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Do, 18:14 Uhr
11.02.2016
nnz-Forum

Überlegungen zu TTIP

Heute schweift ein nnz-Leser ab von der allgemeinen Asylpolitik und werdet sich einem sehr wichtigen wirtschaftlichen Problem zu. Auch in diesem Fall stelle sich die Regierung gegen Teile der eigenen Bevölkerung. Es handelt sich um TTIP, diese vier Buchstaben stehen für Transatlantic Trade Investment Partnership...

Karikatur (Foto: H. Buntfuß) Karikatur (Foto: H. Buntfuß)
Bevor ich weiter schreibe, möchte ich folgendes zur Disposition stellen. Es handelt sich um eine Aussage von Joseph E. Stieglitz, Ökonomie Nobelpreisträger aus der USA.

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Er sagt: „Ich glaube, die Gefahren von TTIP werden in Deutschland nicht übertrieben, sie werden unterschätzt. Der Nutzen für den Handel wäre nicht wirklich groß, der Schaden für den Verbraucherschutz und Demokratie aber schon.

Nun kommen wir zu TTIP. Viele der so genannten Experten behaupten ja, das Abkommen sei ein Segen für uns. Eine Studie im Auftrag der EU-Kommission kommt zu einem anderen Ergebnis, hier heißt es unter anderem. „Im günstigsten Fall kommt man auf ein Wachstum um 0,5% und zwar innerhalb von rund 15 Jahren. Bei den herbei geredeten Arbeitsplätzen verhält es sich ähnlich. Die Info/BMWI rechnet mit umgerechnet weniger als 1 700 Arbeitsstellen im Jahr. Bei der Bertelsmann Stiftung sieht es nicht besser aus. Man rechnet mit einen Anstieg der Arbeitskräfte um 0.03% im Jahr. Wenn Das nicht ein riesiger Erfolg ist.

Ich habe da noch weitere Einwände:
  • a) In Amerika gelten unterschiedliche Gesetze und Regeln für die Hygienestandards von Lebensmittel. Das heißt: Ihr könntet in Deutschland Essen aus Amerika bekommen, das nach deutscher Norm nicht zulässig wäre.
  • b) Natürlich könnte Deutschland dieses Essen verbieten. Das kann jedoch sehr teuer werden: Denn die betroffenen Firmen können Deutschland dann auf viele Millionen Euro verklagen. Und von welchem Geld zahlt Deutschland solche Strafen? Natürlich von den Steuern.
  • c) Ein großer Auf reger ist: Die Verhandlungen über TTIP sind streng geheim! Das heißt, die Öffentlichkeit hat keine Ahnung, was da genau ausgehandelt wird. Und viele Politiker scheinbar nicht. Dafür sitzen viele Vertreter aus der Wirtschaft am Verhandlungstisch. Nicht gerade der Grundgedanke der Demokratie. Inzwischen dürfen in Deutschland die rund 630 Bundestagesabgeordneten unter schwerer Bewachung die TTIP-Akten einsehen. Nach meinen Informationen haben sich sage und schreibe schon 39 Abgeordnete in die Leseliste eingetragen. Hieran sehen sie wie groß das Interesse der Politiker an TTIP ist. Einer der ersten im Leseraum war Anton Hofreiter (Grüne) Er sagte: „Meine Skepsis ist noch größer geworden. Mehr darf ich nicht sagen, weil auch die Bundesregierung die Maulkorb-Bedingungen der USA akzeptiert – ich finde, das ist eines demokratischen Rechtsstaats unwürdig.“
  • d) Außerdem könnte TTIP auch Arbeitsplätze kosten. Beispiel Für jedes Buch in Deutschland gibt es feste preise. In den USA aber nicht. Wenn nun Amazon Bücher viel billiger verkauft als der Buchhändler in Deutschland, gehen die Händler hier zu Lande Pleite und die Mitarbeiter sind ihre Jobs los.
Kommen wir wieder nach Nordhausen, was würden die vielen Theater- Kinofans sagen, wenn das Nordhäuser Theater bzw. Kino schließen muss, weil die hohen Subventionskosten nicht mehr gezahlt werden, wegen der TTIP-Regeln. Oder denken sie an die Straßenbahn, ja an alles was mit Hilfe von Subventionen künstlich am Leben erhalten wird. Darunter fallen auch viele Soziale Vereine und Intuitionen. (Horizont usw.)
Natürlich will ich nicht versäumen ein paar angeblich gute Gründe für TTIP zu nennen:
  • I. Jemand steht auf coolen Stuff von Appel, Cnverse oder Nike? Vielleicht lohnt sich TTIP dann. Denn damit soll ja jede Menge Bürokratie abgebaut werden. (und das in Deutschland) Das würde bewirken, dass US-Marken durch das Abkommen in Europa viel einfacher kaufen kann als bisher. Auch Ami-Food, das es bisher hier kaum gibt, könnte sich hier verbreiten.II. Nicht nur einfacher soll es werden; auch billiger! Denn noch gibt es jede Menge Zölle auf die waren, die aus dem Ausland kommen. Für US-Marken soll das viel weniger werden. (Wenn nicht deutsche Händler mächtig draufschlagen)
  • III. Man könnte deutsche waren in den USA leichter verkaufen, dadurch steigt die Nachfrage, in Deutschland muss mehr produziert werden, die Wirtschaft wächst, es gibt mehr Arbeitsplätze. Vorausgesetzt die Amerikaner wollen unser Angebot.
  • IV. Schoppen wie im Traum: Man kann jeden heißen Scheiß – egal aus welchem Land überall auf der Welt kaufen, wenn man es will. Und wenn dabei alle den dieselben hohen Standards haben, ist das natürlich praktisch. Globalisierung at it´s best! TTIP könnte ein Schritt zu diesem Traum sein. Wie gesagt könnte.
Eine Frage bleibt am Schluss noch, wenn TTIP; CETA und TISA den Bürgern aller Staaten nur Gutes bringt, warum wird es dann unter Verschluss gehalten und warum Bekommen die Politiker einen Maulkorb umgehangen?
Harald Buntfuß
Autor: red

Anmerkung der Redaktion:
Die im Forum dargestellten Äußerungen und Meinungen sind nicht unbedingt mit denen der Redaktion identisch. Für den Inhalt ist der Verfasser verantwortlich. Die Redaktion behält sich das Recht auf Kürzungen vor.
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Kommentare
I.H.
11.02.2016, 19:09 Uhr
So geheim ist das gar nicht
Einfach hier reinschauen Herr Buntfuß:
http://ec.europa.eu/trade/policy/in-focus/ttip/index_de.htm

Da werden Sie geholfen. Ich gehe mal davon aus, dass auch Sie ihre hier, leider nicht immer ganz korrekt, wiedergegebenen Informationen über TTIP nicht von CIA oder KGB bekommen. Man mag zu einzelnen Punkten stehen wie man will. Es gibt sicher auch noch vieles in europäischem Sinne durchzusetzen. Dazu gibt es allerdings die Verhandlungen und TTIP befindet sich immer noch in der Verhandlungsphase.

Amerikanischer Standard ist oftmals höher, als europäischer. Fragen Sie mal die Verantwortlichen von Volkswagen Herr Buntfuß, wie das mit den angegebenen und wirklichen Stickoxyden ausschaut . Die können Ihnen das neuerdings erklären. Vorher ging das nicht. Die Liste höherer amerikanischer Standards ließe sich fortsetzen...
Eckenblitz
11.02.2016, 19:21 Uhr
Lange Gesichter
Ich sehe heute schon die langen Gesichter, wen es einmal heißen wird, wir müssen das Theater, weil die Amerikanern keinen Gewinn damit machen können. Da werden die falschen Theaterfans aus ihren Löchern kommen. ich spreche hier von denen, die nur ins Theater gehen um sich sehen zu lassen, jene die so tun als hätten sie Ahnung, dabei geht es ihnen nur um die Zugehörigkeit zu den OBEREN.
Heute sind die Leute gegen die Sanierung des Hauses in der Wilhelm Nebelung Straße, dem Thomas Mann Club, ja das kostet ja Geld, welches man für das Theater benötigt. Die kleinen Leute sollen doch sehen, wo sie ihren Hobbys nachgehen. Wir brauchen das Geld um uns zu zur SCHAU zu stellen auf den Bühnenbällen und da ist das arme Volk nicht gefragt.
Mister X
11.02.2016, 19:52 Uhr
@ Egon O.
Als erstes hat VW nichts mit Standards zu tun, sondern ganz einfach mit Betrug. Wenn alles so Offen dargelegt wird, wie Sie hier behaupten, warum bindet man den Abgeordneten einen MAULKORB um?
Aber das haben Sie sicher überlesen, wie das bei IHNEN schon üblich ist. Oder wollen Sie Bertelsmann in die KOMMUNISTISCHE Ecke schieben. Die einen lesen eben die ehrliche Presse und andere fallen auf den Sumpf von Marktschreiern rein.
Schönen Abend noch
Franz Tabak
11.02.2016, 20:12 Uhr
Lieber Egon,
bevor hier etwas schreibst solltest du dir angewöhnen, die Texte einmal richtig zu lesen! Dass du den Text nicht richtig gelesen hast, zeigt, dass du die zwei Rechtschreibfehler nicht bemerkt hast, das ist doch sonst nicht deine Art. Du springst doch auf jedem kleinen Fehler an, den andere machen!

Gruß Ex-Statler ;-)
geloescht.20220103
11.02.2016, 21:17 Uhr
@ Egon O.
Ich habe mir die Seite angeschaut, die Sie da empfehlen. Genau wie ich es mir gedacht habe, die Seite wird von Brüssel ins Netz gestellt. Sie ist für so gutgläubige Leute wie Sie gemacht.
Der Text ist für Personen gemacht, denen man alles unterjubeln kann. Wenn alles so transparent ist, wie Sie und Ihres Gleichen uns hier glauben machen wollen, frage ich mich wie so bekommen dann die Abgeordneten, die den Text gelesen haben einen Maulkorb verordnet?
Können Sie uns das verraten. Ich würde sagen, gehen Sie mit Ihren Anhängern in Klausur und dann unterbreiten Sie uns ihre Ausreden.
H.Freidenker
11.02.2016, 23:30 Uhr
An alle Egon,s
Gut Recherchiert Herr Buntfuß und sachliche Zweifel zu diesen Verträgen, sind das Mindeste was in eine Diskussion gehört. Ich will gar nicht bestreiten,das TTIP auch irgend wo eitwas positives hat, denn man braucht doch etwas beruhigendes fürs Volk. Die Geheimhaltung der Verhandlungen lassen böses erahnen, der Maulkorb für die Politiker (z.B. Hofreiter von den Grünen) sagt alles.
Er durfte zwar etwas lesen, aber nicht darüber reden.
Das interessiert aber die "Egon,s" nicht !
Mueller13
12.02.2016, 01:27 Uhr
@ Egon
Ich denke, Sie setzen sich mit den Hintergründen von bestimmten Standards auseinander?! Das hilft mitunter das Ganze zu verstehen ;-)

Was meinen Sie wohl, warum die Amis solche Grenzwerte für Stickoxide haben? Weil dieses Gas vor allem bei der Dieselverbrennung entsteht. Wer baut fast kann keine ordentlichen Dieselmotoren ? Wer baut ganz viele Dieselmotoren? Dämmert Ihnen was? Das Ganze ist nichts weiter als Protektismus.
HausH
12.02.2016, 07:23 Uhr
W A R U M ? ? ?
Guter Bericht, tolle Kommentare, alles prima. Ich habe leider noch nicht verstanden, warum das ganze Abkommen mit seinem Inhalt GEHEIM ist.

Wenn mir das bitte jemand erklären könnte.

Eine zweite Frage habe ich auch noch. Warum bin ich als Volksvertreter für einen Vertrag, wenn ich den Inhalt nicht kenne???
I.H.
12.02.2016, 08:50 Uhr
Weil es das "Abkommen" noch gar nicht gibt
"...Ich habe leider noch nicht verstanden, warum das ganze Abkommen mit seinem Inhalt GEHEIM ist." Den Inhalt kann noch niemand kennen, ES WIRD ZUR ZEIT ÜBER DEN INHALT VERHANDELT @HAUSH! Verhandlungstexte finden Sie auf o.a. Seite. Und wieso haben Sie denn ein Problem damit, dass Volksvertreter für ein Handelsabkommen sind? Wenn Ihnen Handelsabkommen nicht gefallen, müssen Sie bei der nächsten Wahl KenFM wählen.

Sie meinen bestimmt Protektionismus @Müller13. Warum sollten die Ami's das tun? TTIP soll genau diesen Protektionismus verkleinern. Die Ami'sverfügen mit Ford, GM (Opel),... selbst über hervorragende Dieseltechnologie. Mit Cummins, Caterpillar, Detroit Diesel verfügen sie über Weltmarktführer im Dieselmotorenbau. Und Sie behaupten, die könnten keine ordentlichen Dieselmotoren bauen?! Lachhaft!
Johann George
12.02.2016, 09:08 Uhr
Volksabstimmungen über TTIP
Gerade weil TTIP so kontrovers diskutiert wird, sollte es transparent stattfinden. Ein so drastischen Einschnitt in die Rechte der Produzenten und Verbraucher bedarf einer breiten öffentlichen Diskussion. Wenn der Inhalt dann bekannt ist, sollten die mit Volksentscheiden darüber abstimmen.
Die Vorteile liegen bisher klar auf Seiten der US-Amerikaner, das weiß auch der Herr Gabriel. Er ist nur zu feige, es zu sagen. Diffuse außerstaatliche Schiedsgerichte, egal wie sie am Ende genannt werden, sind der Todesstoß für die Demokratie.
Und lieber Egon, natürlich ist es Protektionismus, wenn sich die Saubermänner In USA gerade VW herauspicken. Wer Dreckschleudern wie den Hummer und andere sinnlos viel Benzin fressende Panzer auf den Straßen zulässt, der hat in meinen Augen jedes Recht verwirkt, andere anzuklagen.
I.H.
12.02.2016, 09:27 Uhr
Jepp
"Wenn der Inhalt dann bekannt ist, sollten die mit Volksentscheiden darüber abstimmen."

Na endlich hat hier jemand erkannt, dass es noch gar keinen Inhalt gibt, über den sich abschließend ein Bild gemacht werden kann. Ich persönlich kann mit Volksentscheid leben.

Der mittlerweile in China gebaute Hummer wird auch in Deutschland auf den Straßen zugelassen @Johann George. In Deutschland werden auch Autos der 6 Liter Klasse mit ähnlichen Verbrauchswerten wie denen des Hummer gebaut. VW scheitert nicht nur an den höheren US - Standards, sondern erfüllt nicht einmal die niedrigeren europäischen Standards. Deshalb die riesigen Rückrufe in Europa. VW hat sich das alles selbst eingebrockt.
Eckenblitz
12.02.2016, 09:48 Uhr
HALLO EGON
TTIP eine gute Sache, Frage ist nur für wen? Für Halsabschneider, kapitalistischer Natur bringt TTIP GROSSE Vorteile mit Sicherheit. Und dass ist sicher das, was Egon so gut daran findet, nicht wahr Egon? Volksentscheid wird hier verlangt sogar von EGON. Egon man kann nicht Verlangen, was verboten ist. Oder meinen Sie die lächerlichen Volksbegehren, die in den meisten nicht bindend sind für den politischen Clan.
Zuerst dachte ich Sie lieber Egon, machen einen auf Klamauk mit ihren Niknamen. Nun muss ich leider feststellen, Sie sind genau wie Egon.O. aus den Filmen. Wo bleibt denn Ihre Crew, die ihnen sonst immer zur Seite steht?
henry12
12.02.2016, 10:56 Uhr
ich ttip mich an die stirn........
zuerst war ich auch sauer auf die us amerikaner. aber irgendwann hat es gedämmert. den bonzen und beamten in
europa wird das nicht übergestülpt, nein. die wollen das im
grunde auch und die us- amerikanischen voraussetzungen sind
die besseren für dieses vorhaben. damit lässt sich ganz einfach
das rad im verbraucher- und umweltweltschutz und wie im text erwähnt auch in der demokratie ein ganzes stück zurück drehen und schuld sind dann nicht unsere bonzen sondern irgenwer anders. ganz schön hinterhältig.
Mueller13
12.02.2016, 12:31 Uhr
@ Egon - Danke für Ihre Zustimmung
Na dann zeigen Sie mir bitte die mit Motoren von Cummins, Caterpillar, Detroit Diesel, die in einen normalen PKW eingebaut werden. Und kommen Sie mir nicht mit irgendwelchen Miniserien oder Trucks mit 15L Hubraum.

Und speziell Detroit Diesel ist ein guter Lacher - wem genau gehört die Bude?
I.H.
12.02.2016, 14:42 Uhr
Richtig lesen
Wiederholung: " Die Ami's verfügen mit Ford, GM (Opel),... selbst über hervorragende Dieseltechnologie..." Mehr kann ich für Ihre Weiterbildung leider nicht mehr tun @Müller13.
Real Human
12.02.2016, 15:30 Uhr
Friedensnobelpreis für Julian Assange?!
Mit dem praktischen Verbot der öffentlichen Einsicht in Verhandlungen über ein wirtschaftsrechtliches Abkommen von solcher Tragweite, haben die dafür Verantwortlichen ein No-go-Area für Demokraten betreten. Wer als verantwortlicher Politiker solche Vereinbarungen nicht konsequent ablehnt, sollte sein Abgeordnetenmandat sofort abgeben und in den (unverdienten) Ruhestand gehen! (Was sagt eigentlich Manfred Grund dazu?)

Jeder Bürger, der noch nicht zum Hubot herabgesunken ist, wünscht sich da vielleicht solche „Landesverräter“ wie Julian Assange, Edward Snowden und Chelsea Manning, denn wer soll die Öffentlichkeit denn sonst über menschenfeindliche Machenschaften von lobbygesteuerten Regierungen informieren, wenn „Volksvertreter“ trotz „Immunität“ sich aus Angst vor jeder Strafandrohung einpinkeln?

Wenn das so ist, reicht es aber nicht, wenn man als potenzieller Wähler sich weiter alles gefallen lässt. Nein man muss dann konsequenterweise die Partei von Anton Hofreiter (Grüne) als kleinstes Übel wählen und nicht Leuten mit einfachen Lösungen hinterherrennen. Nicht auf den Bahnhöfen „herumlungernde“ Araber machen unseren Planeten zu einem immer gefährlicher werdenden Ort, sondern Demagogen wie Donald Trump, Marine Le Pen, Jaroslaw Kaczynski und Viktor Orban. Diese sind aber wiederum nur die Spitzen von Eisbergen von denen etwa neun Zehntel bekanntlich im Verborgenen ihr potenzielles Unwesen treiben.

Trotzdem bin ich weiterhin ein „Fan“ von Ray Kurzweil, dem „Director of Engineering“ bei Google! Warum? Eine Antwort könnte der Film „Ex Machina“ geben, der zur Zeit für nur 7,99 € bei Amazon erhältlich ist. (Der Film offenbart Vielen ein überraschendes Ende der … – hier kein Spoiler!) Das Gute an diesem Weltkonzernen ist, dass man – wie diesen Film – alle angebotenen Produkte rezensieren kann. Wer Amazon vergesellschaften will – bitteschön! Artikel 15 GG kann es ermöglichen – aber wer kennt den schon? Aber mit weiter CDU oder SPD wählen, geht das wohl kaum!

Weil aber die große Mehrheit weiter als natürliche Sklavenhubots dahindämmern will(?), werden wir uns auf noch manche bösen Überraschungen gefasst machen müssen!

@ Egon O.: „KenFM“ kann wohl auch nicht der Hort höchster politischer Weisheit sein? Hier als eine Kostprobe einer, der heute noch stolz darauf ist, von Diktatoren berufen worden zu sein:
https://kenfm.de/kenfm-im-gespraech-mit-gregor-schirmer-der-aufstieg-der-eu-zur-militaermacht/

Schon dieser Titel zeigt ein antiquiertes doktrinäres Weltbild. Trotzdem habe ich mir https://kenfm.de/ als lesezeichen gespeichert. Danke @ Egon O. für den Hinweis!
Johann George
12.02.2016, 16:44 Uhr
Zustimmung...
...für die Ausführungen von Jörg B. bis zum 3.Absatz Anfang der Zeile 2.
Leute wie Assange oder Snowden sind wahre Helden unserer Zeit. An ihnen sollte sich Hofreiters Truppe ein Beispiel nehmen und nicht nur Phrasen dreschen. Der Anton hat Einsicht genommen, also sollte er zivilen Ungehorsam zeigen und dem Wahlvolk erzählen, was er gelesen hat. Aber da fürchtet er ein Exil in Russland oder der kolumbianischen Botschaft wohl doch zu sehr.
Franz Tabak
12.02.2016, 17:15 Uhr
Hofreiter
Solche Aussprüche von Herrn Hofreiter hat man schon desöfteren gehört. Er hat Akten gelesen und darf dazu keine Auskunft geben. Das zeigt doch schon eine gewisse Unterwürfigkeit!

Sowas kennt man aber von den Grünen, oder? Schauen Sie sich doch nur den folgenden Link an, dort geht es um Daniel Cohn-Bendit, den ich früher mal geschätzt habe. Dieser Mann scheint es gern zu haben, wenn er sich von kleinen Kindern ausziehen lässt!

https://www.youtube.com/watch?v=M0qvkg2nzg8
Mueller13
12.02.2016, 17:37 Uhr
@ Egon - Danke für Ihre Zustimmung Teil II
Nachdem wir nun geklärt haben, dass die Motoren von Cummins, Caterpillar, Detroit Diesel (gehört zu Daimler) nicht in PKW's verbaut werden, klären wir jetzt noch die Relevanz von amerikanischen Diesel-PKW Herstellern.
In Amerika sind nur in 5% aller PKW Dieselmotoren verbaut (wobei ein nicht unerheblicher Teil auf deutsche Firmen entfällt). Ford hat in Deutschland einen Marktanteil von unter 7%, davon weniger als die Hälfte Dieselmodelle.
Ich übersetze es mal für Sie: Diesel findet in amerikanischen PKW so gut wie nicht statt (und wenn beruht die Technologie vorwiegend auf europäischen KnowHow (Opel, PSA).
Und jetzt komme ich nochmal zu meiner Ausgangsaussage zurück: die hohen Grenzwerte im Stickoxidbereich bilden letztendlich eine Art Protektionismus der Amerikaner gegenüber europäischen Herstellern, um zu verhindern, dass über die günstigen Verbräuche von Dieselmotoren Marktanteile der amerikanischen Firmen verloren gehen.
__________________________________________________ Anm. d. Red.: Die Diskussion ist beendet
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