen, welchen Wert sie der Arbeit des Herzschlagteams beimessen.

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Die Baugeschichte: 2012 begann der Architektenwettbewerb, der zunächst eine Idee aufs Papier brachte, wie die Jugendkirche einmal werden könnte. Erweiterungsbau, Umbau und Sanierung wurden geplant - das Dach zwischenzeitlich neu gedeckt, das Außengelände rund um die Kirche beräumt, der Anbau mit Sanitärräumen an die Nordwand gebaut, die Kirche durch Fußbodenabsenkung barrierefrei umgebaut, der Hang hinter der Kirche musste abgefangen, die umfangreiche Haustechnik installiert, Fenster- und Türanlagen eingebaut werden und vieles mehr. Und bis zur Eröffnung gibt es auch jetzt noch reichlich Arbeit.

Die Jugendkirche ist nicht nur ein Gewinn für den Stadtbereich Nordhausen. Jugendgottesdienste mit rund 120 Gottesdienstbesuchern aus dem ganzen Kirchenkreis sprechen für sich. An vielen Orten sind zudem bereits Junge Gemeinden entstanden, die aus der Jugendkirche hervorgegangen sind. Das Team und die Arbeit rund um Simon Roppel finden weit über den Kirchenkreis hinaus Anerkennung und Aufmerksamkeit.

Simon Roppel (Foto: R. Englert) Simon Roppel (Foto: R. Englert) Mittlerweile wird er deutschlandweit angefragt, über seine Arbeit und das Konzept zu berichten. Die Jugendkirche ist zudem von der Landeskirche EKM ausgewählt worden, Teil des Projektes Erprobungsräume zu sein. Hier wurden modellhafte Projekte gesucht, die neue Gemeindeformen erproben sollen.

Diese neuen Formen sollen alte, bestehende nicht verdrängen, sondern ergänzen, damit ganz verschiedene Menschen das Evangelium hören, erleben und verstehen können. Für die Jugendkirche bedeutet dies die Förderung einer Personalstelle für sechs Jahre. Gerade jetzt in der Zeit, in der die Arbeit in den neuen Räumen der Jugendkirche bald so richtig in Fahrt kommen kann, ist dies eine große Chance Neues entstehen zu lassen.
Regina Englert
Autor: red

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Kommentare
Sonntagsradler 2
14.11.2016, 09:10 Uhr
Steuerverschwendung
Jahrelang wurde nichts von Seitens der ek Kirchen für den Erhalt der Kirche gemacht. Wir haben doch schon eine ek Kirche, anderorts werden Kirchen sogar verkauft. Was bitte hat das noch mit Religion zu tun?
gilt es, die Gläubigen festzuhalten oder zurückzugewinnen, ihre Augen durch die
Entfaltung von Prunk und Pracht zu fesseln.
"Das Reich Gottes ist in euch." und nicht in irgendwelchen Prachtbauten aus Stein.
John_Smith
14.11.2016, 10:30 Uhr
Gratulation
Ich freue mich sehr, dass es endlich voran geht mit der Kirche.
Ich kenne keine andere Kirche, mit diesem Konzept und die es gleichermaßen schafft, Jugendliche abzuholen.
Ich finde es sehr gut, was die "Jugendlichen" dort auf die Beine stellen und finde es verdient Achtung. Auch ich zähle zu denen, die die Kirche Finanziell unterstützt haben und würde es immerwieder machen.
Von mir und meiner Familie wünsche ich allen beteiligten alles Gute und freue mich, wenn wir uns wiedersehen.

Euer John
Eckenblitz
14.11.2016, 12:10 Uhr
Ja ja
Für die Kirchen ist Geld da, wie ist es mit den Schulen und Kindergärten? Ach ja die Kinder werden in den Kirchen unterrichtet, wozu benötigen die Bürger Bildung? Es reicht völlig aus wenn sie demütig sind und nichts in Frage stellen. Wie hieß es doch, „halt die sie dumm und ich halt sie arm“.
Real Human
14.11.2016, 12:48 Uhr
Reformation oder Restauration?
Das ist (nicht nur) hier die Frage!

@ Overhead: „Ach ja die Kinder werden in den Kirchen unterrichtet, …“? Nein, „Overhead“, die Kirchen unterrichten in staatlich (steuer-)finanzierten Schulen!

Dazu passend das Wunsch-Menschenbild der Autoren des "Lichtblick":

http://www.thenewatlantis.com/imgLib/20140122_TNA40FranckFacebook.jpg
Nordhäuser Freiheit
14.11.2016, 18:40 Uhr
In NDH werden immer Abermillionen...
... in Gebäude investiert. Ist das Geld nicht besser für die Menschen aufgewendet?

Es gibt vielen Menschen in Nordhausen, die außerhalb der öffentlichen Wahrnehmung am finanziellen und sozialen Rand leben, oft auch ganze Familien. Urlaube, Theater, Kino, Geschenke etc. sind für sie oft tabu. Sie haben nichts von teuren Gebäuden, weil ihnen die Bewältigung des Alltags kaum Zeit und Kraft lässt, große Bauten in Augenschein zu nehmen.

Zu den kostenlosen Häppchen bei Grundsteinlegungen, Richtfesten, Spatenstichen uns Banddurchschnitten sind sie auch nie geladen.
Paulinchen
14.11.2016, 19:11 Uhr
Mich würde mal interessieren,
was sich unsere Obersten Kirchenfürsten dabei gedacht haben, als sie bei ihrem letzten Besuch an der Klagemauer in Jerusalem ihre Kreuzketten abgenommen haben. Angeblich aus Achtung gegenüber andersdenkender. (die Info stand in der Zeitung " Die Zeit" vergangene Woche.)

Welche Glaubensrichtung unterrichten sie denn nun wirklich?
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