Mo, 14:29 Uhr
01.09.2014
Pecunia non olet
"Geld stinkt nicht", sagte schon Kaiser Vespasian. Und die "pecunia", das Geld, begleitet die Zivilisationen von der Wiege bis zur Bahre. Der Tabakspeicher eröffnet diese Woche dazu eine neue Ausstellung. Nun erhielt das Museum dafür noch Unterstützung - finanzieller Art...
Von links: Heike Engelhardt von der Nordthüringer Volksbank, Hans-Dieter Werther, Karola Jacobi und Hans-Jürgen Grönke (rechts) vom Förderverein Tabakspeicher und Sebastian Gräser von der Kreissparkasse Nordhausen übergaben Jürgen Rennebach die Schecks.
Die Ausstellung wird nicht nur für eingefleischte Numismatiker interessant. Neben zahlreichen Geldstücken aus verschiedenen Epochen, zeigt die Ausstellung auch die Geschichte hinter dem alles bestimmenden Zahlungsmitteln ihrer Zeit.
So wird auf die Herstellung von Münzen im Mittelalter eingegangen. Dabei werden nicht nur Prägestempel und andere Werkzeuge gezeigt, sondern auch kurioses, wie etwa das Lehrlingsgewand eines Münzschlägers. Behangen mit großen Glocken ähnelt es eher unserer populären Vorstellung vom Hofnarren, aber so wusste der Meister wenigstens immer, wo der Geselle ist.
Weitere Highlights sind regionale Funde, die man in unserer Gegend eher weniger vermutet, wie zum Beispiel einie römische Münzen aus dem zweiten oder dritten Jahrhundert nach Christus oder auch ein keltisches Regenbogenschiffchen, das bei Uthleben entdeckt wurde. Aber auch die jüngste Vergangenheit kommt zum Tragen: die Bundesbank hat dem Tabakspeicher Geldscheine sowohl aus der BRD wie auch der DDR als Leihgaben zur Verfügung gestellt.
Das der Tabakspeicher "so viel mit wenig Geld auf die Beine gestellt hat", wie Museumsleiter Rennebach sagte, mutet bei soviel Geld im Haus fast schon ein wenig ironisch an. "Wir sind dazu übergegangen vieles selber zu machen, das bekleben der Ausstellungstexte etwa", erläuterte Rennebach.
Dennoch, ganz ohne "pecunia" geht es nicht und so war der Museumsleiter heute denn auch voller Dank, als er die drei Schecks übernahm, welche die Nordthüringer Volksbank, die Kreissparkasse und der Förderverein des Hauses ausgestellt hatten.
Die Ausstellung wird Münzen und Geldscheine aus verschiedensten Epochen zeigen (Foto: Angelo Glashagel)
Die Nordthüringer Volksbank, vertreten durch Heike Engelhardt, spendete 300 Euro. In Person von Sebastian Gräser überreichte die Kreissparkasse dieselbe Summe. Heinz-Dieter Werther und Carola Jacobi übergaben 800 Euro im Namen des Fördervereins.
In den kommenden Tagen ist noch einiges zu tun, da die Ausstellung noch nicht feritg aufgebaut ist und einige der besten Stücke noch abgeholt werden müssen. Aber schon am Donnerstag soll die Ausstellung um 18:00 Uhr eröffnet werden.
Angelo Glashagel
Anm. d. Red.: in einer früheren Version des Artikels war eine falsche Uhrzeit zur Ausstellungseröffnung angegeben. Der Fehler wurde behoben.
Autor: redVon links: Heike Engelhardt von der Nordthüringer Volksbank, Hans-Dieter Werther, Karola Jacobi und Hans-Jürgen Grönke (rechts) vom Förderverein Tabakspeicher und Sebastian Gräser von der Kreissparkasse Nordhausen übergaben Jürgen Rennebach die Schecks.
Die Ausstellung wird nicht nur für eingefleischte Numismatiker interessant. Neben zahlreichen Geldstücken aus verschiedenen Epochen, zeigt die Ausstellung auch die Geschichte hinter dem alles bestimmenden Zahlungsmitteln ihrer Zeit.
So wird auf die Herstellung von Münzen im Mittelalter eingegangen. Dabei werden nicht nur Prägestempel und andere Werkzeuge gezeigt, sondern auch kurioses, wie etwa das Lehrlingsgewand eines Münzschlägers. Behangen mit großen Glocken ähnelt es eher unserer populären Vorstellung vom Hofnarren, aber so wusste der Meister wenigstens immer, wo der Geselle ist.
Weitere Highlights sind regionale Funde, die man in unserer Gegend eher weniger vermutet, wie zum Beispiel einie römische Münzen aus dem zweiten oder dritten Jahrhundert nach Christus oder auch ein keltisches Regenbogenschiffchen, das bei Uthleben entdeckt wurde. Aber auch die jüngste Vergangenheit kommt zum Tragen: die Bundesbank hat dem Tabakspeicher Geldscheine sowohl aus der BRD wie auch der DDR als Leihgaben zur Verfügung gestellt.
Das der Tabakspeicher "so viel mit wenig Geld auf die Beine gestellt hat", wie Museumsleiter Rennebach sagte, mutet bei soviel Geld im Haus fast schon ein wenig ironisch an. "Wir sind dazu übergegangen vieles selber zu machen, das bekleben der Ausstellungstexte etwa", erläuterte Rennebach.
Dennoch, ganz ohne "pecunia" geht es nicht und so war der Museumsleiter heute denn auch voller Dank, als er die drei Schecks übernahm, welche die Nordthüringer Volksbank, die Kreissparkasse und der Förderverein des Hauses ausgestellt hatten.
Die Ausstellung wird Münzen und Geldscheine aus verschiedensten Epochen zeigen (Foto: Angelo Glashagel)
Die Nordthüringer Volksbank, vertreten durch Heike Engelhardt, spendete 300 Euro. In Person von Sebastian Gräser überreichte die Kreissparkasse dieselbe Summe. Heinz-Dieter Werther und Carola Jacobi übergaben 800 Euro im Namen des Fördervereins.
In den kommenden Tagen ist noch einiges zu tun, da die Ausstellung noch nicht feritg aufgebaut ist und einige der besten Stücke noch abgeholt werden müssen. Aber schon am Donnerstag soll die Ausstellung um 18:00 Uhr eröffnet werden.
Angelo Glashagel
Anm. d. Red.: in einer früheren Version des Artikels war eine falsche Uhrzeit zur Ausstellungseröffnung angegeben. Der Fehler wurde behoben.


