Fr, 11:44 Uhr
19.02.2016
Es gibt immer was zu tun
Treffen der Giganten
Am gestrigen Abend trafen sich die "Giganten", die Ehrenamtler des Parks Hohenrode, mit Freunden, Förderern und Partnern des Parks in der Kreissparkasse. Zur großen Jahresversammlung blickte man auf eine Ereignisreiches Jahr 2015 zurück...
Im Park Hohenrode gibt es immer was zu tun und vieles von dem was auf Hohenrode geschieht, kann man auch schwarz und weiß lesen. Ein Projekt hier, ein Trupp hilfsbereiter Menschen da, großzügige Gönner, resiliente Pflanzen, Feste, Empfänge und immer wieder Arbeit, Arbeit, Arbeit - über das Jahr kommen da einige Themen zusammen.
Zur Jahreshauptversammlung der Parkfreunde fasste die Vorsitzende Gisela Hartmann einmal zusammen was da alles passiert ist im Jahr 2015 und zusammengenommen ist das schon eine ganze Menge.
Am sichtbarsten waren zuletzt die Ausbesserungen an der Auffahrt zum Park. Wobei es "Ausbesserung" nicht ganz trifft, neben dem reinen Straßenbelag zog man auch einen Kanal ein, verlegte die nötigen Anschlüsse und Rohre und sorgte im großen und ganzen dafür das dem Beethovenring von Seiten des Parks auch bei stürmischen Regen keine Drecklawinen mehr drohen, wie 2013 zuletzt geschehen.
Jahrestreffen der Hohenrodefreunde in der Nordhäuser Kreissparkasse (Foto: Angelo Glashagel)
Damals war es Glück im Unglück - dank des Starkregens kam der Park in den Genuss von Geldern zur Beseitigung von Flutschäden mit denen der Straßenbau jetzt zum Teil bezahlt werden konnte. Das war aber auch so ziemlich das einzige Projekt, das wirklich finanzierungssicher war. Und dennoch hat man viel geschafft. Im Jahr zuvor hatte man den Hang sichern können, inzwischen wächst hier der Efeu über das Drahtnetz und wird für ein wenig Extra-Stabilität sorgen. Und es wird dem Charakter des Parks gerecht, wenn die neue Mauer erst einmal grünt. Auch Abseits der Zufahrtsstraße hat man Wegearbeiten im letzten halben Jahr durchführen können.
In der Villa konnte man die Arbeit am "Zwerghaus" fortführen. Ärgster Feind im großen Haus ist und bleibt der Hausschwamm, bevor die fleißigen Helfer irgendetwas machen können, muss der erst einmal bekämpft werden. An der Terrasse hat man diesen Kampf inzwischen gewonnen, die grundhaften Arbeiten konnten hier im letzten Jahr abgeschlossen werden, es fehlen noch einige kleinen Säulen.
Die bekommt der Park von einem Gönner, der die kleinen Zierelemente selber gießen kann, fast geschenkt. Lediglich die Materialkosten muss der Verein tragen. Insgesamt geht es dabei um 150 Säulen, 40 sind bereits gefertigt, erzählte Gisela Hartmann. Neben dem fast täglichen Engagement der "Giganten", also der Ehrenamtlichen von Hohenrode, ist es vor allem diese Art der Unterstützung, mit der im Park vieles bewegt wird - große und kleine Gönner, die mit Geld aushelfen wie der Nordhäuser Ehrenbürger Andreas Lesser oder Firmen die ihr Know-how und ihre Arbeitskraft als Geschenk anbieten, sei es nun die Fußbodenheizung die verlegt werden will oder die Brücke die gemalert werden muss.
Und so ging es auch 2015 mit kleinen Schritten voran auf dem langen Weg zur vollständigen Wiederherstellung von Park und Villa. Gute Fortschritte macht das Kutscherhaus, seit letztem Jahr kann der Verein hier eine Gästewohnung anbieten. Schon zweimal wurde das Angebot genutzt, Interessent Nummer zwei gefiel es so gut, das er gleich blieb und bis heute als Mieter in dem alten Haus wohnt. Und weil es inzwischen ein kleines Blockheizkraftwerk gibt, natürlich mit Unterstützung errichtet, muss der auch nicht mehr alle paar Stunden Holz nachlegen.
Im Park packen Ehrenamtler, Schülergruppen des Humboldt-Gymnasiums, der Petersbergschule und der Pestallozzi-Schule, das Krankenhaus und der Lions-Club mit an. Letzterer hatte dem Park zum Beispiel ein paar Rosen überlassen, die nach der Sanierung des Brunnens im Rosengarten übrig geblieben waren.
Gisela Hartmann fasste zusammen was im letzten Jahr im Park alles geschafft wurde (Foto: Angelo Glashagel)
Und noch etwas hat das "Bürgerprojekt", wie Frau Hartmann die Gesamtaufgabe Hohenrode gerne nennt - die Hauptreppe zum Park konnte 2014 erneuert werden. Dabei gab es, als man einmal angefangen hatte, mehr Arbeit als zunächst gedacht. Wie es sich für eine Nordhäuser Treppe gehört wird auch der Aufgang zu Park und Villa im Laufe des Jahres einen eigenen Treppenkäfer, den "Parkwächter" erhalten. Das Holzmodell des neuesten Treppenkäfers konnte man gestern schon bewundern.
Abseits von Ehrenamtsgala und Empfang ging es auch darum, einen neuen Vorstand zu wählen. Hier sind jetzt Gisela Hartmann, Tom Landsiedel, Wolfgang Asche und Jochen Einenckel aktiv.
Auch für 2016 hat man sich wieder viel vorgenommen, nicht nur Arbeit sondern auch Vergnügen, von Festen über Workshops, Vorträge und Kinderveranstaltungen steht einiges auf dem Programm, die Gesamtübersicht gibt es hier
Angelo Glashagel
Autor: redIm Park Hohenrode gibt es immer was zu tun und vieles von dem was auf Hohenrode geschieht, kann man auch schwarz und weiß lesen. Ein Projekt hier, ein Trupp hilfsbereiter Menschen da, großzügige Gönner, resiliente Pflanzen, Feste, Empfänge und immer wieder Arbeit, Arbeit, Arbeit - über das Jahr kommen da einige Themen zusammen.
Zur Jahreshauptversammlung der Parkfreunde fasste die Vorsitzende Gisela Hartmann einmal zusammen was da alles passiert ist im Jahr 2015 und zusammengenommen ist das schon eine ganze Menge.
Am sichtbarsten waren zuletzt die Ausbesserungen an der Auffahrt zum Park. Wobei es "Ausbesserung" nicht ganz trifft, neben dem reinen Straßenbelag zog man auch einen Kanal ein, verlegte die nötigen Anschlüsse und Rohre und sorgte im großen und ganzen dafür das dem Beethovenring von Seiten des Parks auch bei stürmischen Regen keine Drecklawinen mehr drohen, wie 2013 zuletzt geschehen.
Jahrestreffen der Hohenrodefreunde in der Nordhäuser Kreissparkasse (Foto: Angelo Glashagel)
Damals war es Glück im Unglück - dank des Starkregens kam der Park in den Genuss von Geldern zur Beseitigung von Flutschäden mit denen der Straßenbau jetzt zum Teil bezahlt werden konnte. Das war aber auch so ziemlich das einzige Projekt, das wirklich finanzierungssicher war. Und dennoch hat man viel geschafft. Im Jahr zuvor hatte man den Hang sichern können, inzwischen wächst hier der Efeu über das Drahtnetz und wird für ein wenig Extra-Stabilität sorgen. Und es wird dem Charakter des Parks gerecht, wenn die neue Mauer erst einmal grünt. Auch Abseits der Zufahrtsstraße hat man Wegearbeiten im letzten halben Jahr durchführen können.In der Villa konnte man die Arbeit am "Zwerghaus" fortführen. Ärgster Feind im großen Haus ist und bleibt der Hausschwamm, bevor die fleißigen Helfer irgendetwas machen können, muss der erst einmal bekämpft werden. An der Terrasse hat man diesen Kampf inzwischen gewonnen, die grundhaften Arbeiten konnten hier im letzten Jahr abgeschlossen werden, es fehlen noch einige kleinen Säulen.
Die bekommt der Park von einem Gönner, der die kleinen Zierelemente selber gießen kann, fast geschenkt. Lediglich die Materialkosten muss der Verein tragen. Insgesamt geht es dabei um 150 Säulen, 40 sind bereits gefertigt, erzählte Gisela Hartmann. Neben dem fast täglichen Engagement der "Giganten", also der Ehrenamtlichen von Hohenrode, ist es vor allem diese Art der Unterstützung, mit der im Park vieles bewegt wird - große und kleine Gönner, die mit Geld aushelfen wie der Nordhäuser Ehrenbürger Andreas Lesser oder Firmen die ihr Know-how und ihre Arbeitskraft als Geschenk anbieten, sei es nun die Fußbodenheizung die verlegt werden will oder die Brücke die gemalert werden muss.
Und so ging es auch 2015 mit kleinen Schritten voran auf dem langen Weg zur vollständigen Wiederherstellung von Park und Villa. Gute Fortschritte macht das Kutscherhaus, seit letztem Jahr kann der Verein hier eine Gästewohnung anbieten. Schon zweimal wurde das Angebot genutzt, Interessent Nummer zwei gefiel es so gut, das er gleich blieb und bis heute als Mieter in dem alten Haus wohnt. Und weil es inzwischen ein kleines Blockheizkraftwerk gibt, natürlich mit Unterstützung errichtet, muss der auch nicht mehr alle paar Stunden Holz nachlegen.
Im Park packen Ehrenamtler, Schülergruppen des Humboldt-Gymnasiums, der Petersbergschule und der Pestallozzi-Schule, das Krankenhaus und der Lions-Club mit an. Letzterer hatte dem Park zum Beispiel ein paar Rosen überlassen, die nach der Sanierung des Brunnens im Rosengarten übrig geblieben waren.
Gisela Hartmann fasste zusammen was im letzten Jahr im Park alles geschafft wurde (Foto: Angelo Glashagel)
Und noch etwas hat das "Bürgerprojekt", wie Frau Hartmann die Gesamtaufgabe Hohenrode gerne nennt - die Hauptreppe zum Park konnte 2014 erneuert werden. Dabei gab es, als man einmal angefangen hatte, mehr Arbeit als zunächst gedacht. Wie es sich für eine Nordhäuser Treppe gehört wird auch der Aufgang zu Park und Villa im Laufe des Jahres einen eigenen Treppenkäfer, den "Parkwächter" erhalten. Das Holzmodell des neuesten Treppenkäfers konnte man gestern schon bewundern.Abseits von Ehrenamtsgala und Empfang ging es auch darum, einen neuen Vorstand zu wählen. Hier sind jetzt Gisela Hartmann, Tom Landsiedel, Wolfgang Asche und Jochen Einenckel aktiv.
Auch für 2016 hat man sich wieder viel vorgenommen, nicht nur Arbeit sondern auch Vergnügen, von Festen über Workshops, Vorträge und Kinderveranstaltungen steht einiges auf dem Programm, die Gesamtübersicht gibt es hier
Angelo Glashagel










