eic kyf msh nnz uhz tv nt
Anzeige Refinery (c1)
Fr, 11:53 Uhr
25.06.2004

Ganztagskonzept bringt Vorteile

Nordhausen (nnz). Ab dem neuen Schuljahr wird in der evangelischen Grundschule das Ganztagskonzept eingeführt. Das bringt für Kinder und Eltern manche Vorteile mit sich. Hintergründe und Fakten wie immer mit dem bekannten Klick.


Durch den günstigeren Personalschlüssel wird es der evanggelischen Grundschule möglich sein, deutlich mehr Erzieher einzustellen, die dann auch schon vormittags am Unterricht mitwirken können. Nachmittags kann dann gezielt von den Erzieherinnen auf die Bedürfnisse und auch schulischen Defizite einzelner Kinder eingegangen werden. Außerdem kann die Qualität und Vielfalt der Freizeitangebote an den Nachmittagen verbessert werden. Auch ist es geplant, verschiedenen Träger der Jugendarbeit in die Nachmittagsgestaltung mit einzubeziehen.

So haben z.B. die Musikschule, die Jugendkunstschule wie auch der Kinder - Kirchen - Laden Interesse an einer Verzahnung der Angebote geäußert. Die Kinder können so zu finanziell deutlich günstigeren Konditionen als es bisher bei der Hortbereuung möglich war, ganztägig betreut werden. Aber auch in Zukunft wir kein Kind gezwungen sein, die Nachmittage in der Grundschule zu verbringen. Der verbindliche Unterricht wird wie bisher ausschließlich an den Vormittagen durchgeführt, so dass es jeder Familie überlassen bleibt, ob und wie sie das Ganztagsangebot nutzen möchte.

Trotz der Turbulenzen der vergangenen Monate, haben rund 100 Kinder und deren Eltern der Evangelischen Grundschule die Treue gehalten. So wird es auch entgegen mancher Befürchtungen im September eine neue erste Klasse geben. Sie wird kleiner als an anderen Schulen sein und bietet grade deshalb optimale Lernbedingungen. Diese Chance der kleinen Klasse wollen die Pädagogen der Evangelischen Grundschule dazu nutzen, eine schon länger geplante Konzepterweiterung endlich umzusetzen. Es geht dabei um die verlängerte Schuleingangsphase. Die scharfe Trennung zuwischen der ersten und der zweiten Klasse soll aufgehoben werden und jedem Kind wird in Jahrgangs gemischten Stammgruppen die Möglichkeit gegeben, entsprechend seiner Fähigkeiten und Kenntnisse individuell zu lernen. Die Kinder werden in der Regel zwei Jahre in ihrer Stammgruppe verbringen.

Bei besonderen Fortschritten bzw. Defiziten kann diese Zeit unproblematisch verkürzt oder auch verlängert werden. Die Hauptfächer Mathematik und Deutsch werden weiterhin getrennt in Jahrgangskursen unterrichtet. Anmeldungen für die erste Klasse werden noch bis Anfang August in der Grundschule in der Semmelweisstraße 8 entgegen genommen. Informationen gibt es auch unter: 894863
Autor: nnz

Anzeige symplr (6)
Kommentare

Bisher gibt es keine Kommentare.

Kommentare sind zu diesem Artikel nicht möglich.
Es gibt kein Recht auf Veröffentlichung.
Beachten Sie, dass die Redaktion unpassende, inhaltlose oder beleidigende Kommentare entfernen kann und wird.
Anzeige symplr (8)