So, 08:00 Uhr
12.01.2014
Vítejte – Willkommen!
Fünf Kleinbusse, 34 Reisende, ein Ziel: Pilsen. Die C-Jugend-Handballerinnen des Nordhäuser SV (NSV) starteten am Freitagmittag in ihr erstes internationales Abenteuer. In Pilsen findet am Wochenende zum dritten Mal der Walroß Cup für weibliche Nachwuchsmannschaften der Jahrgänge 1999/2000 statt. Ein Tagebuch von Sandra Arm...
Zur Begrüßung wurde uns ein farbenprächtiger Empfang bereitet. Das habe ich extra für euch zur Ankunft arrangiert, sagte Michael Samel, Spielvater von Torhüterin Anny-Katharina Samel, und grinste dabei. Pilsen hieß uns nach fast sechsstündiger Autofahrt mit einem Feuerwerk willkommen. Die Freude im Kleinbus, den Michael Samel steuerte, über den überraschenden Willkommensgruß war riesengroß. Danach ging es weiter, vorbei an blinkenden Lichterketten, ein kurzer Blick in die hell erleuchtete Innenstadt und dann direkt zur Jugendherberge. Dort wurden die Spielerinnen, der Trainer Alfons Jarmuszewski sowie drei Betreuer untergebracht.
Die Zimmer, jeweils Dreibettzimmer, waren eher spartanisch eingerichtet. Die Frage, die sich uns beim näheren Betrachten der Zimmer stellte: Warum gibt es Kleiderschränke, die abgeschlossen sind? Kein Schlüssel passte, so dass die Kleidung großteils in den Koffern und Taschen blieben. Dafür hatten wir aus dem fünften Stock eine gute Aussicht über die Stadt. Nach dem kurzen Auspacken, Bettenbeziehen und der Zimmerbegehung übernahm Jarmuszewski das Wort.
Er versammelte um 20.30 Uhr die Mannschaft in seinem Zimmer und schwor sie auf den ersten Wettbewerbstag ein. Ihr vertretet den deutschen Sport und so werdet ihr gesehen. Zeigt alles was ihr könnt, sagte er mit ernster Stimme. Die 13 Spielerinnen lauschten fast schon andächtig seinen Ausführungen. Schließlich steht seinem Team ein langer und kräftezehrender Tag bevor. Vier Partien, die Spielzeit beträgt jeweils 2x15 Minuten, werden ihm alles abverlangen. Das sind zusammengerechnet zwei Stunden volle Spiele. So etwas haben wir noch nicht erlebt. Selbst nicht bei den Landesmeisterschaften, sagte Jarmuszewski. Schon die erste Partie gegen Sokol Pisek wird es wohl mehr als in sich haben. Doch Jarmuszewski sieht in der noch unbekannten Größe einen Vorteil: Wir kennen sie nicht, sie uns nicht. Die anschließende Frage von Spielerin Ella Krieß kam daher nicht von ungefähr:Wie schätzen Sie uns ein? Jarmuszewski brauchte nicht lange zu überlegen: Ich weiß, dass ihr eine klasse Truppe seid. Unsere Stärke ist die Schnelligkeit. Ich will sehen, dass alle zum Einsatz kommen.
Zudem gab es auch Fragen von seinen Schützlingen über technische Details, die er nicht beantworten konnte. Die Formulare in seiner Mappe waren alle auf tschechisch, so dass er eine Antwort schuldig blieb. Da muss ich erst einmal nachfragen, was das alles heißt. Die Antworten auf die Fragen gab es dann am ersten Wettkampftag, der für das Team um 9.15 Uhr mit dem ersten Spiel gegen Sokol Pisek begann. An Ausschlafen war also nicht zu denken, denn um 7 Uhr klingelten schon die Wecker. Mal sehen, ob es ein ebenso farbenprächtiger Tag werden wird, wie der vergangene.
Sandra Arm
Autor: redZur Begrüßung wurde uns ein farbenprächtiger Empfang bereitet. Das habe ich extra für euch zur Ankunft arrangiert, sagte Michael Samel, Spielvater von Torhüterin Anny-Katharina Samel, und grinste dabei. Pilsen hieß uns nach fast sechsstündiger Autofahrt mit einem Feuerwerk willkommen. Die Freude im Kleinbus, den Michael Samel steuerte, über den überraschenden Willkommensgruß war riesengroß. Danach ging es weiter, vorbei an blinkenden Lichterketten, ein kurzer Blick in die hell erleuchtete Innenstadt und dann direkt zur Jugendherberge. Dort wurden die Spielerinnen, der Trainer Alfons Jarmuszewski sowie drei Betreuer untergebracht.
Die Zimmer, jeweils Dreibettzimmer, waren eher spartanisch eingerichtet. Die Frage, die sich uns beim näheren Betrachten der Zimmer stellte: Warum gibt es Kleiderschränke, die abgeschlossen sind? Kein Schlüssel passte, so dass die Kleidung großteils in den Koffern und Taschen blieben. Dafür hatten wir aus dem fünften Stock eine gute Aussicht über die Stadt. Nach dem kurzen Auspacken, Bettenbeziehen und der Zimmerbegehung übernahm Jarmuszewski das Wort.
Er versammelte um 20.30 Uhr die Mannschaft in seinem Zimmer und schwor sie auf den ersten Wettbewerbstag ein. Ihr vertretet den deutschen Sport und so werdet ihr gesehen. Zeigt alles was ihr könnt, sagte er mit ernster Stimme. Die 13 Spielerinnen lauschten fast schon andächtig seinen Ausführungen. Schließlich steht seinem Team ein langer und kräftezehrender Tag bevor. Vier Partien, die Spielzeit beträgt jeweils 2x15 Minuten, werden ihm alles abverlangen. Das sind zusammengerechnet zwei Stunden volle Spiele. So etwas haben wir noch nicht erlebt. Selbst nicht bei den Landesmeisterschaften, sagte Jarmuszewski. Schon die erste Partie gegen Sokol Pisek wird es wohl mehr als in sich haben. Doch Jarmuszewski sieht in der noch unbekannten Größe einen Vorteil: Wir kennen sie nicht, sie uns nicht. Die anschließende Frage von Spielerin Ella Krieß kam daher nicht von ungefähr:Wie schätzen Sie uns ein? Jarmuszewski brauchte nicht lange zu überlegen: Ich weiß, dass ihr eine klasse Truppe seid. Unsere Stärke ist die Schnelligkeit. Ich will sehen, dass alle zum Einsatz kommen.
Zudem gab es auch Fragen von seinen Schützlingen über technische Details, die er nicht beantworten konnte. Die Formulare in seiner Mappe waren alle auf tschechisch, so dass er eine Antwort schuldig blieb. Da muss ich erst einmal nachfragen, was das alles heißt. Die Antworten auf die Fragen gab es dann am ersten Wettkampftag, der für das Team um 9.15 Uhr mit dem ersten Spiel gegen Sokol Pisek begann. An Ausschlafen war also nicht zu denken, denn um 7 Uhr klingelten schon die Wecker. Mal sehen, ob es ein ebenso farbenprächtiger Tag werden wird, wie der vergangene.
Sandra Arm







