eic kyf msh nnz uhz tv nt
Anzeige symplr (4)
Sa, 09:45 Uhr
09.05.2015

Schwarze "Pest" oder Rote "Cholera"?

Morgen haben Sie die Möglichkeit zu wählen. Nun hört man von den verschiedensten Personen: „Ja, was soll man nun wählen?“. Die einen sagen, es ist doch egal, es ändert sich sowieso nichts. Andere sagen wieder: „Ich wähle das kleinere Übel.“ Wiederum gibt jene, die sagen...

Sie haben die Wahl... (Foto: Harald Buntfuß) Sie haben die Wahl... (Foto: Harald Buntfuß)
„Was heißt hier wählen? Du hast doch nur die Wahl zwischen Pest und Cholera.“ Lieber Leser, egal welche Meinung sie vertreten, wichtig ist doch nur, dass Sie überhaupt wählen gehen.

Anzeige symplr (1)
Nur so können Sie etwas verändern. Nur wenn Sie wählen gehen können Sie auf lange Sicht Pest und Cholera verhindern. Auch wenn es nicht gleich beim ersten Mal gelingt. Vor den Nichtwählern haben die PolitikerInnen keine Angst, sie garantieren ihnen, das sie immer wieder auf ihren Posten kommen, mit geringfügigen Änderungen. Angst haben sie nur vor einem bewussten Wähler.

Glauben sie mir, bewusste Wähler sind für PolitikerInnen der schlimmste Alptraum. Also wenn Sie die PolitikerInnen so richtig ärgern wollen, dann gehen Sie zur Wahl, selbst wenn Sie Ihre Stimme nur ungültig machen. Werden Nichtwähler von den PolitikerInnen nicht allzu oft als faul, desinteressiert und sogar politisch ungebildet hingestellt?
Harald Buntfuß, Nordhausen
Autor: red

Anmerkung der Redaktion:
Die im Forum dargestellten Äußerungen und Meinungen sind nicht unbedingt mit denen der Redaktion identisch. Für den Inhalt ist der Verfasser verantwortlich. Die Redaktion behält sich das Recht auf Kürzungen vor.
Anzeige symplr (6)
Kommentare
murmeltier
09.05.2015, 12:20 Uhr
Unfassbar
Was soll dieser Beitrag? Ich wähle doch nur den, von den ich überzeugt bin, dass er seinen Aufgaben gerecht wird. Ich will hier nicht reden von verändern. Was soll verändert werden, was kann ein Landrat verändern? Er kann wahrscheinlich nur die Strukturen der Verwaltung ändern, sonst doch nicht viel.

Und überhaupt, einen Politiker interessiert doch nicht mit wie viel Prozent er gewählt ist. Er denkt sich, gewählt ist gewählt. Und die Nichtwähler, die interessieren doch auch nicht. Es müsste geregelt sein, wenn der Gewinner einer Wahl nicht mindestens 50% erreicht, wird ein Zwangsverwalter eingesetzt. Da kann man Geld sparen.

Ich glaube übrigens nicht, dass die Mehrheit der Nichtwähler nicht politisch interessiert ist, eben weil sie politisch interessiert sind, treffen sie diese bewusste Entscheidung. Menschen sind eigenständig denkende Individuen und sollten sich auf ihren gesunden Menschenverstand verlassen und sich so wenig wie möglich manipulieren lassen. Das ist schwierig genug.
Mister X
09.05.2015, 12:49 Uhr
Murmeltier
Ich persönlich finde diesen Artikel gut. Durch ihn sind ich und mein Mann zu der Überzeugung gekommen, nun doch wählen zu gehen. Wir waren auch beide der Meinung, dass von den Politikern eigentlich niemand wählbar ist.
Ja der Artikel hat uns gezeigt, dass man wählen gehen sollte und wenn man seine Stimme ungültig macht. Es stimmt die PolitikerInnen haben nur vor den Wähler Angst. So wie es zurzeit ist, kann man annehmen die Wähler sind ein eingeschworenes Team. Wer etwas ändern will sollte wählen.
Eckenblitz
09.05.2015, 13:26 Uhr
Stimme zu
ich tentiere auch zu der meinung „Wähler sind ein eingeschworenes Team.“ die gehen zur wahl, weil sie sich von partei her dazu verpflichtet fühlen. andere versprechen sich einen vorteil von den wahlgang. so könnte man weiter spekulieren. ich glaube die wenigsten gehen zur wahl, weil sie glauben sie könnten etwas ändern, oder? einen schönen wahlsonntag noch.
Wolfi65
09.05.2015, 13:33 Uhr
Ungültige Stimmen führen zu Nichts
Außer die vergeudete Zeit am Wochenende beim Gang zur Wahl und der unnötige Verlust an Kugelschreibertinte.
Nicht hingehen, dann werden wohl einige "Spitzen" der bundesdeutschen Provinzpolitik merken, dass das Volk eine andere Meinung von Freiheit und Demokratie hat.
Ab einer Wahlbeteiligung unter zwanzig Prozent wird sich der Eine oder Andere Volksvertreter fragen, ob er wirklich bei seiner etwaigen Wahl das Volk vertritt und oder nur Zwangsverwaltet.
Von um die Ecke
09.05.2015, 20:34 Uhr
Gendersprech nein danke
Was soll der Unsinn, von Politikerinnen zu reden ?

Es geht um zwei Männer, bei dieser Wahl.

Pest und Cholera sind diese versuche, in den Köpfen der Menschen, herum zu spielen.
Eine Frau ist eine Frau und ein Mann ein Mann.
Dafür gibt es, in unserer schönen Deutschen Sprache, die richtigen Worte,

Da muss niemand etwas blödsinniges neues erfinden.

Mathias Freudenberg
Eckenblitz
10.05.2015, 11:44 Uhr
Von um die Ecke
ich stimme ihnen zu, sie haben den nagel auf den kopf getroffen. ihren kommentar halte ich für sehr aussagekräftig.
Kommentare sind zu diesem Artikel nicht mehr möglich.
Es gibt kein Recht auf Veröffentlichung.
Beachten Sie, dass die Redaktion unpassende, inhaltlose oder beleidigende Kommentare entfernen kann und wird.
Anzeige symplr (9)
Anzeige symplr (8)