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Fr, 09:10 Uhr
03.01.2014

Dreiste Diebe auf dem Hauptfriedhof

Auf unserem Hauptfriedhof ist scheinbar niemals Stille und Gedenken, jedenfalls nicht für normale Zeitgenossen. Dazu Gedanken eines nnz-Lesers...


An das Entwenden der Blumenvasen haben wir uns ja schon gewöhnt, seit der Säulenhain da ist. Das Zigarettenkippen und weggeworfenes Papier umherliegen gehört auch schon dazu und ein Ort der Ruhe ist an den Wochenenden auch was anderes.

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Da gehen Familien lautstark unterhaltend spazieren, wird Roller, Skateboard und Fahrrad gefahren und Hunde müssen ja auch mal „Gassi“ gehen. Was aber an dem Grab meiner Tochter passiert ist spottet dann schon jeder Beschreibung. Am 2. Advent hatten wir ihr einen kleinen Weihnachtsbaum zum Grab gebracht.

Neben den normalen Accessoires hatten wir auch mit einer batteriebetriebenen LED Lichterkette geschmückt. Am 4. Advent war die Lichterkette geklaut, demzufolge war der Baum umgefallen und in einem jämmerlichen Zustand, die Kugeln waren auf dem Grab verstreut und teilweise kaputt. Stellt sich die Frage ob in diesem Land gar nichts mehr heilig ist, weder in der Vorweihnachtszeit noch später?

P.S.: Ihr abscheulichen Typen, euch sollten einzeln die Finger abfallen, sich an den Gräbern auf dem Friedhof zu vergreifen, Pfui Teufel, wo habt ihr denn noch ein Gewissen?!?
Dietmar Zänker

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Autor: red

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tommy30
03.01.2014, 10:10 Uhr
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Fordox
03.01.2014, 11:34 Uhr
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Retupmoc
03.01.2014, 12:01 Uhr
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Wolfi65
03.01.2014, 12:40 Uhr
Wenige haben scheinbar noch ein Gewissen
Was sich anhört wie der Aufruf zu Gewalttaten gegen die Täter, ist menschlich durchaus verständlich.
Bedauerlich ist auch die Tatsache, dass einmal mehr ein Elternpaar sein Kind überlebt hat.
Das ist gegen die Natur, gehört aber wohl nicht zum Thema des Artikel.
Viel mehr sollte sich diese Gesellschaft fragen, wohin die Reise noch gehen soll?
Es wundert einem da nicht, wenn die Ruhestätten der Toten beschädigt oder Gegenstände entfernt werden.
Ohne Rücksicht wird wohl anscheinend der Gottesacker für Freizeitaktivitäten u.A. zweckentfremdet.
Bedauerlich ist auch der Umstand, dass die geschilderten Taten sich in der Weihnachtszeit ereignet haben.
Es ist hier Einigen wohl nichts mehr heilig.
Nur gut, dass man nach dem eigenen Tod nicht mehr mitbekommt, was um einen passiert.

Mit freundlichem Gruß
Wolfgang Meier
Fordox
03.01.2014, 14:00 Uhr
An Dreistigkeit kaum zu überbieten ...
... bedauerlicherweise muss man dem Verfasser des Artikels Recht geben. Es ist schon traurig was aus der heutigen Gesellschafft geworden ist. Kein Anstand und kein benehmen. Die geschilderten Tatsachen mit den Familien und den Zigaretten sind schon verständlich. Zumindest wenn man keine Kenntnis uber die Entsorgung besitzt oder das man auf dem Friedhof nicht lautstark über den nächsten Familienausflug plaudert während andere Menschen an ihre Liebsten gedenken. Mit den Hunden ist es für mich etwas anderes. Sofern sie ihre Geschäfte vor dem betreten des Friedhofes erledigt haben ist es für mich zumindest nichts verwerfliches dann seinen treuen Begleiter mit zum Grab zu nehmen. Zumal für viele ältere Menschen das doch der letzte Bezugspunkt ist wenn sie keinen anderen mehr haben.

Aber wie oben geschildert in der Vorweinachtszeit, so dreist zu sein Deko vom Grab zu klauen das ist nicht mehr schön und macht einen zutiefst traurig. Was soll das noch werden wenn man jedesmal den wunsch hegt das Grab seiner Angehörigen etwas schöner zu gestalten aber dann doch davon absehen muss weil man die Gewissheit hat das die Dinge nie all zu lange auf dem Grab verweilen werden.

Es sind für mich Menschen ohne jegliches Gewissen und demnach auch ohne jemals Reue zu zeigen. Menschen die nicht davor zurück schrecken einem Menschen erneut wehzutun wenn man einen geliebten Menschen bereits verloren hat und nun auch noch seine letzte Ruhestätte gestört und verschandet wird. Aber meines erachtens liegt es vor allem an der Erziehung und an der städtischen Gesellschaft wie man heutzutage mit den Grabstätten umzugehen hat. Meinerseits verlbleibe ich noch ein wenig in der Hoffnung das sich in geraumer Zeit doch noch mal etwas ändert. Ich hoffe auch sehr das sich Herr Zänker nicht davon abhalten lässt auch in diesem Jahr wieder das Grab seiner Tochter zu verschönern und somit einen Teil zum richtigen Umgang mit dem Andenken an die Verstorbenen bbeiträgt.

Mit freundlichen Grüßen
Stefan Schönemann
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