Do, 06:31 Uhr
17.06.2004
nnz-Rückspiegel: 17. Juni 2003
Nordhausen (nnz). Sie wollen wissen, was sich im Landkreis Nordhausen vor exakt einem Jahr ereignet hat? Kein Problem! Die nnz hat für Sie im Archiv geblättert. Heute:
Konzessionsabgabe, ZAN und Übergriffe bei Polizei
Wie weiter, Herr Höche?
Die Konzessionsabgabe für Trinkwasser ist – politisch gesehen – in aller Munde im Landkreis Nordhausen. Damit verbunden, wird immer wieder über eine Gebührenerhöhung orakelt. Über Hintergründe, Notwendigkeiten, Absichten und die Zukunft der Wasserversorgung sprach nnz mit dem Vorsitzenden des Wasserverbandes Nordhausen, Martin Höche.
nnz: Herr Höche, ist denn eine Konzessionsabgabe für Trinkwasser etwas ganz Neues?
Martin Höche: Konzessionsabgaben sind, geschichtlich betrachtet, eigentlich ein alter Zopf. Vor dem 2. Weltkrieg waren solchen Abgaben an Kommunen gang und gebe. Danach änderte sich das, wie wir wissen. Und auch nach der Wende wurde über eine solche Abgabe zwar hin und wieder nachgedacht, umgesetzt wurde sie aber nicht. Auch in Thüringen ist mit bislang noch keine Kommune bekannt, die eine solche Abgabe auf Trinkwasser erhebt. Der Gesetzgeber allerdings erlaubt den Städten und Gemeinden das nicht nur, er fordert sie auch auf, alle nur möglichen Einnahmequellen zu erschließen...ausführlich im nnz-Archiv
Einigkeit im ZAN
Nach den Differenzen um die Vergabeentscheidung zur Restabfallbehandlung in Nordthüringen herrscht jetzt wieder Einigkeit im Zweckverband. Gestern waren noch mal einige Nachträge zum Vertrag mit dem künftigen Entsorger beschlossen worden. In einigen Punkten konnte sich der widerspenstige Landkreis Nordhausen wohl nun durchsetzen. So sollen nach nnz-Informationen die Mautkosten als Bestandteil der künftigen Kalkulationen in die Berechnungen aufgenommen werden. So wolle man nachher keine böse Überraschung erleben.
Aus Kreisen des Zweckverbandes Abfallwirtschaft Nordthüringen war zu hören, dass es grünes Licht für den Bau einer Vorsortieranlage am Standort Nentzelsrode gebe, hier sollen 14 Arbeitsplätze geschaffen werden. Vermutlich stolz sind die ZAN-Mitglieder, dass sie nun die Planungs- und Investitionssicherheit für das Jahr 2005 gefunden hätten. Das sieht nicht überall in Thüringen und Deutschland so aus. Bis zum 30. Juni in zwei Jahren kann noch so entsorgt werden wie bisher, dann gelten andere, schärfere Vorschriften. Und eine Ausnahmegenehmigung sei laut Bundesumweltministerium bislang noch nicht erteilt worden...ausführlich im nnz-Archiv
Sex-Übergriffe bei Nordhäuser Polizei
Jahrelang soll eine Polizeibeamtin in Nordhausen Opfer von sexuellen Übergriffen ihrer männlichen Kollegen gewesen sein. Wie heute bekannt wurde, hat die Leitung der Polizeidirektion sofort reagiert. Es war in den Jahren 1996 bis 2001. Damals versah die heute 27 Jahre alte Polizistin ihren Job in der Inspektion Zentrale Dienste. In dieser Zeit soll es seitens ihres unmittelbaren Vorgesetzten immer wieder sexuelle Übergriffe gegeben haben. Lange Zeit trug sich die junge Frau mit diesem Umstand herum. Obwohl sie Ende 2001 in eine andere Dienstelle versetzt worden war, hielt sie den psychologischen Folgen nicht stand. Am vergangenen Donnerstag offenbarte sich die 27jährige der Leitung der Polizeidirektion. Die reagierte sofort und suspendierte den beschuldigten 43 Jahre alten Polizeihauptkommissar sofort vom Dienst. Zwei weitere Beamte wurden in anderen Dienststellen versetzt. Damit haben wir die Voraussetzungen geschaffen, um die Vorfälle vorbehaltlos und objektiv aufzuklären, so PD-Sprecher Thomas Soszynski...ausführlich im nnz-Archiv
Autor: nnzKonzessionsabgabe, ZAN und Übergriffe bei Polizei
Wie weiter, Herr Höche?
Die Konzessionsabgabe für Trinkwasser ist – politisch gesehen – in aller Munde im Landkreis Nordhausen. Damit verbunden, wird immer wieder über eine Gebührenerhöhung orakelt. Über Hintergründe, Notwendigkeiten, Absichten und die Zukunft der Wasserversorgung sprach nnz mit dem Vorsitzenden des Wasserverbandes Nordhausen, Martin Höche.
nnz: Herr Höche, ist denn eine Konzessionsabgabe für Trinkwasser etwas ganz Neues?
Martin Höche: Konzessionsabgaben sind, geschichtlich betrachtet, eigentlich ein alter Zopf. Vor dem 2. Weltkrieg waren solchen Abgaben an Kommunen gang und gebe. Danach änderte sich das, wie wir wissen. Und auch nach der Wende wurde über eine solche Abgabe zwar hin und wieder nachgedacht, umgesetzt wurde sie aber nicht. Auch in Thüringen ist mit bislang noch keine Kommune bekannt, die eine solche Abgabe auf Trinkwasser erhebt. Der Gesetzgeber allerdings erlaubt den Städten und Gemeinden das nicht nur, er fordert sie auch auf, alle nur möglichen Einnahmequellen zu erschließen...ausführlich im nnz-Archiv
Einigkeit im ZAN
Nach den Differenzen um die Vergabeentscheidung zur Restabfallbehandlung in Nordthüringen herrscht jetzt wieder Einigkeit im Zweckverband. Gestern waren noch mal einige Nachträge zum Vertrag mit dem künftigen Entsorger beschlossen worden. In einigen Punkten konnte sich der widerspenstige Landkreis Nordhausen wohl nun durchsetzen. So sollen nach nnz-Informationen die Mautkosten als Bestandteil der künftigen Kalkulationen in die Berechnungen aufgenommen werden. So wolle man nachher keine böse Überraschung erleben.
Aus Kreisen des Zweckverbandes Abfallwirtschaft Nordthüringen war zu hören, dass es grünes Licht für den Bau einer Vorsortieranlage am Standort Nentzelsrode gebe, hier sollen 14 Arbeitsplätze geschaffen werden. Vermutlich stolz sind die ZAN-Mitglieder, dass sie nun die Planungs- und Investitionssicherheit für das Jahr 2005 gefunden hätten. Das sieht nicht überall in Thüringen und Deutschland so aus. Bis zum 30. Juni in zwei Jahren kann noch so entsorgt werden wie bisher, dann gelten andere, schärfere Vorschriften. Und eine Ausnahmegenehmigung sei laut Bundesumweltministerium bislang noch nicht erteilt worden...ausführlich im nnz-Archiv
Sex-Übergriffe bei Nordhäuser Polizei
Jahrelang soll eine Polizeibeamtin in Nordhausen Opfer von sexuellen Übergriffen ihrer männlichen Kollegen gewesen sein. Wie heute bekannt wurde, hat die Leitung der Polizeidirektion sofort reagiert. Es war in den Jahren 1996 bis 2001. Damals versah die heute 27 Jahre alte Polizistin ihren Job in der Inspektion Zentrale Dienste. In dieser Zeit soll es seitens ihres unmittelbaren Vorgesetzten immer wieder sexuelle Übergriffe gegeben haben. Lange Zeit trug sich die junge Frau mit diesem Umstand herum. Obwohl sie Ende 2001 in eine andere Dienstelle versetzt worden war, hielt sie den psychologischen Folgen nicht stand. Am vergangenen Donnerstag offenbarte sich die 27jährige der Leitung der Polizeidirektion. Die reagierte sofort und suspendierte den beschuldigten 43 Jahre alten Polizeihauptkommissar sofort vom Dienst. Zwei weitere Beamte wurden in anderen Dienststellen versetzt. Damit haben wir die Voraussetzungen geschaffen, um die Vorfälle vorbehaltlos und objektiv aufzuklären, so PD-Sprecher Thomas Soszynski...ausführlich im nnz-Archiv

