Fr, 12:31 Uhr
08.05.2015
Kleine weiße Friedenstaube
70 Jahre Frieden in Deutschland - vor der Bibliothek gedachte man heute dem Ende des zweiten Weltkrieges mit einem Ständchen, das nicht nur viele Nordhäuser noch kennen dürften. Eine bunt gemischte Kinderschar sang das Lied von der kleinen weißen Friedenstaube...
Die Chorkinder der Staatlichen Grundschulen Bertolt Brecht, Käthe Kollwitz und Petersdorf waren auf den Nikolaiplatz vor dem Bürgerhaus gekommen um gemeinsam das Lied von der kleinen weißen Friedenstaube zu singen.
Auf diese Weise sollte dem Ende des zweiten Weltkrieges vor 70 Jahren gedacht werden. Mit dabei war auch Nordhausens Ehrenbürgerin Erika Schirmer, die das Lied 1948 gedichtet hatte. Eine neue Strophe hatte sie im vergangenen Jahr hinzugefügt, die heute nicht nur in Nordhausen gesungen wurde sondern auch in Czerwinsk in Polen, wie Schirmer den Kindern verriet.
Es sei ein schönes Zeichen, das dieses Friedenslied von dem Land aus um die Welt gegangen sei, das den Krieg begonnen hatte, sagte Oberbürgermeister Zeh. Über das Kriegsende könne man sich freuen und das wolle man heute auch zeigen.
Auch manch Erwachsener, von denen viele mit Kamera und Fotoapparat gekommen waren, konnte noch mitsingen. Im Anschluss an das Friedenslied erhielt jedes Kind einen weißen Luftballon mit einer Friedenstaube daran, die gemeinsam in den Himmel geschickt wurden.
Die Jugendkunstschule hatte zudem die Installation "Netzwerk verbinden" mitgebracht. Am 3. April, dem Jahrestag der Bombardierung Nordhausens, hatte man das Projekt initiiert, bei dem jeder dem Werk einen eigenen Faden hinzufügen und, als Zeichen der Verbundenheit mit den Opfern von Krieg und Leid, mit den anderen Fäden verknoten kann.
Angelo Glashagel
Autor: redDie Chorkinder der Staatlichen Grundschulen Bertolt Brecht, Käthe Kollwitz und Petersdorf waren auf den Nikolaiplatz vor dem Bürgerhaus gekommen um gemeinsam das Lied von der kleinen weißen Friedenstaube zu singen.
Auf diese Weise sollte dem Ende des zweiten Weltkrieges vor 70 Jahren gedacht werden. Mit dabei war auch Nordhausens Ehrenbürgerin Erika Schirmer, die das Lied 1948 gedichtet hatte. Eine neue Strophe hatte sie im vergangenen Jahr hinzugefügt, die heute nicht nur in Nordhausen gesungen wurde sondern auch in Czerwinsk in Polen, wie Schirmer den Kindern verriet.
Es sei ein schönes Zeichen, das dieses Friedenslied von dem Land aus um die Welt gegangen sei, das den Krieg begonnen hatte, sagte Oberbürgermeister Zeh. Über das Kriegsende könne man sich freuen und das wolle man heute auch zeigen.
Auch manch Erwachsener, von denen viele mit Kamera und Fotoapparat gekommen waren, konnte noch mitsingen. Im Anschluss an das Friedenslied erhielt jedes Kind einen weißen Luftballon mit einer Friedenstaube daran, die gemeinsam in den Himmel geschickt wurden.
Die Jugendkunstschule hatte zudem die Installation "Netzwerk verbinden" mitgebracht. Am 3. April, dem Jahrestag der Bombardierung Nordhausens, hatte man das Projekt initiiert, bei dem jeder dem Werk einen eigenen Faden hinzufügen und, als Zeichen der Verbundenheit mit den Opfern von Krieg und Leid, mit den anderen Fäden verknoten kann.
Angelo Glashagel


























