Do, 16:21 Uhr
19.07.2001
Prominenz bei "neueebenen" (neu)
Nordhausen (nnz). Die Macher des Projekts neueebenen haben heute ihren ganz großen Tag. Sie stellten der Parlamentarischen Staatssekretärin im Bundesinnenministerium, Cornelie Sonntag-Wolgast, den gleichnamigen Verein und seine Ziele vor. nnz war dabei.
Kurz nach 10 Uhr schwebte Staatssekretärin Sonntag-Wolgast mit einem BGS-Hubschrauber auf dem Segelflugplatz bei Nordhausen ein. Der Verein hatte weder Kosten noch Mühen gescheut, und ließ die Bundestagsabgeordnete mit einem Nobelfahrzeug abholen und auf das Gelände der Nordhäuser Fachhochschule chauffieren. Hier wurde der Berliner Gast unter anderem von mehreren Professoren und Wolfgang Ruske, dem ehemaligen Leiter der Polizeidirektion Nordhausen, begrüßt.
Ruske selbst unterstützt das Projekt neueebenen mit großem Engagement und wird sich auch in eine Aktionswoche im November dieses Jahres einbringen. Nach der Begrüßung stellten die Leute von neueebenen ihr Projekt, dessen Inhalt und Zielrichtung vor. Eine Besichtigung der Fachhochschule und der Geschäftsstelle des Vereins gehören ebenso zum Besuchsprogramm wie ein gemeinsames Mittagessen mit weiteren Vertretern der Stadt Nordhausen im Nobelrestaurant Kneiffs Garten in der Gerhart-Hauptmann-Straße. Den Abschluß des Besuchs der Staatssekretärin soll am Mittag eine Führung durch die KZ-Gedenkstätte Mittelbau-Dora darstellen.
Die Bundestagsabgeordnete soll während ihres Aufenthaltes für die Projekte des Vereins interessiert werden. So stehen eine Fachtagung unter dem Thema Rechtsextremismus und LehrerHandeln und eine Aktionswoche im November auf der Arbeitsliste der Vereinsmitglieder. Vom 11. bis 18. November wird diese Woche unter dem Titel Gegen Gewalt - Für Toleranz und Zivilcourage in Nordhausen stattfinden. Geplant sind Ausstellungen, Präsentationen von Schulprojekten sowie die pädagogische Arbeit mit Zivildienstleistenden, Polizeibeamten und Wehrpflichtigen. Dabei soll auf die Verbindung mit Zeitzeugengesprächen und kulturellen Angeboten verwiesen werden.
Wer sich intensiver mit der Arbeit sowie den Ziele des Vereins neueebenen bekanntmachen will, der kann sich HIER informieren.
nnz-aktuell:
Zum Abschluß ihres Besuches hat Cornelie Sonntag-Wolgast das Projekt als bundesweit einmalig bezeichnet. Es verdiene Hochachtung, dass Studenten die Einführung eines Faches Gewaltprävention an der Nordhäuser Fachhochschule erreichten. Für besonders wichtig halte sie die Einbeziehung der Geschichte der Stadt als ehemaliger Standort eines Konzentrationslagers.
Autor: nnz
Kurz nach 10 Uhr schwebte Staatssekretärin Sonntag-Wolgast mit einem BGS-Hubschrauber auf dem Segelflugplatz bei Nordhausen ein. Der Verein hatte weder Kosten noch Mühen gescheut, und ließ die Bundestagsabgeordnete mit einem Nobelfahrzeug abholen und auf das Gelände der Nordhäuser Fachhochschule chauffieren. Hier wurde der Berliner Gast unter anderem von mehreren Professoren und Wolfgang Ruske, dem ehemaligen Leiter der Polizeidirektion Nordhausen, begrüßt.Ruske selbst unterstützt das Projekt neueebenen mit großem Engagement und wird sich auch in eine Aktionswoche im November dieses Jahres einbringen. Nach der Begrüßung stellten die Leute von neueebenen ihr Projekt, dessen Inhalt und Zielrichtung vor. Eine Besichtigung der Fachhochschule und der Geschäftsstelle des Vereins gehören ebenso zum Besuchsprogramm wie ein gemeinsames Mittagessen mit weiteren Vertretern der Stadt Nordhausen im Nobelrestaurant Kneiffs Garten in der Gerhart-Hauptmann-Straße. Den Abschluß des Besuchs der Staatssekretärin soll am Mittag eine Führung durch die KZ-Gedenkstätte Mittelbau-Dora darstellen.
Die Bundestagsabgeordnete soll während ihres Aufenthaltes für die Projekte des Vereins interessiert werden. So stehen eine Fachtagung unter dem Thema Rechtsextremismus und LehrerHandeln und eine Aktionswoche im November auf der Arbeitsliste der Vereinsmitglieder. Vom 11. bis 18. November wird diese Woche unter dem Titel Gegen Gewalt - Für Toleranz und Zivilcourage in Nordhausen stattfinden. Geplant sind Ausstellungen, Präsentationen von Schulprojekten sowie die pädagogische Arbeit mit Zivildienstleistenden, Polizeibeamten und Wehrpflichtigen. Dabei soll auf die Verbindung mit Zeitzeugengesprächen und kulturellen Angeboten verwiesen werden.
Wer sich intensiver mit der Arbeit sowie den Ziele des Vereins neueebenen bekanntmachen will, der kann sich HIER informieren.
nnz-aktuell:
Zum Abschluß ihres Besuches hat Cornelie Sonntag-Wolgast das Projekt als bundesweit einmalig bezeichnet. Es verdiene Hochachtung, dass Studenten die Einführung eines Faches Gewaltprävention an der Nordhäuser Fachhochschule erreichten. Für besonders wichtig halte sie die Einbeziehung der Geschichte der Stadt als ehemaliger Standort eines Konzentrationslagers.

