Do, 13:12 Uhr
03.05.2001
Sieben Jahre schnelle Hilfe für behinderte Menschen
Nordhausen/Sondershausen (nnz). Wir wollen überall dort unterstützen, wo unbürokratische Hilfe notwendig ist, wo die normalen Mechanismen der Gesellschaft und des Staates nicht greifen, so formuliert Oberstleutnant René Leitgen die bisherigen und auch die künftigen Aufgaben des Kuratoriums Aktion für Behinderte in Nordthüringen e.V.. Das Kuratorium feiert heute seinen 7. Geburtstag. nnz gratuliert.
Am 3. Mai 1994 schlug die Geburtsstunde des Kuratoriums in Sondershausen. Gründungsmitglieder waren unter anderem Vertreter der Bundeswehr, der Polizei, von Behörden, der Wirtschaft und aus dem weiteren öffentlichen Leben der vier Nordthüringer Landkreise. Damals wie heute widmet sich das Kuratorium der unmittelbaren Betreuung körperlich, geistig und psychisch Behinderter sowie alter und hilfsbedürftiger Menschen.
Auch sieben Jahre nach der Gründung sind die derzeit etwa 60 Mitglieder auf der Suche nach neuen Möglichkeiten, wo sie helfend und unterstützend wirksam werden können. Dem Kuratorium geht es in erster Linie um die Hilfe bei Einzelschicksalen, Beispiele sind die Anschaffung eines Autos für einen behinderten Jungen aus dem Kyffhäuserkreis (siehe nnz-Archiv) oder die Übergabe eines Laptops, der mit einer entsprechenden Soft- und Hardware für Behinderte ausgerüstet wurde. Nutznießer dieser Aktion war eine junge Frau aus Roßleben.
Seit einiger Zeit hat die Geschäftsstelle des Kuratoriums Kontakte mit der Südharzregion aufgenommen. Vor allem den behinderten Kindern der KMG-Klinik in Sülzhayn gilt die Aufmerksamkeit. Hilfe und Unterstützung bei diesem Vorhaben hat nach nnz-Informationen auch der Ellricher Bürgermeister Gerald Schröder (FDP) zugesagt.
Wer sich mehr über die Arbeit des Kuratoriums Aktion für Behinderte in Nordthüringen e.V. wissen will, der kann sich telefonisch in dessen Geschäftsstelle in Sondershausen (Tel.: 03632/522300) bei Geschäftsführer Stabsfeldwebel Friedrich Brod informieren.
Die Geschäftsstelle des Kuratorium befindet sich in der Karl-Günther-Kaserne in Sondershausen. Seit September des vergangenen Jahres ist der Kommandeur des Raketenartilleriebatallion 132, Oberstleutnant René Leitgen, Vorsitzenden. Für ihn ist diese ehrenamtliche Arbeit eine Aufgabe, der er sich in seiner Freizeit mit aller Kraft widmet, aber auch eine Herausforderung. Wenn wir das Geld, was uns zumeist durch Spenden erreicht, dort ausgeben können, wo die konventionellen Hilfswege scheitern, dann hat sich der beträchtliche Aufwand bereits ausgezahlt, so Leitgen abschließend zur nnz.
Autor: nnzAm 3. Mai 1994 schlug die Geburtsstunde des Kuratoriums in Sondershausen. Gründungsmitglieder waren unter anderem Vertreter der Bundeswehr, der Polizei, von Behörden, der Wirtschaft und aus dem weiteren öffentlichen Leben der vier Nordthüringer Landkreise. Damals wie heute widmet sich das Kuratorium der unmittelbaren Betreuung körperlich, geistig und psychisch Behinderter sowie alter und hilfsbedürftiger Menschen.
Auch sieben Jahre nach der Gründung sind die derzeit etwa 60 Mitglieder auf der Suche nach neuen Möglichkeiten, wo sie helfend und unterstützend wirksam werden können. Dem Kuratorium geht es in erster Linie um die Hilfe bei Einzelschicksalen, Beispiele sind die Anschaffung eines Autos für einen behinderten Jungen aus dem Kyffhäuserkreis (siehe nnz-Archiv) oder die Übergabe eines Laptops, der mit einer entsprechenden Soft- und Hardware für Behinderte ausgerüstet wurde. Nutznießer dieser Aktion war eine junge Frau aus Roßleben.
Seit einiger Zeit hat die Geschäftsstelle des Kuratoriums Kontakte mit der Südharzregion aufgenommen. Vor allem den behinderten Kindern der KMG-Klinik in Sülzhayn gilt die Aufmerksamkeit. Hilfe und Unterstützung bei diesem Vorhaben hat nach nnz-Informationen auch der Ellricher Bürgermeister Gerald Schröder (FDP) zugesagt.
Wer sich mehr über die Arbeit des Kuratoriums Aktion für Behinderte in Nordthüringen e.V. wissen will, der kann sich telefonisch in dessen Geschäftsstelle in Sondershausen (Tel.: 03632/522300) bei Geschäftsführer Stabsfeldwebel Friedrich Brod informieren.
Die Geschäftsstelle des Kuratorium befindet sich in der Karl-Günther-Kaserne in Sondershausen. Seit September des vergangenen Jahres ist der Kommandeur des Raketenartilleriebatallion 132, Oberstleutnant René Leitgen, Vorsitzenden. Für ihn ist diese ehrenamtliche Arbeit eine Aufgabe, der er sich in seiner Freizeit mit aller Kraft widmet, aber auch eine Herausforderung. Wenn wir das Geld, was uns zumeist durch Spenden erreicht, dort ausgeben können, wo die konventionellen Hilfswege scheitern, dann hat sich der beträchtliche Aufwand bereits ausgezahlt, so Leitgen abschließend zur nnz.

