So, 19:37 Uhr
12.01.2014
NSV ist bester Verlierer
Mit vier Siege, drei Niederlagen und Platz sieben haben sich die C-Jugend-Handballerinnen des Nordhäuser SV aus ihrem ersten Turnier auf internationaler Ebene verabschiedet. Das Team von Alfons Jarmuszewski bewies sich am Wochenende beim Walroß-Cup gegen starke Konkurrenz aus Tschechien und Deutschland...
Die ersten beiden Partien für die Platzierungen sieben bis zehn wurden noch am Samstagabend ausgespielt. Aufgrund der drei Niederlagen und dem Sieg aus der Vorrunde musste der NSV nachsitzen. Er bestritt das letzte Spiel an diesem Abend gegen das zweite deutsche Team, den Regensburger ESV. Mittlerweile war der Zeiger der Uhr schon auf 20.10 Uhr vorgerückt.
Nordhäuser SV – Regensburger ESV 22:17 (10:8)
Ein hartes Programm lag schon hinten den beiden Mannschaften. Dennoch galt es jetzt noch einmal alle Kräfte zu mobilisieren und sich zu konzentrieren, um sich ordentlich aus dem ersten Wettkampftag zu verabschieden.
Die Nordhäuserinnen erwischten den besseren Start, Larissa Förster brachte den NSV mit 1:0 in Führung (1.). Im Tor des NSV zeigte sich Sonja Zeaiter glänzend aufgelegt, so dass es ihrem Team gelang sich bis zur vierten Minute zum 4:2 abzusetzen. Julia Weise hatte sogar das 5:2 auf der Hand, doch sie verwarf einen Siebenmeter. Anstatt die Führung weiter auszubauen, schlichen sich Fehler im Abspiel ein, so dass Regensburg zum 4:4 ausglich. Trainer Alfons Jarmuszewski mahnte zur Konzentration. Bis zur Halbzeitpause gelang es dem NSV nicht, sich entscheidend vom Gegner abzusetzen – 10:8 (15.).
Erst in der zweiten Hälfte zogen sie das Tempo an und spielten ihre Stärke das schnelle Konterspiel gut aus. So gelang beispielsweise Ella Grieß der Treffer zum 11:8. Im weiteren Verlauf gelang es den Regensburgerinnen sich wieder auf ein Tor zum 15:14 heranzukämpfen. Mehr ließ der NSV dann nicht zu. Auch dank einer starken Sonja Zeaiter im NSV-Gehäuse. Im Kontern präsentierte sich der NSV sicher, erzielte so die Treffer zum 19:15 und 20:15 durch Clara Fiedler und Julia Weise (26.). Für den NSV geriet der erste Sieg in den Platzierungsspielen bis zum Abpfiff nicht mehr in Gefahr. Kurz vor 21 Uhr war für beide Teams der erste Turniertag beendet. Völlig erschöpft fielen die Mädchen anschließend in ihre Betten.
NSV: Anny-Katharina Samel/Sonja Zeaiter – Julia Weise (7), Larissa Förster (4), Clara Fiedler (2), Ella Krieß (4), Sophia Goetze, Sophie Schröder, Vanessa Böttcher, Jenny Galonska (2), Vanessa Michel (3), Nelly Frank, Lea Ziska Hoche
SK Žeravice – Nordhäuser SV 13:19 (7:11)
Im zweiten Spiel in der Platzierungsrunde traf der NSV auf SK Žeravice. Diese Partie war um 9.15 Uhr angesetzt. An Ausschlafen war für die Mädchen also auch am zweiten Tag nicht zu denken. Auf der Platte zeigte sich der NSV hellwach. Jenny Galonska wurde über Linksaußen gut in Szene gesetzt, sie markierte die 1:0-Führung. In der Anfangsphase entwickelte sich eine ausgeglichene Partei, in der sich keine Mannschaft entscheidend von der anderen absetzen konnte.
Ein gehaltener Siebenmeter durch Anny-Katharina Samel war dann die Initialzündung, um sich einen kleinen Vorsprung zu erarbeiten. Die Mannschaft zog bis zur zehnten Minute zum 8:4 davon. In der Abwehr zeigte der NSV erneut eine solide Leistung, die allerdings noch ausbaufähig ist. Insbesondere im Verschieben und im Zustellen der Laufwege des Gegners.
In der zweiten Halbzeit gelang es dem NSV erneut aus einem starken Konterspiel die Treffer zu erzielen. So erkämpfte sich unter anderem Julia Weise oder Ella Krieß die Bälle in der Abwehr und schlossen entweder selbst ab oder bewiesen ein gutes Auge für ihren mitlaufenden Nebenmann, der ebenso erfolgreich einnetzte. Der letzte Treffer in dieser Partie gelang Sophia Goetze, die über Linksaußen die Akzente setzte.
NSV: Anny-Katharina Samel/Sonja Zeaiter – Julia Weise (6), Larissa Förster, Clara Fiedler, Ella Krieß (3), Sophia Goetze (1), Sophie Schröder, Vanessa Böttcher, Jenny Galonska (4), Vanessa Michel (5), Nelly Frank, Lea Ziska Hoche
Nordhäuser SV - Loko Ceské Budejovice 14:12 (8:4)
Den nächsten Gegner Loko Ceské Budejovice kannte der NSV bereits. Nämlich aus der Vorrunde. Dort wurde er mit 15:12 besiegt. Ein ähnliches Ergebnis sollte nun auch am Ende der Neuauflage stehen. Das tat es dann auch, denn der NSV siegte mit 14:12. Geprägt war die Partie vor allem durch eine erneut stark haltende Anny-Katharina Samel im NSV-Gehäuse, die unter anderem einen Siebenmeter parierte und ihr Team durch weitere tolle Paraden auf Kurs hielt.
Zudem bekam Rückraumspielerin Julia Weise Sonderbewachung. Diese Maßnahme spiegelte sich dann auch in der Torstatistik wieder. Erzielte sie in den vorherigen Partien um die sechs, sieben Treffer, so waren es dieses mal nur zwei. Dafür zeichnete sich Vanessa Michel mit sechs Treffern aus. Drei markierte Clara Fiedler, die über Rechtsaußen immer wieder gut in Szene gesetzt wurde. Positiv fiel ebenfalls die gute Blockabwehr mit Larissa Förster und Vanessa Michel auf, die sehr gute Arbeit im Verbund leisteten. In der zweiten Hälfte fehlte dann oftmals das nötige Quäntchen Glück im Abschluss, meist hörte man nur den Pfosten knallen. Doch die Leistung und die Treffer sollten am Ende reichen, um den vierten Turniersieg und den siebten Platz gegen starke Konkurrenz einzufahren.
NSV: Anny-Katharina Samel/Sonja Zeaiter – Julia Weise (2), Larissa Förster, Clara Fiedler (3), Ella Krieß (3), Sophia Goetze, Sophie Schröder, Vanessa Böttcher, Jenny Galonska, Vanessa Michel (6), Nelly Frank, Lea Ziska Hoche
Das Turnier in Pilsen war genau die richtige Einstimmung auf die kommende Wochenaufgabe. Nur kurz kann der NSV verschnaufen. Die nächste Bewährungsprobe steht ihm nämlich bereits am Mittwoch, 15. Januar, um 18 Uhr bevor, wenn die Mannschaft in Erfurt auf den Thüringer HC trifft. Auch dort wird der NSV mehr als gefordert werden. So wie bei ihrem ersten internationalen Einsatz in Pilsen.
Sandra Arm
Autor: redDie ersten beiden Partien für die Platzierungen sieben bis zehn wurden noch am Samstagabend ausgespielt. Aufgrund der drei Niederlagen und dem Sieg aus der Vorrunde musste der NSV nachsitzen. Er bestritt das letzte Spiel an diesem Abend gegen das zweite deutsche Team, den Regensburger ESV. Mittlerweile war der Zeiger der Uhr schon auf 20.10 Uhr vorgerückt.
Nordhäuser SV – Regensburger ESV 22:17 (10:8)
Ein hartes Programm lag schon hinten den beiden Mannschaften. Dennoch galt es jetzt noch einmal alle Kräfte zu mobilisieren und sich zu konzentrieren, um sich ordentlich aus dem ersten Wettkampftag zu verabschieden.
Die Nordhäuserinnen erwischten den besseren Start, Larissa Förster brachte den NSV mit 1:0 in Führung (1.). Im Tor des NSV zeigte sich Sonja Zeaiter glänzend aufgelegt, so dass es ihrem Team gelang sich bis zur vierten Minute zum 4:2 abzusetzen. Julia Weise hatte sogar das 5:2 auf der Hand, doch sie verwarf einen Siebenmeter. Anstatt die Führung weiter auszubauen, schlichen sich Fehler im Abspiel ein, so dass Regensburg zum 4:4 ausglich. Trainer Alfons Jarmuszewski mahnte zur Konzentration. Bis zur Halbzeitpause gelang es dem NSV nicht, sich entscheidend vom Gegner abzusetzen – 10:8 (15.).
Erst in der zweiten Hälfte zogen sie das Tempo an und spielten ihre Stärke das schnelle Konterspiel gut aus. So gelang beispielsweise Ella Grieß der Treffer zum 11:8. Im weiteren Verlauf gelang es den Regensburgerinnen sich wieder auf ein Tor zum 15:14 heranzukämpfen. Mehr ließ der NSV dann nicht zu. Auch dank einer starken Sonja Zeaiter im NSV-Gehäuse. Im Kontern präsentierte sich der NSV sicher, erzielte so die Treffer zum 19:15 und 20:15 durch Clara Fiedler und Julia Weise (26.). Für den NSV geriet der erste Sieg in den Platzierungsspielen bis zum Abpfiff nicht mehr in Gefahr. Kurz vor 21 Uhr war für beide Teams der erste Turniertag beendet. Völlig erschöpft fielen die Mädchen anschließend in ihre Betten.
NSV: Anny-Katharina Samel/Sonja Zeaiter – Julia Weise (7), Larissa Förster (4), Clara Fiedler (2), Ella Krieß (4), Sophia Goetze, Sophie Schröder, Vanessa Böttcher, Jenny Galonska (2), Vanessa Michel (3), Nelly Frank, Lea Ziska Hoche
SK Žeravice – Nordhäuser SV 13:19 (7:11)
Im zweiten Spiel in der Platzierungsrunde traf der NSV auf SK Žeravice. Diese Partie war um 9.15 Uhr angesetzt. An Ausschlafen war für die Mädchen also auch am zweiten Tag nicht zu denken. Auf der Platte zeigte sich der NSV hellwach. Jenny Galonska wurde über Linksaußen gut in Szene gesetzt, sie markierte die 1:0-Führung. In der Anfangsphase entwickelte sich eine ausgeglichene Partei, in der sich keine Mannschaft entscheidend von der anderen absetzen konnte.
Ein gehaltener Siebenmeter durch Anny-Katharina Samel war dann die Initialzündung, um sich einen kleinen Vorsprung zu erarbeiten. Die Mannschaft zog bis zur zehnten Minute zum 8:4 davon. In der Abwehr zeigte der NSV erneut eine solide Leistung, die allerdings noch ausbaufähig ist. Insbesondere im Verschieben und im Zustellen der Laufwege des Gegners.
In der zweiten Halbzeit gelang es dem NSV erneut aus einem starken Konterspiel die Treffer zu erzielen. So erkämpfte sich unter anderem Julia Weise oder Ella Krieß die Bälle in der Abwehr und schlossen entweder selbst ab oder bewiesen ein gutes Auge für ihren mitlaufenden Nebenmann, der ebenso erfolgreich einnetzte. Der letzte Treffer in dieser Partie gelang Sophia Goetze, die über Linksaußen die Akzente setzte.
NSV: Anny-Katharina Samel/Sonja Zeaiter – Julia Weise (6), Larissa Förster, Clara Fiedler, Ella Krieß (3), Sophia Goetze (1), Sophie Schröder, Vanessa Böttcher, Jenny Galonska (4), Vanessa Michel (5), Nelly Frank, Lea Ziska Hoche
Nordhäuser SV - Loko Ceské Budejovice 14:12 (8:4)
Den nächsten Gegner Loko Ceské Budejovice kannte der NSV bereits. Nämlich aus der Vorrunde. Dort wurde er mit 15:12 besiegt. Ein ähnliches Ergebnis sollte nun auch am Ende der Neuauflage stehen. Das tat es dann auch, denn der NSV siegte mit 14:12. Geprägt war die Partie vor allem durch eine erneut stark haltende Anny-Katharina Samel im NSV-Gehäuse, die unter anderem einen Siebenmeter parierte und ihr Team durch weitere tolle Paraden auf Kurs hielt.
Zudem bekam Rückraumspielerin Julia Weise Sonderbewachung. Diese Maßnahme spiegelte sich dann auch in der Torstatistik wieder. Erzielte sie in den vorherigen Partien um die sechs, sieben Treffer, so waren es dieses mal nur zwei. Dafür zeichnete sich Vanessa Michel mit sechs Treffern aus. Drei markierte Clara Fiedler, die über Rechtsaußen immer wieder gut in Szene gesetzt wurde. Positiv fiel ebenfalls die gute Blockabwehr mit Larissa Förster und Vanessa Michel auf, die sehr gute Arbeit im Verbund leisteten. In der zweiten Hälfte fehlte dann oftmals das nötige Quäntchen Glück im Abschluss, meist hörte man nur den Pfosten knallen. Doch die Leistung und die Treffer sollten am Ende reichen, um den vierten Turniersieg und den siebten Platz gegen starke Konkurrenz einzufahren.
NSV: Anny-Katharina Samel/Sonja Zeaiter – Julia Weise (2), Larissa Förster, Clara Fiedler (3), Ella Krieß (3), Sophia Goetze, Sophie Schröder, Vanessa Böttcher, Jenny Galonska, Vanessa Michel (6), Nelly Frank, Lea Ziska Hoche
Das Turnier in Pilsen war genau die richtige Einstimmung auf die kommende Wochenaufgabe. Nur kurz kann der NSV verschnaufen. Die nächste Bewährungsprobe steht ihm nämlich bereits am Mittwoch, 15. Januar, um 18 Uhr bevor, wenn die Mannschaft in Erfurt auf den Thüringer HC trifft. Auch dort wird der NSV mehr als gefordert werden. So wie bei ihrem ersten internationalen Einsatz in Pilsen.
Sandra Arm
























