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Mo, 10:42 Uhr
02.07.2001

Kinder aus Weißrußland ab heute zu Gast

Nordhausen (nnz). Heute treffen 33 Kinder und Betreuer aus Weißrußland im Landkreis Nordhausen ein. Ihnen steht ein vierwöchiger Ferienaufenthalt bevor. nnz berichtet.

Bereits zum zehnten Mal organisiert die „Dritte Welt“-Initiative die Aktion „Hilfe für Kinder von Tschernobyl“. Sie wird auch in diesem Jahr zum Beispiel von der Johanniter-Unfall-Hilfe, dem Berufsbildungszentrum für den Straßenverkehr (BBZ) und dem Horizont e.V. und vielen anderen Helfern unterstützt. Mit dabei sind natürlich auch viele Gasteltern. Finanziert wird die Ferienaktion aus Spenden sowie mit Fördermitteln des Freistaates Thüringen.

20 Kinder und zwei Betreuerinnen werden die ersten beiden Wochen gemeinsam im Landschulheim „Harzrigi“ verleben, danach ist ein zweiwöchiger Aufenthalt bei Gastfamilien organisiert. Die Kinder sind im Alter zwischen neun und 13 Jahren, es sind zwölf Mädchen und acht Jungen. Sie leben in den beiden Dörfern Pokoljubitschi und Staroje selo in Weißrußland, etwa 140 Kilometer von Tschernobyl entfernt. Die Kinder sind nicht krank, sie besitzen nur nicht soviel Widerstandskraft wie Kinder hier in der Region. Sie stammen aus sozial schwachen bzw. kinderreichen Familien.

Die jungen Gäste wurden mit einem Reisebus aus ihren Heimatorten abgeholt, eine Strecke von 1.600 Kilometer und eine Fahrzeit von rund 28 Stunden liegt bei ihrer Ankunft in Nordhausen hinter ihnen. Ein zuckerkrankes Kind wird gemeinsam mit seiner Mutter die ersten tage in der Kinderklinik des Südharz-Krankenhauses verbringen, die restlichen Kinder und Erwachsenen sind bei Gastfamilien für vier Wochen untergebracht.
Autor: nnz

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