Fr, 13:30 Uhr
19.09.2014
Beraten, Unterstützen, Informieren
Es gibt Bedarf in Harztor – Bedarf an Beratung und Hilfe in allen Lebenslagen. Gut, dass es dafür professionelle Ansprechpartner gibt, ganz unter dem Motto So nah wie möglich am Bürger…
Im März 2013 startete in Harztor der Bürgerservice, im Rahmen des landesweiten ThINKA- Vorhabens, mit seinen Angeboten. Bis jetzt haben 88 Bürgerinnen und Bürger hier um Hilfe gebeten, berichtet Jennifer Pohl. Sie hilft bei der Wohnungssuche, ist Ansprechpartnerin bei Behördengängen und unterstützt bei der Suche nach einem Arbeitsplatz. Seit dem 15. September ist ein neuer Kollege vor Ort, berichtet die Sozialarbeiterin aus Nordhausen. Soziologe Thomas Gottschall wird das Bürgerservice-Team in Harztor erweitern, vorerst bis zum Ende des Jahres, denn die Förderung läuft aus. Es wird jedoch eine Verlängerung des durch Mittel des europäischen Sozialfonds und durch das Land Thüringen finanzierten Projektes beantragt. Das Genehmigungsverfahren läuft, erläutert Jennifer Pohl, denn der Bedarf ist da. Rund 10 Bürgerinnen und Bürger der Gemeinden Ilfeld und Niedersachswerfen nutzen den Bürgerservice regelmäßig, insgesamt kommen jedoch mehr Frauen als Männer.
Der Bürgerservice unterstützt aber auch Vereine und Bürgerinitiativen. So wurden beispielsweise für das 1. Harztor Feriencamp Fördermittel beantragt. Aktuell helfen wir bei der Realisierung eines Multifunktionsfeldes hinter der Ilfelder Grundschule. Eine Bürgerinitiative möchte das vorhandene Volleyballfeld umgestalten. Wichtig aber schwierig umzusetzen ist die Vernetzung und Zusammenarbeit der Vereine in Harztor. Ein Netzwerk aufzubauen ist ein Schwerpunkt unserer Arbeit, erklärt die junge Frau.
Neben der Arbeit für die Bürgerinnen und Bürger initiiert der Bürgerservice auch eigene Projekte, bei denen die Beteiligung der Anwohner im Mittelpunkt steht. Gemeinsam mit der WBG und den Anwohnern wurde in der Ilfelder Schrödterstraße eine Kräuterspirale gebaut und bepflanzt. Genutzt wird die Ernte unter anderem von der Grundschule, beispielsweise im Rahmen des gesunden Frühstücks.
Die Harztorinformation, die kostenlose Zeitung für die Bürger, die einmal im viertel Jahr erscheint, ist auch ein Projekt des Bürgerservice. Jeder kann mithelfen dieses Blatt zu gestalten, er muss nur seinen Artikel und Fotos an die Emailadresse buergerservice@harztor.de senden.
Geplant ist als nächstes eine Sozialraumbroschüre, also ein Informationsblatt, dass die Bürgerinnen und Bürger darüber informiert, wo es in den Ortsteilen Ilfeld und Niedersachswerfen was gibt und wo man was machen kann. Viele wissen nicht, was vor Ort passiert und was hier so alles möglich ist, welche Vereine es gibt und welche Projekte hier gerade durchgeführt werden, erklärt Jennifer Pohl im Gespräch mit der nnz. Das soll sich durch diese Broschüre ändern.
Im kommenden Jahr, vorausgesetzt das Projekt Bürgerservice wird verlängert, wollen wir auch bei der Organisation des 2. Harztorlaufes helfen. Der Fokus der nächsten Förderperiode liegt auf der Vereinsarbeit, das heißt Vereine dabei zu ermutigen eigene Projekte zu entwickeln. Eine spannende und vielseitige Aufgabe, freut sich die Sozialarbeiterin.
Der Bürgerservice Harztor ist ein Modellprojekt und schon jetzt unentbehrlich für die Bürgerinnen und Bürger.
Das Büro des Bürgerservice befindet sich im Verwaltungsgebäude der VG Hohnstein/ Südharz in Ilfeld. Hier ist täglich außer dienstags ein Ansprechpartner zu finden. Unter www.harztor.de/harztor/gemeinde/buergerservice wird über aktuelle Projekte, Aktivitäten und Öffnungszeiten der Bürgertreffs in den Ortsteilen Ilfeld und Niedersachswerfen informiert.
Sandra Witzel
Autor: swiIm März 2013 startete in Harztor der Bürgerservice, im Rahmen des landesweiten ThINKA- Vorhabens, mit seinen Angeboten. Bis jetzt haben 88 Bürgerinnen und Bürger hier um Hilfe gebeten, berichtet Jennifer Pohl. Sie hilft bei der Wohnungssuche, ist Ansprechpartnerin bei Behördengängen und unterstützt bei der Suche nach einem Arbeitsplatz. Seit dem 15. September ist ein neuer Kollege vor Ort, berichtet die Sozialarbeiterin aus Nordhausen. Soziologe Thomas Gottschall wird das Bürgerservice-Team in Harztor erweitern, vorerst bis zum Ende des Jahres, denn die Förderung läuft aus. Es wird jedoch eine Verlängerung des durch Mittel des europäischen Sozialfonds und durch das Land Thüringen finanzierten Projektes beantragt. Das Genehmigungsverfahren läuft, erläutert Jennifer Pohl, denn der Bedarf ist da. Rund 10 Bürgerinnen und Bürger der Gemeinden Ilfeld und Niedersachswerfen nutzen den Bürgerservice regelmäßig, insgesamt kommen jedoch mehr Frauen als Männer.
Der Bürgerservice unterstützt aber auch Vereine und Bürgerinitiativen. So wurden beispielsweise für das 1. Harztor Feriencamp Fördermittel beantragt. Aktuell helfen wir bei der Realisierung eines Multifunktionsfeldes hinter der Ilfelder Grundschule. Eine Bürgerinitiative möchte das vorhandene Volleyballfeld umgestalten. Wichtig aber schwierig umzusetzen ist die Vernetzung und Zusammenarbeit der Vereine in Harztor. Ein Netzwerk aufzubauen ist ein Schwerpunkt unserer Arbeit, erklärt die junge Frau.
Neben der Arbeit für die Bürgerinnen und Bürger initiiert der Bürgerservice auch eigene Projekte, bei denen die Beteiligung der Anwohner im Mittelpunkt steht. Gemeinsam mit der WBG und den Anwohnern wurde in der Ilfelder Schrödterstraße eine Kräuterspirale gebaut und bepflanzt. Genutzt wird die Ernte unter anderem von der Grundschule, beispielsweise im Rahmen des gesunden Frühstücks.
Die Harztorinformation, die kostenlose Zeitung für die Bürger, die einmal im viertel Jahr erscheint, ist auch ein Projekt des Bürgerservice. Jeder kann mithelfen dieses Blatt zu gestalten, er muss nur seinen Artikel und Fotos an die Emailadresse buergerservice@harztor.de senden.
Geplant ist als nächstes eine Sozialraumbroschüre, also ein Informationsblatt, dass die Bürgerinnen und Bürger darüber informiert, wo es in den Ortsteilen Ilfeld und Niedersachswerfen was gibt und wo man was machen kann. Viele wissen nicht, was vor Ort passiert und was hier so alles möglich ist, welche Vereine es gibt und welche Projekte hier gerade durchgeführt werden, erklärt Jennifer Pohl im Gespräch mit der nnz. Das soll sich durch diese Broschüre ändern.
Im kommenden Jahr, vorausgesetzt das Projekt Bürgerservice wird verlängert, wollen wir auch bei der Organisation des 2. Harztorlaufes helfen. Der Fokus der nächsten Förderperiode liegt auf der Vereinsarbeit, das heißt Vereine dabei zu ermutigen eigene Projekte zu entwickeln. Eine spannende und vielseitige Aufgabe, freut sich die Sozialarbeiterin.
Der Bürgerservice Harztor ist ein Modellprojekt und schon jetzt unentbehrlich für die Bürgerinnen und Bürger.
Das Büro des Bürgerservice befindet sich im Verwaltungsgebäude der VG Hohnstein/ Südharz in Ilfeld. Hier ist täglich außer dienstags ein Ansprechpartner zu finden. Unter www.harztor.de/harztor/gemeinde/buergerservice wird über aktuelle Projekte, Aktivitäten und Öffnungszeiten der Bürgertreffs in den Ortsteilen Ilfeld und Niedersachswerfen informiert.
Sandra Witzel


