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Do, 19:13 Uhr
17.06.2004

Nordhäuserin gewählt

Nordhäuserin gewählt (Foto: nnz) Nordhäuserin gewählt (Foto: nnz) Nordhausen (nnz). Eine Nordhäuserin und damit Thüringerin ist der erste Präses der Kirchenprovinz Sachsen. Zum ersten Mal wählten die Abgeordneten des Kirchenparlamentes eine Frau in das Leitungsamt der Provinzialsynode. Wer da gewählt worden ist, das hat heute die nnz erfahren.


Petra Gunst ist mit 45 Stimmen die neue und zugleich die erste Präses der Synode der Kirchenprovinz Sachsen. Die 78 Abgeordneten bestimmten heute Nachmittag die 52-jährige Unternehmerin aus Nordhausen zur Nachfolgerin von Dr. Jürgen Runge. “Ich weiß, was das Amt bedeutet”, sagt Petra Gunst. “Ich lebe in Thüringen und gehöre zur Kirchenprovinz Sachsen. Ich möchte das Zusammenwachsen unserer Kirche mit der Landeskirche Thüringens innerhalb der Mitteldeutschen Kirchenföderation intensiv begleiten. Wir gehen jetzt zusammen, denn wir gehören zusammen. Und ich bin fest überzeugt, dass wir auf dem richtigen Weg sind.” Für die heute beginnende fünfjährige Legislaturperiode der Kirchenprovinz-Synode hat Petra Gunst den Vorsitz im Kirchenparlament inne.

Petra Gunst ist am 20. Oktober 1951 in Nordhausen geboren. Die gelernte Industriekauffrau führt gemeinsam mit ihrem Mann einen mittelständischen Betrieb in Nordhausen. Für ihr neues Amt bringt Petra Gunst viel Erfahrung mit. Die Unternehmerin steht seit acht Jahren der Synode des Kirchenkreises Südharz vor. Außerdem ist sie bereits zehn Jahre Mitglied in der Kirchenleitung der Kirchenprovinz Sachsen. Im vergangenen Jahr wurde die Nordhäuser Geschäftsfrau als Abgeordnete der Kirchenprovinz Sachsen außerdem in die Synode der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) gewählt. Petra Gunst ist mit Jörg Gunst verheiratet. Die beiden haben drei Kinder.

Damit ist nach Barbara Rinke als Präses der EKD eine weitere Nordhäuserin in ein hohes Kirchenamt gewählt worden.
Autor: nnz

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