Mo, 14:00 Uhr
01.09.2014
Die LINKE zur Sachsen-Wahl
Gestern waren die sächsischen Wählerinnen und Wähler zum Urnengang aufgerufen. Die Nordhäuser Direktkandidatinnen der Linken werten nun das Ergebnis aus...
Zunächst freuen wir uns natürlich, dass DIE LINKE in Sachsen weiterhin Oppositionsführerin ist. Auch bei leichten Verlusten konnte sie Ihre Position als zweitstärkste Kraft in Sachsen verteidigen, was zeigt, dass sich kontinuierliche Oppositionsarbeit auszahlt, stellt Katja Mitteldorf fest. Bedauerlich sei aber, dass es in Sachsen nicht für eine Mehrheit links der CDU gereicht hat, setzt die Nordhäuser Stadträtin fort.
Hier kamen mehrere Faktoren zusammen. In Sachsen gab es einfach keine Wechselstimmung. Das lag auch daran, dass sich SPD und Grüne nicht klar zu einem Regierungswechsel bekannten. Die Quittung dafür bekamen sie am Wahlsonntag. Beliebigkeit zahlt sich einfach nicht aus, ergänzt Angela Hummitzsch. Zum anderen habe die CDU durch die Wahl des Termins am letzten Feriensonntag gezielt auf eine niedrige Wahlbeteiligung hingearbeitet.
In Thüringen sei die Lage aber eine andere. Hier gibt es den ganz klaren Wechselwillen in der Bevölkerung. Das hören wir täglich in den Gesprächen mit den Menschen. Die Thüringerinnen und Thüringer haben einfach genug von der schwarzen Traurigkeit, betonen die Kandidatinnen unisono. Man wolle die letzten Tage bis zur Landtagswahl nutzen, um möglichst viele Wähler für einen Regierungswechsel zu mobilisieren.
Erschüttert sind die beiden Politikerinnen über das Abschneiden von NPD und AfD. Dass die NPD den Einzug in den Landtag nur knapp verpasst hat, kann diese Erschütterung nur leicht mildern. Fast 15% der Wählerinnen und Wähler haben Parteien gewählt, die mit nationalistischen und teils ausländerfeindlichen Parolen auf Stimmenfang gegangen sind. Das muss uns Grund zur Sorge geben, stellt Angela Hummitzsch fest.
Bestes Mittel gegen das Erstarken am rechten Rand ist eine hohe Wahlbeteiligung. Ich appelliere deshalb an alle Bürgerinnen und Bürger, von ihrem Stimmrecht Gebrauch zu machen. Wer nicht abstimmt, lässt immer die anderen entscheiden, ergänzt Katja Mitteldorf.
Entsetzt zeigen sich Mitteldorf und Hummitzsch über mögliche Koalitionen zwischen CDU und AfD. Während der sächsische Ministerpräsident noch in der Wahlnacht zurück ruderte, lässt sich Mike Mohring, Fraktionsvorsitzender der Thüringer CDU, bewusst alle Optionen offen. Aus Angst vor Machtverlust hat die CDU offenbar nicht einmal mehr Hemmungen, mit rechtsaußen zu liebäugeln. Wer solche Bündnisse verhindern will, muss am 14. September mit beiden Stimmen DIE LINKE wählen, bekräftigen die Kandidatinnen abschließend.
Autor: redZunächst freuen wir uns natürlich, dass DIE LINKE in Sachsen weiterhin Oppositionsführerin ist. Auch bei leichten Verlusten konnte sie Ihre Position als zweitstärkste Kraft in Sachsen verteidigen, was zeigt, dass sich kontinuierliche Oppositionsarbeit auszahlt, stellt Katja Mitteldorf fest. Bedauerlich sei aber, dass es in Sachsen nicht für eine Mehrheit links der CDU gereicht hat, setzt die Nordhäuser Stadträtin fort.
Hier kamen mehrere Faktoren zusammen. In Sachsen gab es einfach keine Wechselstimmung. Das lag auch daran, dass sich SPD und Grüne nicht klar zu einem Regierungswechsel bekannten. Die Quittung dafür bekamen sie am Wahlsonntag. Beliebigkeit zahlt sich einfach nicht aus, ergänzt Angela Hummitzsch. Zum anderen habe die CDU durch die Wahl des Termins am letzten Feriensonntag gezielt auf eine niedrige Wahlbeteiligung hingearbeitet.
In Thüringen sei die Lage aber eine andere. Hier gibt es den ganz klaren Wechselwillen in der Bevölkerung. Das hören wir täglich in den Gesprächen mit den Menschen. Die Thüringerinnen und Thüringer haben einfach genug von der schwarzen Traurigkeit, betonen die Kandidatinnen unisono. Man wolle die letzten Tage bis zur Landtagswahl nutzen, um möglichst viele Wähler für einen Regierungswechsel zu mobilisieren.
Erschüttert sind die beiden Politikerinnen über das Abschneiden von NPD und AfD. Dass die NPD den Einzug in den Landtag nur knapp verpasst hat, kann diese Erschütterung nur leicht mildern. Fast 15% der Wählerinnen und Wähler haben Parteien gewählt, die mit nationalistischen und teils ausländerfeindlichen Parolen auf Stimmenfang gegangen sind. Das muss uns Grund zur Sorge geben, stellt Angela Hummitzsch fest.
Bestes Mittel gegen das Erstarken am rechten Rand ist eine hohe Wahlbeteiligung. Ich appelliere deshalb an alle Bürgerinnen und Bürger, von ihrem Stimmrecht Gebrauch zu machen. Wer nicht abstimmt, lässt immer die anderen entscheiden, ergänzt Katja Mitteldorf.
Entsetzt zeigen sich Mitteldorf und Hummitzsch über mögliche Koalitionen zwischen CDU und AfD. Während der sächsische Ministerpräsident noch in der Wahlnacht zurück ruderte, lässt sich Mike Mohring, Fraktionsvorsitzender der Thüringer CDU, bewusst alle Optionen offen. Aus Angst vor Machtverlust hat die CDU offenbar nicht einmal mehr Hemmungen, mit rechtsaußen zu liebäugeln. Wer solche Bündnisse verhindern will, muss am 14. September mit beiden Stimmen DIE LINKE wählen, bekräftigen die Kandidatinnen abschließend.

