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Fr, 07:20 Uhr
06.12.2013

Engel über Engel

Ausstellungen und deren Eröffnungen in der Echter Nordhäuser Traditonsbrennerei haben ihren eigenen Charme. Das liegt zum einen an der etwas anderen Begrüßung durch Jochen Einenckel, zum anderen am besonderen Flair des Ausstellungsortes...

"Hallo Engel" (Foto: nnz) "Hallo Engel" (Foto: nnz)

Das Team um den Leiter der "Tradi" ist für Abwechslung bekannt. Und so lieferten in diesem Jahr nicht mehr Schülerinnen und Schüler der Kreismusikschule oder eine Bauchtänzerin den musikalischen Rahmen der Vernissage, sondern Liedermacher Ronald Gäßlein, der sich mit Gitarre und Mundharmonika wohltuend in die "Himmlischen Weihnachten" einfühlte. Daniela Zinner vom Nordhäuser Theater, der Engel des Abends, wurde von Gäßlein denn auch mit dem Waggershausen-Song "Hallo Engel" begrüßt.

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Begrüßt wurden auch viele Gäste aus Politik, aus der Wirtschaft, langjährige Freunde der Traditionabrennerei, die Floristen der Region und - die Premiere - acht Mitglieder des Engelvereins aus Engelskirchen. Dieser Verein machte die Exposition, die auch in diesem Jahr von Marion Baumert gestaltet wurde, erst richtig zu einer Engel-Ausstellung. Über 400 Engel bevölkern die Räume des historischen Museums, in dem die Geschichte der Nordhäuser Kornbrennerei bewahrt wird.

Als "Hüter des Doppelkorns" wird sie bezeichnet, als "Juwel" in der Nordhäuser Museumslandschaft geschätzt. Und so war der Stolz aus dem Worten von Jochen Einenckel zu hören, als er von erneut 27.000 Besuchern berichtete, die in diesem Jahr an der Grimmelallee begrüßt werden konnten. Das ist wieder der unangefochtene Platz 1 in der Hitliste der Nordhäuser Museen.

Bis zum 4. Januar wird diese nunmehr 9. Adventsausstellung zu sehen sein, täglich (mit kurzen Ausnahmen) hat sie von 10 Uhr bis 17 Uhr geöffnet. Veranstaltungen sind natürlich auch in diesem Jahr geplant, so zum Beispiel ein weihnachtliches Gitarrenkonzert, das Weihnachtssingen mit Cantamus oder ein heiter, besinnliches Weihnachtskonzert mit Ronald Gäßlein. Der Eintritt übrigens ist frei. Möglich macht das ein Nordhäuser Unternehmen, das sich der Tradition des Doppelkorns seit Jahrzehnten verpflichtet fühlt.
Peter-Stefan Greiner

Mehr dazu auch auf nnz-tv
Autor: red

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