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Mi, 06:47 Uhr
23.04.2014

Spuren von Ulrike Heise im Internet

Schön, dass es das Internet gibt. Und oft sehr hilfreich, wenn man etwas mehr über Diesen und Jenen oder manches Ereignis erfahren möchte. Aber auch trügerisch, wenn man nur oberflächlich sucht und schaut, denn dann führen diese Recherchen ab und an in die Irre...


So geschehen bei der Vorbereitung auf die am Donnerstag beginnende Schau von Ulrike Heise im Kunsthaus-Keller, dem oft genutzten Domizil des Kunsthaus Meyenburg Fördervereins.

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Wer weiß denn schon, dass Ulrike Heise in der derzeitigen deutschen Kunstszene gleich zweifach vertreten ist. Ein „doppeltes Lottchen“? Nein, denn während die eine Ulrike Heise, in Berlin ansässig, sich vorwiegend filmisch präsentiert und beispielsweise den Todeskampf von Insekten darstellt, ist ihr Namensdoppel Kunstliebhabern in Nordhausen und in unserer Region seit Jahren bekannt.

Ich halte es daher an dieser Stelle für erwähnenswert, dass die am Donnerstag beginnende Schau „Werkspuren“ nicht die erste Einzelausstellung ist, die in Nordhausen oder in Nordthüringen gezeigt wird. Kunstinteressierte werden sich an die Ausstellungen "Einblicke" im Tresor der Stadtinformation im Jahr 2007 erinnern oder an die im vergangenen Jahr mit "Tiefdruckgebiete" betitelte Schau in der Dichterstätte Limlingerode mit der bemerkenswerten Darstellung der Kirche von Limlingerode.

Schön, dass das Wirken von Ulrike Heise also nicht nur mit einem Werk in der derzeitigen Ausstellung "Die Kunst ist weiblich" gewürdigt wird, sondern die Einzelausstellung in den Räumen des Kunsthaus-Kellers eine Vertiefung mit den Arbeiten gestattet und einen vertieften Blick auf das Schaffen dieses bekannten Gesichts der Nordhäuser Kunstszene ermöglicht.

Und ein zweites Mal schön, dass die nächsten Veranstaltungen und Treffen des Kunsthaus Meyenburg Fördervereins in wahrsten Sinn des Wortes umrahmt werden mit Werken dieser Künstlerin, deren Gesicht vielen Besuchern dieses Kunsthauses seit Jahren bekannt ist.
Dr. Wolfgang R. Pientka
Autor: red

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