Fr, 14:11 Uhr
19.02.2016
Bundesprogramm "Soziale Teilhabe am Arbeitsmarkt"
Gelungener Start
Nach dem gelungenen Start des Bundesprogrammes "Soziale Teilhabe am Arbeitsmarkt" lud der Geschäftsführers Andreas Meyer vom Kreissportbund Nordhausen gestern alle Teilnehmer und Kooperationspartner zur Mitarbeiterkonferenz in entspannter Atmosphäre in die Friedenseiche Nordhausen ein...
Das Bundesprogramm konzentriert sich auf Gruppen mit besonderen Problemlagen, die im Idealfall durch gezielte Förderung perspektivisch für den ersten Arbeitsmarkt vorbereitet werden sollen. Dies bezieht sich auf Personen mit gesundheitlichen Einschränkungen sowie Bedarfsgemeinschaften mit Kindern unter 18 Jahren.
Aufgrund des überzeugenden Konzeptes des Kreissportbund wurde der Stadt und dem Landkreis Nordhausen die einzigartige Möglichkeit geboten, 75 Stellen für Langzeitsarbeitslose mit besonderer Förderbedürftigkeit zu schaffen.
Dass der Bedarf eines solchen Konzeptes nicht von der Hand zu weisen ist, zeigt, dass innerhalb kürzester Zeit alle Stellen in den insgesamt 44 teilnehmenden Sportvereinen besetzt werden konnten. Ein Großteil der bis dato Langzeitarbeitslosen befindet sich so seit Anfang November im Programm und die bisher durchweg positive Ressonanz ließ den Kreisportbund hoffen, dass die Mehrheit der Teilnehmer der Einladung folgen würden.
Tatsächlich erschienen 70 der momentan 75 neuen Unterstützer der Sportvereine, sowie der Präsident des Kreissportbundes Herr Klaus Gorges, die zuständige Mitarbeiterin Iris Koschinek sowie die beiden Beauftragten vom Jobcenter Dorothea Paulik und Katja Thüne.
Auf dem Tagesprogramm gab es dabei verschiedene Schwerpunkte. Es wurde eine kurze Bilanz der momentanen Arbeit abgegeben, verschiedene Verwaltungsschwerpunkte angesprochen, sowie den Teilnehmern noch einmal vor Augen geführt, dass ihnen innerhalb der nächsten 3 Jahre nicht nur eine Arbeitsstelle geboten wird, sondern auch die Möglichkeit an Fortbildungen, wie beispielsweise zum Übungsleiter oder im Bereich Erste Hilfe, teilzunehmen. Außerdem wird sich der Kreissportbund dafür einsetzen, ihnen am Ende ihrer Beschäftigungszeit eine Hilfestellung zu geben um in eine weiterführende Arbeit zu kommen.
Doch ein gefördertes Arbeitsverhältnis allein reicht nicht aus, um die Ziele dieses Programms zu erreichen, es braucht viel mehr- eine intensive Betreuung bzw. Begleitung der Teilnehmer, sowie eine engmaschige Zusammenarbeit aller Träger. Und hierbei zeigt sich dann auch das Erfolgsrezept des Kreissportbund Nordhausen, auf das besonders der Geschäftsführer Andreas Meyer stolz ist und das es so in Deutschland bisher auch noch nicht gab. Für das Bundesprogramm wurde extra eine Mitarbeiterin eingestellt, die ausschließlich für die Realisierung des Programmes verantwortlich ist.
Diese Mitarbeiterin ist nicht nur erster Ansprechpartner in allen Belangen, sondern arbeitet desweiteren intensiv mit den Sportvereinen und im besonderen mit den Jobcenter Nordhausen zusammen. Zudem werden die Teilnehmer regelmäßig von der ehrenamtlichen Mitarbeiterin Frau Strehl an ihren Arbeitsorten aufgesucht um gegebenenfalls kleinere und größere Probleme zu besprechen und zu klären. Ein weiterer positiver Faktor ist die Einbindung der Teilnehmer auch in größere Veranstaltungen, die vom Kreissportbund organisiert werden, wie beispielsweise Sportgala, Kinder-Aktions-Tag, EVN-Party, Lichterfest uvm. Solche Maßnahmen stärken nicht nur das Selbstbewusstsein, sondern auch die Identifikation der Teilnehmer mit ihrer Arbeit und den Sportvereinen.
Selbst wenn letzten Endes nicht jeder in den ersten Arbeitsmarkt überführt werden wird, so stärkt der KSB über einen Zeitraum von 3 Jahren das Selbstvertrauen von Menschen, die schon lange am Rande der Gesellschaft gelebt haben und fördert sie in einer einzigartigen Weise, wobei anderen Trägern oft Zeit, Personal und ein geschützter Rahmen fehlt.
Autor: redDas Bundesprogramm konzentriert sich auf Gruppen mit besonderen Problemlagen, die im Idealfall durch gezielte Förderung perspektivisch für den ersten Arbeitsmarkt vorbereitet werden sollen. Dies bezieht sich auf Personen mit gesundheitlichen Einschränkungen sowie Bedarfsgemeinschaften mit Kindern unter 18 Jahren.
Aufgrund des überzeugenden Konzeptes des Kreissportbund wurde der Stadt und dem Landkreis Nordhausen die einzigartige Möglichkeit geboten, 75 Stellen für Langzeitsarbeitslose mit besonderer Förderbedürftigkeit zu schaffen.
Dass der Bedarf eines solchen Konzeptes nicht von der Hand zu weisen ist, zeigt, dass innerhalb kürzester Zeit alle Stellen in den insgesamt 44 teilnehmenden Sportvereinen besetzt werden konnten. Ein Großteil der bis dato Langzeitarbeitslosen befindet sich so seit Anfang November im Programm und die bisher durchweg positive Ressonanz ließ den Kreisportbund hoffen, dass die Mehrheit der Teilnehmer der Einladung folgen würden.
Tatsächlich erschienen 70 der momentan 75 neuen Unterstützer der Sportvereine, sowie der Präsident des Kreissportbundes Herr Klaus Gorges, die zuständige Mitarbeiterin Iris Koschinek sowie die beiden Beauftragten vom Jobcenter Dorothea Paulik und Katja Thüne.
Auf dem Tagesprogramm gab es dabei verschiedene Schwerpunkte. Es wurde eine kurze Bilanz der momentanen Arbeit abgegeben, verschiedene Verwaltungsschwerpunkte angesprochen, sowie den Teilnehmern noch einmal vor Augen geführt, dass ihnen innerhalb der nächsten 3 Jahre nicht nur eine Arbeitsstelle geboten wird, sondern auch die Möglichkeit an Fortbildungen, wie beispielsweise zum Übungsleiter oder im Bereich Erste Hilfe, teilzunehmen. Außerdem wird sich der Kreissportbund dafür einsetzen, ihnen am Ende ihrer Beschäftigungszeit eine Hilfestellung zu geben um in eine weiterführende Arbeit zu kommen.
Doch ein gefördertes Arbeitsverhältnis allein reicht nicht aus, um die Ziele dieses Programms zu erreichen, es braucht viel mehr- eine intensive Betreuung bzw. Begleitung der Teilnehmer, sowie eine engmaschige Zusammenarbeit aller Träger. Und hierbei zeigt sich dann auch das Erfolgsrezept des Kreissportbund Nordhausen, auf das besonders der Geschäftsführer Andreas Meyer stolz ist und das es so in Deutschland bisher auch noch nicht gab. Für das Bundesprogramm wurde extra eine Mitarbeiterin eingestellt, die ausschließlich für die Realisierung des Programmes verantwortlich ist.
Diese Mitarbeiterin ist nicht nur erster Ansprechpartner in allen Belangen, sondern arbeitet desweiteren intensiv mit den Sportvereinen und im besonderen mit den Jobcenter Nordhausen zusammen. Zudem werden die Teilnehmer regelmäßig von der ehrenamtlichen Mitarbeiterin Frau Strehl an ihren Arbeitsorten aufgesucht um gegebenenfalls kleinere und größere Probleme zu besprechen und zu klären. Ein weiterer positiver Faktor ist die Einbindung der Teilnehmer auch in größere Veranstaltungen, die vom Kreissportbund organisiert werden, wie beispielsweise Sportgala, Kinder-Aktions-Tag, EVN-Party, Lichterfest uvm. Solche Maßnahmen stärken nicht nur das Selbstbewusstsein, sondern auch die Identifikation der Teilnehmer mit ihrer Arbeit und den Sportvereinen.
Selbst wenn letzten Endes nicht jeder in den ersten Arbeitsmarkt überführt werden wird, so stärkt der KSB über einen Zeitraum von 3 Jahren das Selbstvertrauen von Menschen, die schon lange am Rande der Gesellschaft gelebt haben und fördert sie in einer einzigartigen Weise, wobei anderen Trägern oft Zeit, Personal und ein geschützter Rahmen fehlt.





